Relaxzone Wohnzimmer: Tipps und Ideen für schönes Wohnen

Das Wohnzimmer soll zum Entspannen einladen. Wir geben Tipps zum schönen Einrichten des Wohnzimmers. 

Das eigene Wohnzimmer ist der Ort, an dem man nach einem langen Arbeitstage mit der Familie entspannt. Deshalb soll der Raum auch ganz individuell eingerichtet sein. Egal ob modernes Design, skandinavisch oder rustikal – mit den richtigen Wohnzimmermöbeln wird auch Ihr Wohnzimmer zur Wohlfühloase. 

Ob Sofa oder Couch – Hauptsache gemütlich

Das wichtigste Möbelstück im Wohnzimmer ist das Sofa oder die Couch. Dabei gibt es sogar einen Unterschied. Ein Sofa hat mindestens zwei Armlehnen, eine Couch nicht. Außerdem werden kleinere Modelle im Allgemeinen eher als Couch bezeichnet, wohingegen größere Liegewiesen eindeutig ein Sofa sind. 

Egal für welches Möbelstück Sie sich entscheiden, gemütlich und schön muss es sein. Wer gerne lange Abende vor dem TV verbringt oder eine große Familie hat, für die eignen sich XXL-Sofas.

Diese haben sehr breite Liegeflächen und laden zum Verweilen und Relaxen ein. Als Übereck-Kombination werden sie auch als Wohnlandschaften bezeichnet. 

Für kleinere Räume eignen sich Zwei- oder Dreisitzer. Je nach Größe kann man auch auf diesen Sofas schon gemütlich liegen. Mit ein paar Wohnaccessoires, wie Kissen und Decken kann man die Möbelstücke individuell dekorieren. 

  • Diese zwei Sofas sind im Retro-Stil gehalten. Besonders typisch sind die hohen lehnen und die strukturierte Polsterung. Foto: Koelnmesse/ Rochebobois
  • Die Couch "Ypperlig" ist minimalistisch und modern gehalten. Das grau passt zu jedem Stil und die Wohnaccessoires runden das Bild ab. Foto: Inter IKEA Systems B.V.
  • "Grönlid" ist ein klassisches Sofa. Es ist in verschiedenen Variationen, beispielsweise auch als Recamière erhältlich. Foto: Inter IKEA Systems B.V.
  • "Yuuto" von 2"Walter Knoll" vereint modernes design mit dezenter Zurückhaltung. Foto: deutsche Gütegemeinschaft Möbel

Wenn man wenig Platz hat der oft umzieht könnten Modularsofas die Lösung sein. Diese bestehen aus einzelnen Modulen, die man nach Belieben aneinanderstellen oder -bauen kann. 

Man kann die Module einzeln verwenden um kleine Sitzmöglichkeiten zu schaffen. Nutzt man zwei oder drei Module, wird es zu einem kleinen Sofa. Wer eine Wohnlandschaft ganz nach den eigenen Vorstellungen erstellen möchte, der wählt viele Module. 

Dazu passend gibt es Rücken- und Armlehnen zum Anstecken. Diese kann man nach Belieben variieren, sodass sie immer an dem Platz sind, an dem sie gerade gebraucht werden. Einige Hersteller bieten auch Module mit bereits angebauten Lehnen an. 

  • Dieses Sofa wurde aus drei grauen und einem blauen Modul gebaut. Die Besonderheit ist das kleine eingeschobene Modul ohne Lehnen. Foto: Bolia.com
  • Das Modulsofa "delaktig" ist praktisch und funktional. Man kann die Lehnen flexibel anstecken und Module beliebig aneinanderreihen. Foto: Inter IKEA Systems B.V.

Eine Couch eigenet sich gut, um alleine zu entspannen. Zu zweit kann man meist nicht mehr liegen. Man kann sie gut mit einem dazu passenden Sessel kombinieren. Das spart Platz und man hat trotzdem die Wahl zwischen sitzen und liegen. 

Sofas und Couchs kann man in zahlreichen Variationen, Farben und Materialien kaufen. Leder eignet sich dabei besonders, wenn das Wohnzimmermöbel stark beansprucht wird. Dicke Webstoffe sind ebenfalls recht robust.

Feinere Bezüge sollte man nur dann wählen, wenn man keine Haustiere oder Kinder hat. Sonst schaut das neue Möbelstück schnell ungepflegt aus. 

Auch bei den Farben ist für jeden Geschmack etwas dabei. Knallige Farben, wie grün oder violett sind ein Blickfang. Ein solches Möbelstück sollte man mit dezenten Wohnaccessoires kombinieren. 

Dunkle Sofas und Couchs in schwarz oder braun sind zeitlos und passen zu fast jedem Stil. Polstermöbel in weiß sind modern und stilvoll, jedoch sollte man beachten, dass sie schneller dreckig werden. Flecken lassen sich ebenfalls schwerer entfernen als aus dunklen Sitzmöbeln. 

Lampen für gemütliche Beleuchtung

Natürlich muss ein Wohnzimmer auch schön beleuchtet sein. Warmes und indirektes Licht ist sanft und stört nicht. Deshalb eignet es sich besonders für Räume, in denen man zur Ruhe kommt. 

Lampen gibt es heutzutage in vielen Variationen und die Hersteller bringen regelmäßig neue Kollektionen raus. Für große Räume eignen sich Deckenlampen. Diese kann man mit Stehlampen oder kleinen Tischlampen kombiniert werden. 

