Armaturen

Retro-Design für Romantiker, Stromlinienform für Dynamiker, Expressionismus für Exzentriker: Bei der Wahl der Armaturen geht es auch um Ästhetik. Ebenso wichtig ist eine auf den Einsatzort abgestimmte Technik – und die hat es in sich.

Armaturen sind heute weit mehr als reine Ausläufe, die das Wasser aus der Leitung für uns nutzbar machen. Die kleinen Wasserspender sind zu einem großen Teil zuständig für die heutzutage zelebrierte „Erlebniswelt Bad“, bringen mit offenen, farblichtbeleuchteten Wasserausläufen, vielfältigen Strahlbildern und einem komplett „durchgestylten“ Erscheinungsbild sowohl eine individuelle Designsprache als auch den allerorts erwünschten Wellnessfaktor ins eigene Bad. Auf der anderen Seite zeichnen moderne Badarmaturen an Waschtisch und Dusche durch zahlreiche Raffinessen aus, die das Ziel haben, den Wasserverbrauch zu reduzieren: Da gibt es Sparknöpfe mit mechanischer Barriere, Durchflussbegrenzer aus Silikon, Sparstrahlregler mit Strömungswiderstand oder die berührungslos bedienbare Sensorarmatur, die zunehmend Einzug hält auch ins private Bad.

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Der Armaturenkörper und sein Herz

Der Armaturenkörper sollte aus Edelstahl oder aus vollständig vernickeltem Messingguss bestehen. Das Herz jeder Armatur ist die Kartusche mit Dichtungsscheiben aus Gummi oder Keramik. Diese gleiten übereinander und blockieren entweder den Wasserdurchfluss oder lassen Wasser durch. Am kostenintensivsten und verschleißärmsten sind keramische Dichtungen, die bei Einhebelmischern grundsätzlich verwendet werden. Zweigriff- oder Mehr-Loch-Armaturen können jedoch auch Gummi-Dichtungen enthalten. Dies lässt sich recht leicht feststellen: Bei keramischen Dichtungen lässt sich der Griff nur um ein Viertel oder die Hälfte einer Umdrehung bewegen. Der Anschlag ist hart.

Sorgfalt bei den Oberflächen

Hochwertige Armaturen werden von Robotern präzise geschliffen und poliert, mittels Ultraschall entfettet, gespült und dann in Galvanikanlagen veredelt. Herkömmlicherweise wird eine Chromoberfläche in zwei Stufen erzeugt: Zunächst wird das Messingteil vernickelt, dann verchromt. So entstehen die absolut glatten, glänzenden Oberflächen, die  vor allem dem Korrosionsschutz dienen. Abschließend führen gewissenhafte Hersteller  eine Druckdifferenzmessung durch, um die hundertprozentige Dichtigkeit der Armatur sicherzustellen.    

Kleines Lexikon der Armaturen

  • Standbatterien werden direkt auf den Sanitärgegenständen installiert, also am Waschbecken oder am Wannenrand.
  • Wandbatterien werden an der Wand montiert, etwa wenn die Wahl auf einen Design-Waschtisch ohne Hahnloch fällt.
  • Aufputzbatterien werden nach Fertigstellung aller Putz- und Malerarbeiten auf die Anschlüsse gesetzt.
  • Unterputzbatterien sind in die Wand eingelassen. Sichtbar bleiben nur die Bediengriffe und der Auslauf. Allerdings sind sie bei Reparaturen schlechter zugänglich.
  • Einhebelmischer ermöglichen das direkte „Zapfen“ richtig temperierten Wassers. Über einen Hebel oder Bügelgriff wird die gewünschte Temperatur voreingestellt.
  • Zweigriffarmaturen sind mit zwei Griffen – links für Warmwasser, rechts für Kaltwasser – ausgestattet. Die Wassertemperatur wird während des Auslaufens von Hand gemischt.
  • Dreilocharmaturen ähneln vom Funktionsprinzip her der Zweigriffarmatur, jedoch sind Auslauf und Regelgriffe getrennt auf dem Sanitärgegenstand oder der Wand installiert.

Acessoires – Kleine Helfer

Hochwertige Accessoires wie Seifenspender und Zahnputzglas sind das Tüpfelchen aufs i für einen schicken Waschplatz. Und schließlich müssen Zahnbürste, Seife & Co nicht nur gut untergebracht, sondern auch schnell zur Hand sein. Hersteller von Armaturen haben meist auch eine jeweils passende Accessoire-Serie im Programm, damit das Design im Bad perfekt aufeinander ab­gestimmt ist.

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