Skip to main content

LED Lampen – stromsparende Leuchtmittel

Seit fast 10 Jahren sind Glühbirnen nicht mehr auf dem deutschen Markt erhältlich. Der Nachfolger ist die LED Lampe. Wir zeigen, worauf es beim Kauf moderner LED Lampen ankommt und welche Vorteile sie bieten. 

Während der Umstellung von Glühbirnen auf LED Lampen konnten sich viele nicht mit der anderen, deutlich kühleren Lichtfarbe der LEDs anfreunden, die auf einen höheren Blauanteil zurückzuführen ist. Dem entgegen stand der große Vorteil, dass LEDs deutlich langlebiger und stromsparender sind als klassische Glühbirnen. 

Heutzutage stehen LEDs in Sachen Lichtfarbe den alten Glühbirnen jedoch in nichts mehr nach. Sie sind in zahlreichen Farben erhältlich, dimmbar und schalten sich auch sofort ein. 

Bevor Sie sich ein neues LED-Leuchtmittel anschaffen, sollten Sie sich jedoch mit einigen Details auseinandersetzen. LED ist nicht gleich LED, sondern es gibt zahlreiche Merkmale, welche die verschiedenen Lampen voneinander unterscheiden. Unter anderem ist der Sockeltyp, die Fassung und die Helligkeit ausschlaggebend dafür, dass das neue Leuchtmittel in die Lampe passt und gefällt. Mehr darüber erfahren Sie in diesem Beitrag.

Verschiedene Fassungen für unterschiedliche Lampen

Wenn gerade erst das Leuchtmittel in einer Lampe kaputtgegangen ist, dann sollten Sie in Erfahrung bringen, welchen Sockel die Lampe hat. Besonders verbreitet sind zum Beispiel die R7s LED-Lampen, aber auch viele andere Sockeltypen, die nicht in jede Lampe passen.

In einem ersten Schritt werden die Fassungen zwischen Hochvolt und Niedervolt unterschieden. Vom sogenannten Niedervolt sprechen Experten dann, wenn 12 Volt erreicht werden, Hochvolt entspricht einem Wert von 230 Volt.

Zwischen den beiden Kategorien wird dann weiter unterschieden zwischen Lampen mit einem kleinen oder einem großen Schraubgewinde. Auch der Abstand zwischen den Kontaktstiften spielt eine Rolle beim Kauf von neuen Leuchtmitteln. Diese sind im Kürzel des neuen Leuchtmittels bereits enthalten, sofern dieses Detail für Ihre Lampe relevant ist.

So viel Strom sparen Sie mit LED Lampen

Ein ganz besonderer Vorteil der modernen LED Lampen ist das Potenzial zum Stromsparen. Im direkten Vergleich zu normalen Glühbirnen und Halogenstrahlern können Sie an dieser Stelle rund 90 Prozent einsparen. Wenn man bedenkt, dass im Haus nicht nur eine Lampe, sondern viele verschiedene Lampen im Einsatz sind, kommen im Jahr einige Euros zusammen.

Natürlich hängt der tatsächliche Verbrauch auch davon ab, wie viele Stunden die Lampen leuchten. Generell können Sie mehr Strom sparen, wenn die Lampen nicht dauernd an- und wieder ausgeschaltet werden. Besonders effizient sind LEDs und auch viele andere Leuchtmittel dann, wenn sie konstant genutzt werden. Ob sich ein sofortiger Wechsel aller alten Leuchtmittel lohnt, um diese durch LEDs zu ersetzen, hängt vom Einzelfall ab.

Die richtige Helligkeit bei LED Lampen

Wenn Sie möchten, dass die neue LED optimal zu Ihnen passt, dann sollten Sie auf die Angaben der Lumen auf der Verpackung achten. Generell wird die Wattzahl einer alten Glühbirne mit dem Faktor zehn multipliziert, um auf den tatsächlichen Lumen-Wert einer modernen LED zu kommen.

