Gesundes Raumklima dank aktiver Luftbefeuchtung

Die Luftfeuchtigkeit ist für ein wohngesundes Raumklima besonders wichtig. 7 Tipps für die ideale Luftfeuchtigkeit zu Hause.

1. Feuchte Luft macht den Baby-Alltag behaglicher

Hätten Sie es gewusst? Die Haut von Babys und Kleinkindern ist unter anderem deshalb so zart und beweglich, weil sie deutlich mehr Wasser enthält als die von älteren Kindern oder Erwachsenen. Der Vorteil: Die weiche Kinderhaut macht zum Beispiel Wachstumsschübe problemlos mit. Auf der anderen Seite trocknet sie aber auch leichter aus.

Diesen Effekt muss man im Auge behalten, denn die empfindliche Babyhaut reagiert auf das Raumklima. Trockene Luft kann schnell Juckreiz verursachen, die Haut rötet und schuppt sich leicht. Sehr belastend wirkt das vor allem für Kinder, die zu Neurodermitis neigen, denn diese Hautkrankheit verschlimmert sich durch Austrocknung spürbar. 

Die fehlende Feuchtigkeit kann und sollte man in dieser Situation durch aktive Luftbefeuchtung zuführen. Dadurch lindert man nicht nur Hautbeschwerden, sondern eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit von mindestens 40 Prozent entlastet auch die Atemwege. Das ist wichtig, denn Babys und Kleinkinder reagieren sehr sensibel auf zu trockene Atemluft. 

Ein gesundes Raumklima ist bei Babys und Kleinkindern besonders wichtig. Hustenreiz durch Lufttrockenheit verhindert ungestörtes Durchschlafen. Zudem werden Krankheitserreger durch zu trockene Schleimhäute in Nase und Rachen weniger wirksam aus der Atemluft gefiltert und gelangen ungehindert bis in die Bronchien und die Lunge. Infektionen wie Bronchitis können die Folge sein.

Ausreichend feuchte Luft im Kinderzimmer ist also in vielfacher Weise hilfreich: Sie entlastet die Haut, beugt Infektionen vor und sorgt für den erholsamen Schlaf, den Kinder so nötig haben.

2. Gesunder Schlaf bei optimalem Raumklima

Tiefer, erholsamer Schlaf macht Sie in jeder Hinsicht fit für den nächsten Tag: Ihr Körper ruht sich aus, Muskeln und Organe erholen sich, und auch Ihr Gehirn sortiert und verarbeitet in Träumen das in den Stunden zuvor Erlebte. Wer sich so Nacht für Nacht auf neue Herausforderungen vorbereitet, der kann sie am Tag umso tatkräftiger anpacken.

Damit das funktioniert, braucht es allerdings mehr als eine gute Matratze und ein weiches Kissen. Auch das Raumklima muss stimmen. Neben Ruhe und Dunkelheit gehört gesunde, saubere und vor allem ausreichend feuchte Atemluft dazu. 

Fehlt Feuchtigkeit in der Luft, dann trocknen die Atemwege aus und reagieren im wahrsten Sinne des Wortes gereizt. Lästiger Husten und ein raues Gefühl im Hals erschweren dann das Einschlafen, verhindern das entspannte Durchschlafen und können so die nächtliche Erholung empfindlich stören. Statt ausgeruht und frisch den Tag zu beginnen, schleppt man sich müde und unkonzentriert zur Arbeit. 

Vor allem in der Heizperiode ist trockene Luft in der Wohnung ein Problem, das uns sprichwörtlich bis in den Schlaf verfolgt. Hier gilt es rechtzeitig gegenzusteuern. Und das gelingt am wirksamsten mit einer aktiven Luftbefeuchtung. Sie kann den entscheidenden Beitrag zu einem optimalen, gesunden Raumklima leisten und so für eine rundum erholsame Nachtruhe sorgen.

3. Tief durchatmen: Luftfeuchtigkeit hilft bei Allergien

Niesen, Hustenreiz, tränende Augen – Allergiker kennen es nur zu gut, wenn ihr Körper auf Hausstaub oder Blütenpollen reagiert. Aus dem Weg gehen kann man diesen Auslösern kaum, da sie  in der Wohnungsluft fein verteilt sind, sich auf glatten Flächen ansammeln und von dort bei jedem Schritt und jeder Bewegung wieder aufgewirbelt werden.

