Flexible Raumteiler

Raumteiler sind historisch gesehen älter als feste Zwischenwände. Wieder zu ihnen zurückzukehren ist dabei kein Rückschritt, sondern im Gegenteil hochmodern. Mit ihnen kann man flexibles Wohnen verwirklichen.

Im Laufe der letzten fünfzig Jahre sind die Grundrisse in unseren Häusern und Wohnungen immer offener geworden. Aus der berühmt-berüchtigten Kleinräumigkeit und Enge der Wirtschaftswunder-Zeiten haben die Architekten uns in weite, offene Wohnlandschaften entlassen. Jüngere Bauten sind in der Regel durch große Wohn-Ess-Koch-Bereiche geprägt. Im Hintergrund hat das Ideal der Loft-Wohnung gewirkt.

Paravents und leichte Stellwände

Dennoch kann es sinnvoll sein, auf Zeit den einen oder anderen Teil abzutrennen, zumindest optisch. Manchmal will man bestimmte Lebensbereiche aus den Augen und damit aus dem Sinn haben, ohne dass das Gefühl der Weite leiden soll. Vom Esstisch aus möchte man nicht an die Küchenarbeit erinnert werden, von der Sitzecke aus ab einer bestimmten Uhrzeit nicht mehr an die Akten oder Schulhefte auf dem Schreibtisch denken, möchte den Computer nicht mehr sehen.

Man kann das mit einfachsten Mitteln erreichen: mit Paravents. Manch einer kennt sie nur noch aus Filmen – die tragbaren, leichten Stellwände, mit Textilien bespannte oder mit Holzlammellen geschlossene Rahmen, hinter denen sich züchtige Damen oder Herren an- und umzogen. Schnell montiert und schnell aufgestellt, wechseln sie, wenn erforderlich, ruck, zuck den Ort. Eine moderne Variante ist ein Sichtschutz aus Glasfaserstäben, inspiriert von Bambuswäldern, flexibel und ebenso balkon-, terrassen- beziehungsweise gartentauglich, da einigermaßen windfest.

Raumteiler aus Pflanzen und Textilien

Auch Pflanzen und Möbel lassen sich derart einsetzen, Schränke, Regale und Bücherwände als Raumteiler aufstellen, sofern sie von zwei Seiten nutzbar sind oder wenigstens mit ihrem Rücken entzücken können (das trifft nicht auf jeden Schrank zu). Pflanzen, in Töpfen, Kübeln oder Pflanzbänken, können das Licht auf reizvolle Weise filtern. Und verbessern darüber hinaus spürbar und nachgewiesenermaßen die Raumluftqualität. Eine Spur mehr Arbeit machen Vorhänge, die reinen Sichtschutz bieten, aber Schienen oder Drahtseile brauchen, an denen sie hängen und über die sie bewegt werden können – die müssen erst an der Decke oder zwi

Schiebetüren und flexible Wände

Schon hart an der Grenze zum Trockenbau befindet man sich mit flexiblen
Wänden. Die hat man eventuell bereits in Hotels, Kongresszentren oder Mehrzweckhallen gesehen. In der leichteren Version sind sie im Wohnbereich gut einsetzbar, überall, wo temporäre Innenarchitektur bevorzugt wird. Wie Gleittüren und Schiebetüren sind verschiebbare Wände eine uralte Erfindung, Zeugnisse kreativen Umgangs mit Platzmangel. Ästhetisch ansprechende Beispiele sind die mit Papier bespannten japanischen Shoji, die allerdings nur mit eingeschränktem Sicht- und Schallschutz aufwarten. Ihre europäischen Verwandten sind schwerer, mit Holz- oder Aluminiumrahmen erhältlich und verschiedenen Füllungen, wodurch die Schallisolierung verbessert werden kann. Man kann mit ihnen einfach nur begehbare Kleiderschränke schaffen oder ganze Räume abteilen.


Schiebetüren sind in allen möglichen Materialien zu bekommen, aus Holz, Kunststoff, Verbundmaterialien, aus Glas, durchsichtig, opak, satiniert oder kunstvoll geätzt. Entweder hängen sie an den Schienen an der Decke – und werden von der Bodenschiene nur geführt – oder ihr Gewicht lastet auf der Bodenschiene. Die sollte versenkt werden, selbst wenn sich dann leichter Staub und Schmutz in ihr sammelt, damit sie nicht zur Stolperfalle wird. Man kann die Türblätter in der Wand verschwinden lassen oder in eigens dafür montierten Taschen. Oder gar nicht.

Raumteiler auf Dauer

Es kann passieren, dass man die flexiblen Raumaufteilungen irgendwann einmal so schätzen lernt, dass man vielleicht doch über Trockenbauwände nachdenkt. Dann war die Zeit mit Paravents und Raumteilern nur eine Testphase, Probewohnen im eigenen Haus. Aber Vorsicht: Die Anforderungen an unseren Wohnraum ändern sich heutzutage schnell. Da ist der neutrale, offene Grundriss, mit dem man auch in Zukunft alle Optionen hat, letztlich immer noch der beste.

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