Einige Hersteller veröffentlichen übersichtliche Grafiken, um die Helligkeit der Glühbirne und der LED miteinander zu vergleichen. Sofern Sie die gleiche Helligkeit anstreben, sollten Sie die Lumen-Zahl entsprechend bedenken.

Der tatsächliche Verbrauch an Strom hängt bei den LEDs nur bedingt mit der Helligkeit zusammen. Dass mehr Helligkeit auch einen höheren Verbrauch mit sich bringt, trifft hier in der Regel nicht zu. Es gibt so viele verschiedene LED-Arten, dass eine Lampe mit weniger Lumen trotzdem mehr Strom verbrauchen kann und umgekehrt. In erster Linie kommt es auf das Einsatzgebiet an, wenn Sie sich für eine LED-Art entscheiden müssen.

Die Lebensdauer von LED Lampen

Generell halten LEDs deutlich länger als Glühbirnen oder diverse Energiesparlampen. Glühbirnen kommen – je nach Qualität und Hersteller – auf durchschnittlich 1.000 Betriebsstunden. Bei Energiesparlampen haben Sie einen zusätzlichen Nachteil: Je häufiger diese Lampen ein- und ausgeschaltet werden, desto schneller gehen sie kaputt. LEDs sind wesentlich haltbarer und die Lebensdauer hängt auch nicht direkt vom Nutzungsverhalten des Haushalts ab.

In der Regel geben die Hersteller in der Beschreibung des Produkts oder auf der Verpackung genau an, mit welcher Lebensdauer Sie rechnen können. Meistens halten die Leuchten länger als angegeben. Eine Abnahme der Leuchtkraft wird mit der Zeit in jedem Fall eintreten.

 

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Leuchtmittelmarkt.com. 

Auf der nächsten Seite haben wir Informationen rund um Lichtfarbe und kreative Licht-Ideen für Sie zusammengestellt. 

Kein Quecksilber in LED Lampen

In der Vergangenheit gerieten Energiesparlampen teilweise durch hohe Anteile von Quecksilber in Verruf. Die moderneren LEDs jedoch enthalten keinerlei Quecksilber. 

Auch Energiesparlampen, die Quecksilber enthalten, sind im Normalbetrieb ungefährlich und ungiftig. Technisch bedingt beinhalten sie jedoch eine geringe Menge Quecksilber, die im Fall eines Bruchs freigesetzt werden kann. Der Grenzwert für Quecksilber in Energiesparlampen wurde zum 1. Januar 2013 europaweit auf 2,5 mg pro Lampe gesenkt. Seit September 2010 müssen Hersteller auf der Verpackung zudem angeben, wie viel Quecksilber in den Energiesparlampen enthalten ist.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wählt also lieber eine LED Lampe statt einer Energiesparlampe und eliminiert so das Risiko, dass Quecksilber freigesetzt werden kann. 

Wohlfühllicht oder Arbeitslicht

Während LED Lampen vor einigen Jahren noch Mängel aufwiesen, sind diese heutzutage nahezu komplett behoben. Baubiologen bemängelten an einigen Modellen zum Beispiel „schmutziges Licht” – ein starkes Flimmern in niedrigen und höheren Frequenzen, das den Organismus stresse und zu Unwohlsein und Kopfschmerzen führen könne. Dieses Flackern und Brummen trat meist auf, sobald eine dimmbare Lampe über einen ungeeigneten Dimmer geregelt wurde.

Außerdem wurde die kalte Lichtfarbe mit hohem Blauanteil bemängelt. Heutzutage sind LEDs jedoch auch in wärmeren Lichttönen mit höherem Rotanteil erhältlich. Deshalb sollten Verbraucher sich überlegen, welches Licht sie in welchem Raum wünschen. 

In Wohn- und Schlafräumen beispielsweise ist wärmeres Licht oft angenehmer, da es beruhigt und gemütlich wirkt. Kälteres Licht hingegen wirkt vitalisierend und steigert die Aufmerksamkeit, denn es unterdrückt im Organismus die Bildung des Schlafhormons Melatonin. Solch ein „Tageslichtweiß” kann deshalb gut in Küchen und im Home Office eingesetzt werden. 