Wie soll man dieser Plage entkommen? Das ist gar nicht so schwer: Teilchen, die nicht in der Luft schweben, können Atemwege und Augen gar nicht erst reizen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Luftfeuchtigkeit. Liegt sie über etwa 40 Prozent, dann schlägt sie sich auch an Staub und Pollen nieder. Die Teilchen werden schwerer, verklumpen miteinander, werden dadurch noch schwerer und sinken viel schneller zu Boden. Dort haften sie auch besser und werden nicht mehr so leicht aufgewirbelt.

Die Luftfeuchtigkeit reinigt also tatsächlich die Luft wie ein leichter Sommerregen im Freien. Allergiker können freier durchatmen. Zu hoch darf die Feuchte aber auch nicht sein, denn oberhalb von 60 Prozent wird das Wachstum von Schimmel gefördert, und dessen Sporen können ebenfalls Allergien hervorrufen.

Ein Problem dabei: Im Winter fällt die Luftfeuchtigkeit in geheizten Räumen häufig weit unter 40 Prozent. Das ist jedoch ein lösbares Problem, denn mit einer aktiven Luftbefeuchtung lässt sich die Feuchte ganz einfach im Wohlfühlbereich zwischen 40 und 60 Prozent halten. Damit wird ein angenehmes Raumklima geschaffen.

4. Warum gute Luftfeuchte auch gut für Ihre Stimme ist

Wie wertvoll unsere Stimme ist, merken wir oft erst dann, wenn sie beeinträchtigt ist oder ganz ausfällt: Gespräche mit Familie und Kollegen gestalten sich mühsam, Telefonieren wird zum Problem. Und es sind nicht nur Erkältungen oder Überanstrengung, die den Stimmapparat beeinträchtigen. Heiserkeit bis hin zur Stimmlosigkeit können auch eine Folge von zu trockener Luft sein.

Warum das so ist, wird klar, wenn man sich das komplizierte Zusammenspiel von Kehlkopf, Stimmmbändern, Rachen und Mund deutlich macht, das zum Sprechen nötig ist. Alle beteiligten Körperpartien müssen dabei weich, glatt und beweglich sein, und das sind sie vor allem deshalb, weil sie ständig feucht gehalten werden.

Normalerweise regelt der Körper das ganz problemlos, indem er die Luft beim Einatmen befeuchtet. Das funktioniert nicht mehr, wenn die Raumluft zu trocken ist und beim Einatmen zu viel Feuchtigkeit von den Oberflächen des Stimmapparats aufnimmt. Trockene Stimmbänder, ein trockener Kehlkopf und ein trockener Rachen sind aber weniger beweglich. Dadurch wird die Stimme heiser, das Sprechen fällt schwerer.

Hier gilt es von vornherein ideale Verhältnisse für die Stimme zu schaffen, indem man die Atemluft aktiv befeuchtet, sodass sie Werte oberhalb 40 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit annimmt – vor allem im Winter, wenn die Heizung die Raumluft austrocknet und die Atemwege stärker von Erkältungserregern gefährdet sind.

5. Luftbefeuchtung gegen lästigen Hustenreiz

Beim Einatmen strömt die Luft nicht geradewegs in die Lunge. Zuerst wird sie an den Schleimhäuten in Nase und Rachen vorbei geführt und dabei erwärmt, gefiltert und bei Bedarf angefeuchtet. So ist sie für die empfindliche Lungenoberfläche ideal vorbereitet und kann dort den wertvollen Sauerstoff abgeben. Beim Ausatmen entweicht die vorher aufgenommene Feuchtigkeit aus dem Körper. Man sieht das sofort, wenn man gegen eine kühle, glatte Oberfläche haucht. 

Das alles funktioniert ganz problemlos, solange die Luft im Raum ausreichend feucht ist. Dann muss beim Einatmen so wenig befeuchtet werden, dass die Schleimhäute immer genug flüssigen Nachschub aus dem Körper bekommen. Anders ist es bei zu trockener Raumluft. Die Schleimhäute müssen dann deutlich mehr Feuchtigkeit abgeben und sind bald damit überfordert. 

