Maßnahmen gegen zunehmende Strahlenbelastung

Da die Strahlenbelastung immer präsenter wird, ist es wichtig die richtigen Maßnahmen gegen Strahlenbelastung zu ergreifen.

Während die zunehmende Strahlenbelastung in unserem Leben unbestritten ist, wird über ihren Einfluss auf die Gesundheit sehr kontrovers diskutiert. Kritiker der zu hohen Strahlenbelastung warnen vor Risiken wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, aber auch Depressionen, Leukämie, Alzheimer, Tumoren und Herzkrankheiten. Viele Menschen sind verunsichert und wünschen sich zumindest für ihr Zuhause möglichst wenig Strahlung. Um das zu erreichen, können Geräte grundsätzlich ausgeschaltet werden. Da sich um einzelne Stromkabel niederfrequente Felder bilden, muss auch der Stecker gezogen oder mit abgeschirmten Elektroleitungen gearbeitet werden. Für einzelne Räume wie Kinder- oder Schlafzimmer gibt es so genannte Netzfreischaltungen.
Gegen die Strahlenbelastung von außen helfen bauliche Maßnahmen, die elektromagnetische Wellen erst gar nicht durch die Wände lassen. In der Regel halten Wände, Dach, Fenster und Boden Elektrosmog nicht ab. Dafür braucht es spezielle Vorrichtungen in Form von Bauplatten oder Abschirmgeweben, die in Wände und Dach eingebaut werden.

Elektrosmog minimieren

Der sogenannte Elektrosmog steht häufig in der Diskussion, wenn es um gesundheitsschädliche Strahlung von Kabeln, Leitungen oder elektronischen Geräten geht. Ihre elektromagnetischen Felder geben nicht ionisierte Strahlung ab. Wie stark die Auswirkungen auf den Menschen sind, ist nicht ausreichend belegt. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt jedoch, die persönliche Strahlenbelastung durch eigene Initiative zu minimieren, um möglichen gesundheitlichen Risiken vorzubeugen. Im eigenen Hause damit anzufangen, bietet sich an: Vor allem in Altbauten findet sich oft noch die 2-Ader-Verkabelung ohne separaten Schutzleiter, die mehr Strahlung als die neueren Kabel abgibt. Bei einer Sanierung sollte daher die Elektrik komplett erneuert und intelligent umgesetzt werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich, nicht benutzte elektrische Geräte grundsätzlich vom Stromnetz zu trennen – vor allem im Schlaf- und Kinderzimmer. Experten raten, in diesen Räumen vom Elektriker Netzfreischalter einbauen zu lassen, sodass Geräte, Lampen und Stromleitungen nur dann elektrische Felder erzeugen, wenn Strom verbraucht wird. Auch abschaltbare Steckerleisten sind nützlich.

Handys, WLAN & Co.
Handys und schnurlose Telefone sowie lokale Funk-Netz-Verbindungen wie Bluetooth und WLAN geben besonders viel Strahlung ab. Sie sollten daher so wenig wie möglich benutzt und möglichst durch neue strahlungsarme Modelle ersetzt werden. Wer in der Nähe von Hochspannungs- und Funkmasten lebt und sich vor elektromagnetischer Strahlung von außen schützen möchte, kann dies problemlos mit einer Dachsanierung verbinden. Bei modernen Dämmsystemen für das Steildach wird heute innenseitig eine Luft- und Dampfsperre verlegt. Hochwertige Materialien sind dabei für eine höhere Wärmereflexion mit einer Aluminiumeinlage ausgerüstet. (z.B. Delta Reflex Plus). Willkommener Nebeneffekt: Das Metall hält 98 Prozent der von außen kommenden elektromagnetischen Strahlung ab.

Verlässliche Messtechnik für hochfrequente Strahlung und elektrische und magnetische niederfrequente Wechselfelder. Erlaubt die aussagefähige Beurteilung der persönlichen Belastungssituation. HF-Analyser HF35C: Zur unkomplizierten Bewertung der Belastungssituation. Zur Festlegung geeigneter Sanierungsmaßnahmen und zur Kontrolle von deren Wirksamkeit. Rund 300 Euro.

Angesichts des zunehmenden Elektrosmogs hilft weder Panikmache noch Ignoranz.  Dem Einzelnen bleibt nur, im Zweifelsfall eine Messung von Fachleuten durchführen zu lassen. Man findet sie über die Verbraucherzentralen der Länder oder über Internet-Seiten wie www.ohne-elektrosmog-wohnen.de Letztere ist eine Informationsplattform mit vielen Fakten und übersichtlich aufbereitetem Wissen über das Themengebiet „Elektrosmog“, mit Hinweisen zu Sachverständigen und möglichen Schutzmaßnahmen.

Bücher zum Thema bei Amazon kaufen

Elektrosmog: Ursachen, Gesundheitsrisiken, Schutzmaßnahmen (Berichte aus der Elektrotechnik)

Autor: Harald Moritz
Preis: EUR 16,80
Erscheinungsdatum: 2011-08-01
ISBN: 3844002111


Ständig unter Strom: Das Handbuch für Elektrosensible und alle, die ohne Elektrosmog leben möchten

Autor: Silvio Hellemann
Preis: EUR 19,90
Erscheinungsdatum: 2010-09-01
ISBN: 394039288X


Weiterführende Informationen

Weiter zum nächsten Thema:

 

oder zurück zum Thema:

 

oder zurück zum Thema:

News Innenausbau