Kreative Raumgestaltung mit Licht

In den letzten Jahren wurden LEDs auch dadurch beliebt, dass die Dioden so klein und „immateriell” sind. Dadurch können sie unkompliziert in Wände, Böden, Decken und Möbel integriert werden. In Lichterketten und Lichtbändern kommen besonders OLEDs, organischen LEDs, oder die papierdünnen, flexiblen LECs (elektrochemische Zellen) zum Einsatz. 

Flexible LED Bänder können beispielsweise in Schränken angebracht werden, sodass sie diesen von innen ausleuchten. Auch als indirekte Beleuchtung können sie genutzt werden, dann müssen die LEDs hinter Schränken, Regalen, etc. angebracht werden. Moderne Lichtbänder können per Fernbedienung gesteuert werden und zahlreiche Lichtfarben wiedergeben. 

Auch als Lichterketten sind LEDs beliebt. Die einzelnen Lämpchen sind klein und dennoch kräftig. Sie können als ganzjährig als Dekoration genutzt werden, werden aber vermehrt in der Weihnachtszeit eingesetzt. 

Angaben auf LED Lampen

Auf der Verpackung von LED Lampen können Sie alle wichtigen Informationen finden, sodass Sie immer die richtige Lampe wählen können. 

Farbtemperatur: „Kaltes“ Licht macht wach, ist für den Tagesausklang in Wohn- und Schlafzimmer ungeeignet. Maßeinheit für die Farbtemperatur ist „Kelvin“ (K); sie stiftet bisweilen Verwirrung, da das Licht umso kälter ist, d.h. einen umso höheren Blauanteil hat, je höher der Wert ist: warmweiß – 2.700 K bis 3.300 K, neutralweiß – 3.300 K bis 5.300 K, tageslicht-weiß/kaltweiß – ab 5.300 K, extra-kaltweiß – ab 6.500 K.

Helligkeit oder Lichtstrom: Achtung: Helligkeit – oder Lichtstrom – wird im Alter wichtiger. Der Lichtstrom wird in der Einheit „Lumen“ angegeben. 180 bis 200 Lumen entsprechen der Leuchtkraft einer konventionellen 25-Watt-Glühbirne, die schon 2009 ausgemusterte 100-Watt-Birne kam gemäß Stiftung Warentest auf 1.150 bis 1.270 Lumen (350 bis 390 Lumen: 40 Watt, 590 bis 650 Lumen: 60 Watt; Quelle: „test“ 5/2013).

Schaltfestigkeit und Lebensdauer: Die voraussichtliche Lebensdauer wird in Stunden (h) angegeben, Maß der Schaltfestigkeit ist die voraussichtliche Anzahl der Schaltvorgänge („on/off“), die die Lampe schadlos übersteht (z.B. „10.000 on/off“).

Farbwiedergabe: Einheit: Farbwiedergabeindex Ra; im besten Licht
erscheinen Gerichte, Kunstwerke oder Menschen bei einem Farbwieder­gabeindex Ra von 100, wie Glühbirnen ihn erreichen können. Lampen mit einem Ra von unter 70 sollte man im Regal liegen lassen.

Dimmen: Ist das Dimmersymbol durchgestrichen, ist die Lampe nicht dimmbar. Ist sie es, versehen einige Hersteller die Packung zusätzlich mit dem Hinweis „dimmable".

Meist geklickte Beiträge:

Hier geht's zurück zur Startseite.

News Innenausbau

Treppe in weiß mit Holzstufen und Metallgeländer

Die Treppe prägt einen Raum maßgeblich. So gestalten Sie sie ganz individuell.

Spindeltreppe Metall und Holz

Spindeltreppen sind eine Sonderform der Wendeltreppe und brauchen nur wenig Grundfläche.

Bad Kinedo

In der aktuellen Ausgabe von "250 Bad-Ideen" zeigen wir Neuheiten und Trends fürs Badezimmer.