Auf zu trockene Atemluft reagieren die Atemwege mit der gleichen Abwehrreaktion wie auf Staub oder zähen Schleim: Es entsteht Hustenreiz. Ein zweites Anzeichen ist Heiserkeit, die durch austrocknende und in der Folge weniger geschmeidige Stimmbänder entsteht. 

Diese Warnzeichen sollte man ernst nehmen und handeln, denn trockene Atemwege können die Luft weniger gründlich reinigen und sind auch selbst anfälliger gegen Krankheitserreger. Die wirksamste Gegenmaßnahme ist die aktive Luftbefeuchtung in Wohnräumen – dann entsteht gar nicht erst ein Feuchtigkeitsmangel in den Atemwegen.

6. Entspannter Blick und gesunde Augen

Wenn die Augen jucken oder brennen, wenn Schwellungen, Rötungen oder Fremdkörpergefühle auftreten, dann sind die Augen meist zu trocken. Heute leiden zunehmend mehr Menschen darunter. 

Ein wichtiger Grund dafür ist die Arbeit am Computer. Vor dem Bildschirm neigen viele Menschen dazu, über längere Zeit mit unbewegten Augen auf die gleiche Stelle zu schauen. Außerdem blinzelt man bei der Bildschirmarbeit seltener. Beides führt dazu, dass der dünne Film aus Tränenflüssigkeit, der das Auge schützt, nicht mehr häufig genug erneuert und nicht gleichmäßig verteilt wird. 

Dieses Problem verschärft sich dramatisch, wenn zugleich die Raumluft zu trocken ist. Das Auge verliert dann besonders schnell seine Feuchtigkeit. Der Flüssigkeitsfilm wird dünner oder trocknet sogar ganz ein. Die Folgen reichen von unangenehmen Reizungen über Bindehautentzündungen bis hin zu ernsthaften Augenschäden.

Das trockene Auge sollte man deshalb auf keinen Fall leicht nehmen, sondern rechtzeitig gegensteuern. Dabei helfen regelmäßige Arbeitspausen ein wenig, aber das Problem der trockenen Raumluft schafft man dadurch nicht aus der Welt. Hier hat sich die aktive Befeuchtung der Raumluft bewährt. Liegt die relative Luftfeuchtigkeit über 40 Prozent, dann verdunstet der Flüssigkeitsfilm auf dem Auge weniger schnell und es fällt deutlich leichter, ihn auf natürliche Weise zu erhalten.

7. Ausreichend feuchte Luft schützt vor Grippe-Viren

Zahlreiche Viruserkrankungen, allen voran die gefürchtete Grippe, verbreiten sich deshalb so schnell, weil die Erreger wortwörtlich bis in jede Ecke vordringen. Beim Husten oder Niesen geben Kranke unzählige Viren an die Umgebung ab, wo sie durch Luftbewegungen weit verteilt werden. Sie sind dabei in feinste Wassertröpfchen gehüllt, die von den Schleimhäuten der Erkrankten stammen.

Wie lange die Viren auf diese Weise gefährlich bleiben und wie weit sie transportiert werden, hängt von der Luftfeuchtigkeit im Raum ab. Ist die Feuchtigkeit ausreichend hoch, beträgt also mindestens 40 Prozent, dann trocknen die ausgehusteten Wassertröpfchen langsam ein. Dabei steigt die Konzentration der ebenfalls enthaltenen körpereigenen Salze allmählich an – bis die Salze die Viren abtöten.

Bei zu trockener Luft sieht es ganz anders aus: Die Wassertröpfchen verdunsten so schnell, dass die Viren nicht abgetötet werden können, sondern in eine Art Trockenstarre fallen. Werden sie so von anderen Menschen eingeatmet, können sie wieder aktiv werden und die Krankheit findet ein neues Opfer. 

Gerade zur typischen Grippezeit, wenn Innenräume durch die Beheizung austrocknen, ist deshalb eine aktive Befeuchtung der Raumluft so wichtig: Eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit verringert die Virenzahl. Zugleich hält sie die Schleimhäute in Nase und Rachen feucht, die eindringende Krankheitserreger dann leichter herausfiltern und unschädlich machen können.

Weitere Informationen über ein wohngesundes Raumklima erhalten Sie unter www.humilife.de.

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Condair. 

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