Viele Lampen haben nicht mehr nur ein ausgefallenes Design, sondern auch praktische Funktionen zu bieten. Man kann sie oft nach Wunsch verstellen oder mit einem Smarthome System verbinden.

  • Hier wurde Licht sparsam aber bedacht eingesetzt. Einige Spotlights sorgen für stimmungsvolles Ambiente. Foto: Paulmann
  • Flexible LED Streifen kann man individuell anbringen. Hinter Regalen sorgen sie für stimmungsvolle, indirekte Beleuchtung. Foto: Paulmann
  • Verschiedene Variationen von Wohnraumleuchten ergeben kombiniert ein stimmungsvolles Bild. Foto: Paulmann
  • LED-Bänder sind hochflexibel. Dadurch kann man sie beliebig formen und beispielsweise Schriftzüge an Wände anbringen. Foto: Paulmann

Tipp: LEDs können individuell an Regalen, Decken oder auch unter dem Sofa angebracht werden. So kann man den Raum günstig und einfach indirekt beleuchten. 

Wohnzimmermöbel – Wohnwand, Kommode und mehr

  • Die Wohnwand von "Gwinner" besteht aus mehreren Elementen. Holz und Glas ergänzen sich und passen gut zur Wandfarbe. Foto: Deutsche Gütergemeinschaft Möbel
  • Die weiße Wohnwand von "Hülsta" bietet reichlich Stauraum. Foto: deutsche Gütegesellschaft Möbel
  • "Ramos" von "Decker" kombiniert Hängeschränke mit Sideboard und ausgefallenem Lowboard. Foto: Deutsche Gütegemeinschaft Möbel

Auch im Wohnzimmer braucht man Stauraum. Beliebte Möbelstücke sind Wohnwände, Kommoden und Sideboards. 

Wohnwände eignen sich gut für große Räume. Sie brauchen recht viel Platz, bieten jedoch auch viel Stauraum. 

Es gibt sie in zahlreichen Farben, Materialien und Optiken, beispielsweise aus Holz oder mit Hochglanzfronten und Glas. In weiß wirken Wohnwände modern. Helles Holz, wie Buche oder Eiche, ist zeitlos und kann mit vielen Einrichtungsstilen kombiniert werden.

Dunkles Holz kann altbacken wirken, muss es aber nicht. Wählen Sie deshalb moderne Formen und  Dekorationen. Nussbaum oder Team ist sehr edel. Hochglanzfronten, in hellen, dunklen, knalligen oder dezenten Farben erhältlich, sind ein besonderer Eyecatcher. 

Wohnwände eignen sich auch gut für die Installation eines Home-Entertainment Systems mit großem Fernseher und Sound-System. Der TV kann dabei meist leicht in der Mitte der Wohnwand installiert werden und die Kabel verschwinden dahinter. 

Für kleinere Zimmer oder Nischen eignen sich Kommoden und Sideboards. Sie bieten viel Stauraum und benötigen relativ wenig Platz. Es gibt sie in schmal und hoch oder auch in niedrigen Ausführungen. Sehr niedrige Boards nennt man auch Lowboards, hohe hingegen Highboards. Der Begriff Sideboard drückt aus, dass das Möbelstück eher breit als hoch ist. 

Kommoden haben nur Schubladen. Dadurch eignen sie sich besonders für die Aufbewahrung von kleineren Gegenständen. Es gibt sie aus zahlreichen Holzsorten oder auch Lackiert in Farbe. 

  • Dieses kleine Sideboard hat zwei Türen und eine Ablagefläche. Es ist im Retro-Look gehalten. Foto: Hübsch
  • Diese kleine Kommode mit Schubladen bietet viel Stauraum. Dekoriert mit Pflanzen schaut sie hübsch aus. Foto: Bloomingville

Sideboards, Highboards und Lowboards haben neben Schubladen auch Türen. Sie sind quasi kleine Schränke. Deshalb eignen sie sich auch, um größere Gegenstände aufzubewahren. Im Trend liegen puristische, weiße Boards und auch Retro- und Vintage-Varianten.

Couchtische

Couchtische und kleine Beistelltische dienen als Ablage und Dekorationselement. Wer es modern mag, greift am besten zu einem Couchtisch aus Metall und Glas. Hölzerne Tische passen je nach Kollektion zu Landhausstilen oder auch zum angesagten Retro-Look.

Beistelltische eignen sich gut, um Zeitschriften oder Bücher abzulegen, aber auch zur Dekoration. Tischlampen, Kerzen und Pflanzen runden die Wohnzimmerdekoration ab. 

Tipps und Ideen zum Gestalten

Ein gemütliches Wohnzimmer besteht natürlich nicht nur aus Möbeln und Lampen. Es kommt auf ein rundum stimmiges Bild an. 

Dazu gehört auch die stilvolle Wandgestaltung mit Farben oder Tapeten. Wenn die Möbel in dezenten Tönen gehalten sind, kann man die Wände gerne etwas kräftiger gestalten. Kalte Farbtöne, wie grün oder blau wirken ruhig und gemütlich. Rot und pink, hingegen, sind warme Farben. Diese wirken lebendig, sollten aber sparsam eingesetzt werden. 

Am besten stimmt man Dekorationsartikel dann auf die Wandfarbe und die Möbel ab. So entsteht ein stimmiges und einladendes Wohnzimmer. 

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