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Laminat – günstige Alternative zu Echtholz

Laminat unterscheidet sich optisch kaum noch von Echtholzböden. Preislich bietet es jedoch Vorteile und ist deshalb die ideale Alternative für den kleinen Geldbeutel. 

Laminat wirkt optisch und auch haptisch wie Holz. Dabei besteht es aus einer Trägerplatte aus Holzwerkstoff sowie einem Gegenzug auf der Unterseite, der für Formstabilität sorgt.

Die Oberfläche besteht aus bedrucktem Dekorpapier, das mit einer abriebbeständigen Melaminharzbeschichtung versiegelt ist. Laminat ist heutzutage jedoch nicht nur in klassischer Holzoptik in Dielenform erhältlich, auch Fliesenoptik, Steinoptik und zahlreiche Verlegemuster von Holzböden werden nachgebildet.

Laminat kann im Gegenteil zu Massivparkett nicht abgeschliffen werden. Da die Oberfläche sehr robust ist, entstehen auf Laminat aber auch weniger Kratzer und Dellen. Kleinere Schäden lassen sich mit speziellen Reparatursets beheben und die Reinigung ist unkompliziert. 

Am bekanntesten ist Laminat mit klassischen Holzoptiken. Die Hersteller bieten heutzutage jedoch beispielsweise auch Laminat in Fliesen- oder Natursteinoptik. 

Tipp: Neues von der Domotex

Attraktives Farbspiel

Dank hochmoderner Klicktechnik sind die Systemdielen des Laminatbodens „Trendtime“ von Parador sehr einfach zu verlegen: Sie benötigen lediglich einen Zollstock, einen Hammer, eine Stichsäge oder einen Laminatschneider, eine Bohrmaschine und das Parador-MultiTool.

Besonders angesagt sind derzeit wieder die sogenannten Fischgrätmuster. In der Ausführung „Eiche Skyline Perlgrau“ weist jede Diele eine andere Farbnuance auf, wodurch im Gesamtbild ein harmonisches, facettenreiches Farbspiel entsteht. (Foto: Parador)

Was ist der Unterschied zwischen Laminat, Designboden und Parkett?

Wie oben bereits erklärt, besteht Laminat aus einer Trägerplatte sowie einer Dekorschicht. Somit besteht der Boden nicht aus Echtholz, sondern aus einem Holzwerkstoff, der mit einem bestimmten Dekor ausgestattet wurde. Die Optik von Holz oder Fliesen wird so authentisch nachgebildet. 

Designböden bilden ebenfalls Holzstrukturen nach, bestehen im Gegensatz zu Laminat jedoch aus Kunststoff. Da Kunststoff sehr robust und feuchteunempfindlich ist, kommen Designböden besonders oft in Feuchträumen und bei gewerblichen Objekten zum Einsatz.

Parkett unterscheidet sich von Laminat insofern, dass es ein Echtholzboden ist. Es gibt ihn als Mehrschichtparkett oder Massivparkett. Die Oberfläche selbst ist in jedem Fall Echtholz und die Optik somit keine Nachbildung, sondern ein echtes Naturprodukt.

Parkett bietet den Vorteil, dass es abgeschliffen werden kann, falls Kratzer und Macken auf der Oberfläche sind. Dadurch ist es besonders langlebig. Der Nachteil liegt wiederum im vergleichsweise hohen Preis von Parkettboden. Somit ist Parkett eher eine langfristige Investition. 

Feuchträume: Laminat für Bad und Küche

Feuchträume sind eine Herausforderung für Bodenbeläge aus Holz. Deshalb fiel die Wahl jener, die sich eine authentische Holzoptik im Bad oder in der Küche wünschten meist auf Designböden oder auf Fliesen in Holzoptik. Erstere bestehen jedoch aus Kunststoff, was ökologisch nicht einwandfrei ist. Bei Fliesen hingegen befürchten viele, dass sie fußkalt sein könnten, zumindest bei Nutzung ohne Fußbodenheizung. 

Hochwertige Laminatböden können heutzutage jedoch mit einer Oberflächenbeschichtung ausgestattet werden, die sie feuchteresistent macht. Dadurch lässt sich auch Laminat in Bad und Küche nutzen. 

Tipp: Laminatböden im Trend

Laminatboden wurde in den letzten Jahren wieder vermehrt eingesetzt. Matthias Hemsen, Produktmanager bei Parador hat dafür gleich mehrere Erklärungen. Während auch hochwertiges Laminat aufgrund von Billig-Laminat von minderer Qualität einen schlechten Ruf hatte, traten Vinylböden zunehmend in den Vordergrund und wurden beliebter. Mittlerweile wünschen sich viele Renovierer jedoch nachhaltigere Alternativen zum Kunststoffboden – und da kommt Qualitäts-Laminat ins Spiel.

Hochwertiges Laminat punktet durch eine authentische Optik und Haptik, Langlebigkeit, eine hohe Robustheit und Pflegeleichtigkeit. Zudem können moderne Produkte aufgrund von ausgefeilter Technologie zunehmend auch in Feuchträumen zum Einsatz kommen. Hinzu kommt, dass Laminat zu einem Großteil aus Holz besteht und gänzlich PVC-frei ist. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das verwendete Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Das erkennen Sie an Umweltsiegeln, z.B. PEFC oder FSC. (Foto: Parador)

Laminat in Fliesenoptik

Laminatboden muss längst nicht mehr die Standard-Holzoptik haben. Innovative Designoberflächen bilden auch Stein oder Fliesen authentisch nach. So lassen sich die Vorteile von Laminatboden mit der schönen und zeitlosen Optik von Fliesen vereinen

Was kostet ein Laminatboden?

Laminatboden ist grundsätzlich deutlich günstiger als Echtholzboden. So kostet der Quadratmeter Laminat zwischen 5€ und 25€. Bei einer Wohnung mit rund 100 Quadratmetern kommt man so auf 500€ bis 2500€ für einen neuen Bodenbelag. Die Qualitätsunterschiede zwischen Billigprodukten und hochwertigem Laminat sind jedoch teilweise gravierend. Achten Sie also auf Qualitätsprodukte, um auch lange Freude am neuen Boden zu haben. 

Hinzu kommen Kosten für die Vorbereitung des Untergrunds und gegebenenfalls für die Verlegung. Um sich diese Kosten zu sparen, kann man den Boden selbst verlegen.

Laminat selbst verlegen

Vor dem Verlegen eines Fertiglaminats mit Klicksystem müssen Sie einen Untergrund schaffen, der glatt, fest und sauber ist. Gleichen Sie Risse oder Unebenheiten im Boden mit einer Ausgleichs- oder Spachtelmasse aus. Achten Sie außerdem unbedingt darauf, dass der Untergrund komplett getrocknet ist.

Vor der schwimmenden Verlegung müssen Sie die Trittschalldämmung und bei Bedarf eine PE-Folie als Feuchtigkeitsschutz auslegen. Im Anschluss klicken Sie lediglich die einzelnen Elemente an einander. Die Hersteller bieten als Hiflestellung auch häufig Erklärvideos an. 

Lediglich bei Erkern, Nischen und Winkeln ist es notwendig, einzelne Elemente mit einer Säge zurecht zu schneiden. Wer zur Miete wohnt, der sollte sich für die schwimmende Verlegung entscheiden, da ein auf diese Weise angebrachter Boden ohne Weiteres wieder zurückgebaut werden kann. 

 

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