Schieferfliesen erobern den Innenausbau

Mit der Natur leben: 400 Millionen Jahre alte Unikate erobern den Innenausbau – ein Gestein mit Geschichte.

Schieferfliesen: Natürlich schön und ewig edel

Sie sind natürlich, robust und zeitlos schick: Echte Schieferfliesen aus den Tiefen der Erde erobern Bäder, Böden und Küchen. Das 400 Millionen Jahre alte Urgestein ist inzwischen genauso einfach zu verlegen wie künstlich hergestellte Produkte.

„Schieferfliesen ermöglichen inzwischen einen nahezu uneingeschränkten Gestaltungsspielraum“, sagt Uwe Ammel, Naturstein-Experte von Rathscheck Schiefer, einem der führenden Produzenten von Schiefer in Premiumqualität.

Das Traditionsunternehmen aus Mayen in der Eifel liefert bereits seit mehr als 200 Jahren hochwertigen Dachschiefer – und folgt dem Trend zu Naturprodukten mit einem neuen Sortiment:

  • Schieferfliesen für den Innenausbau
  • Schieferplatten für die Außengestaltung

Bisher setzten bekannte Designer Schiefer höchstens in modernen Hotels und schicken Geschäftsgebäuden ein. Doch auch Wohnbereiche und Bäder privater Räume werden immer häufiger von Stil und Eleganz des seidig schimmernden Natursteins erobert.

Im Trend: Großformate …

In Verbindung mit modernsten Spalt-, Säge- und Schleiftechniken kommen inzwischen auch großformatige Schieferfliesen aus der günstigen Serienanfertigung - und selbst Sonderformate und Treppenstufen für Innen und Außen können zu moderaten Preisen angeboten werden.

„Der Trend“, so der Fachmann, „geht eindeutig zu den großen Formaten.“ Spaltraue Fliesen erfüllen dabei hohe Anforderungen an die Rutschsicherheit, feingeschliffene Fliesen sorgen für natürliche Eleganz auf Böden und an Wänden.

… dank modernster Technik

Die Preise der Naturprodukte liegen dabei nicht über dem Niveau wertiger Designerfliesen – und sie sind auch nicht anspruchsvoller in der Verlegung: Schieferfliesen werden mit schnellabbindendem kunstoffvergütetem Flexkleber fixiert und sind auch zur Verlegung durch versierte Heimwerker geeignet.

„Wir empfehlen bei großen Formaten allerdings das so genannte professionelle Buttering-Floating-Verfahren: Dabei wird der Kleber sowohl auf den Untergrund als auch auf die Rückseite der Fliesen oder Platten aufgebracht", erklärt Uwe Ammel im Interview.

Bei dieser Methode entstehen weniger Hohlräume unterhalb des Belages, Unebenheiten werden besser ausgeglichen und ein einheitlich modernes Gesamtbild ist auch bei schmalen Fugen gesichert.

Schieferfliesen – ein Gestein mit Geschichte

Einmal verlegt sind Schieferfliesen nicht nur zeitlos schön, sondern auch nahezu ewig haltbar. Denn Schiefer ist ein Gestein mit langer Geschichte: Er entstand vor 400 Millionen Jahren aus Tonsedimenten auf dem Meeresgrund, wurde durch den gewaltigen Wasserdruck verdichtet und gelangte durch die Erdfaltung wieder an die Oberfläche.

Unter der Hitze des enormen Drucks kristallisierten die Tonminerale und es entstand Schiefer: Ein enorm robustes Gestein, das durch seine Aufeinanderfolge von Glimmerlagen entlang der Schieferung problemlos spaltbar ist. Bereits die Römer entdeckten an der Mosel die Vorzüge des natürlichen Baustoffs, deckten Villen ein und belegten Böden damit.

Farben und Oberflächen

Mehr als 2000 Jahre später erlebt das Urgestein seine Wiederentdeckung im privaten Wohnungsbau.

Passgenau mit modernster Technik auf nur einen Zentimeter Stärke gespalten, kalibriert und rundum millimetergenau gesägt, verwandeln Schieferfliesen Bäder, Wohnräume, Küchen und Kamine in Designstücke mit urbanem Flair. Denn Schiefer eignet sich auch perfekt als Kombinationsmaterial im Zusammenspiel mit Holz, Glas, Metall und Keramik.

Dabei haben Bauherren die Wahl zwischen unterschiedlichen Farben und Oberflächen. Schieferfliesen kommen aus verschiedenen Abbaustätten in der ganzen Welt. Denn anders als bei künstlich hergestellten Baumaterialien haben bei Schiefer allein die Naturgewalten für die Optik gesorgt – je nach Druck, Hitze und mineralischer Zusammensetzung entstanden die Farben von blaugrau über grauschwarz und grün bis zu gold-anthrazit.

  • Designtrend - Wandplatten aus Schiefer. Foto: Rathscheck
  • Innenfliesen aus hellgrauem Schiefer. Foto: Rathscheck
  • Blauschwarzer Schiefer - dekorativ als Arbeitsplatte in der Küche. Foto: iStock/karandaev

Jeder Stein ist dabei ein Unikat - spaltrau, gebürstet oder geschliffen. Ob im Traumbad, in der Küche oder hinter dem Kaminofen: Schiefer setzt der Kreativität der Bauherren so gut wie keine Grenzen. Denn durch die Bearbeitung mit computergesteuerten Maschinen können auch Ausschnitte und Kanten individuell hergestellt werden.

Besonders trendy sind zurzeit Küchenarbeitsplatten aus rund vier Zentimeter starkem Schiefer, die bis zu einer Länge von vier Metern geliefert werden können und besonders hellen Küchen eine edle Eleganz verleihen.

Schutz + Pflege

Von Natur aus ist Schiefer pflegeleicht – eine zusätzliche Imprägnierung sorgt nicht nur für einen langanhaltenden Schutz gegen hartnäckige Flecken, sondern auch für eine intensivere Farbwirkung: Die seidigen Oberflächenstrukturen schimmern danach noch prägnanter im Licht.

Auch auf stark beanspruchten Bodenflächen ist Schiefer in der Regel so pflegeleicht wie ein herkömmlicher Belag: Für die wöchentliche Putzpflege empfehlen Experten den Zusatz einer biologisch-natürlichen Stein-Seife.

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