Fußbodenbeläge im Vergleich

Parkett oder Kork? Oder doch lieber Fliesen? Wir erklären die Unterschiede verschiedener Fußbodenbeläge.

Fliesen, Kork, PVC und Linoleum

Fliesen

In Bädern, Küchen und über Heizestrichen sind Fliesen der ideale Fußbodenbelag – langlebig, robust und leicht zu pflegen. Die Verlegung ist vergleichsweise aufwendig. Wichtig ist ein ebener, tragfähiger Untergrund. Dann können versierte Heimwerker diesen Belag durchaus auch selbst verlegen.

Kork

Fußwarm, elastisch und schalldämmend – damit warten Bodenbeläge aus Kork auf. Korkparkett ist quasi ein Fertigparkett mit einer oberen Nutzschicht aus Kork. Es wird schwimmend verlegt. Nur rund 4 mm dünn und deshalb für die Renovierung ideal sind Korkplatten. Man verklebt sie vollflächig mit dem Untergrund. Dieser muss allerdings sehr gerade und glatt sein. Bei der Oberflächenbehandlung hat man die Wahl zwischen Lack oder Öl/Wachs.

PVC

Kaum ein Bodenbelag wartet mit solch einer Designvielfalt auf wie Polyvinylchlorid-Beläge (PVC). Die Nachkriegsinnovation ist immer noch ein vielseitiger und preiswerter Fußboden. Er ist durch feuchtes Wischen unkompliziert zu pflegen, fußwarm und trittschalldämmend. In die Überlegungen bei der Fußbodenentscheidung sollte allerdings auch sein Gehalt an Weichmachern und Chlor einfließen.

Linoleum

Gesundheitlich und ökologisch unbedenklich ist das seit mehr als 100 Jahren bewährte, sehr strapazierfähige Linoleum, vor allem, wenn es nicht vorversiegelt wird. Der hygienische und pflegeleichte Bodenbelag wird aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Es ist antistatisch, leicht fungizid und bakteriostatisch (hemmt also Bakterien-Wachstum). Linoleum sollte vom Profi verlegt werden, der die Nähte mit einem Schweißgerät sorgfältig verschließt.

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