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Schadstoffe in Innenräumen

Nicht nur außerhalb des Hauses, sondern auch in den Innenräumen können Schadstoffe zu finden sein.

Gesundes Wohnen spielt für viele Baufamilien eine große Rolle. Denn Baumaterialien, Möbel und Co. können Schadstoffe in die Innenräume ausdünsten und so die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen.

Was ist das Sick-Building-Syndrom?

Baubiologen oder Umweltmediziner sprechen häufig vom Sick-Building-Syndrom. Dabei haben sie nicht so sehr das kranke Haus im Sinn, sondern seine Bewohner.

Der von der WHO geprägte Begriff steht seit gut 30 Jahren für ein ganzes Bündel an gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die man nur mit dem Aufenthalt in bestimmten Gebäuden befriedigend erklären kann, darunter diffuse Beschwerden wie chronische Müdigkeit, Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, doch genauso gravierende, bleibende Schäden.

Die Ursache ist in erster Linie mangelhafte Luftqualität in den Innenräumen. Dafür wiederum sind größtenteils moderne Baustoffe und Bauweisen verantwortlich. Die Liste der bedenklichen Baustoffe bzw. der Schadstoffe ist beeindruckend lang.

Lang ist die Liste der Schadstoffe mittlerweile, dank des Erfindungsreichtums der Forscher und Entwickler in der Industrie, doch es handelt sich eher um die Spitze des Eisbergs, wenigstens laut Umweltbundesamt. Detaillierte Infos finden Sie in dessen Publikation Umwelt- und Gesundheitsanforderungen an Bauprodukte.

Verbote sind sinnvoll, doch finden Deutschland- und EU-weit aus dem Verkehr gezogene Problemstoffe auf Umwegen wieder zu uns. Hersteller von PVC-Bodenbelägen, deren Produkte im „ökotest“-Ratgeber "Bauen, Wohnen & Renovieren" schlecht wegkamen, führten die Belastungen beispielsweise zum Teil auf das verwendeteRecycling-Material zurück.

Kleine Dinge, große Probleme 

Nicht selten sind es die kleinen Dinge, die große Probleme machen. Beispiele sind Duftöle oder -kerzen oder ein scharfes Reinigungsmittel. Manchmal gibt es auch neue Erkenntnisse.

Wussten Sie zum Beispiel, dass beim Kochen oder Braten, insbesondere auf einem Gasherd, viel Feinstaub entsteht? Oder dass Ihr Komposteimer zur Schleuder für schädliche Schimmelsporen wird, wenn Sie ihn nicht regelmäßig, am besten jeden Tag, hinausbringen?

Für jedes Schadstoff-Problem eine Lösung

Das Wissen über die Schadstoffe bringt Lösungen mit sich. Mit unserer Nase können wir schon beim Einkauf auf gesunde Produkte achten. Nehmen Sie unangenehme oder chemische Gerüche wahr, lassen Sie die Produkte lieber im Regal stehen.

Zudem hilft konsequentes und regelmäßiges Lüften. Am bequemsten geht das mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Sie lässt feuchte Luft, Gerüche und Schadstoffe automatisch nach draußen verschwinden, ohne dass zu viel teure Heizenergie verloren geht.

Die dritte Option, um sich keine Schadstoffe in die Innenräume zu holen, ist konsequent darauf zu achten, dass alle Bauprodukte, Möbel, Reinigungsmittel und Co. gesundheitlich geprüft sind. 

Asbest und Mineralwolle

Asbest, eine in der Natur vorkommende Mineralfaser, einst als unbrennbarer Dämmstoff geschätzt und u.a. in Dachgeschossen und Nachtspeicherheizungen eingesetzt, entpuppte sich als echte Gefahr.

Werden die feinen Fasern – mit Durchmessern im Bereich von Bruchteilen von Mikrometern –  eingeatmet, verletzen sie die Lungenbläschen, was deren Vernarbung (Asbestose) zur Folge hat. Außerdem ist das Krebsrisiko hoch. Solange jedoch die Platten nicht unsachgemäß entfernt und keine dieser Nanonadeln freigesetzt würden, bestehe keine Gefahr, meint Marcel Schröder, Mitglied im Vorstand des DA, des Deutschen Abbruchverbandes e.V.

Dasselbe gilt laut Baubranchen-Dienstleister Competenza für die Fasern von vor circa 1998 verarbeiteter künstlicher Mineralwolle (KMF). Gleichfalls teilweise „lungengängig“ und potenziell krebserregend, nur nicht so aggressiv wie Asbest, seien sie keine Bedrohung, sofern die Dämmpackungen unter Verschluss blieben. Seit 1998 muss Mineralwolle „biolöslich“ sein – im Körper abbaubar.

Schimmel

Schimmelsporen sind bekanntermaßen gesundheitsschädlich. Schimmelpilze können allergische Reaktionen beim Menschen auslösen oder verstärken. Mögliche Symptome sind Niesen, gerötete Augen, Schnupfen, Kopfschmerzen, Hautausschlag, Atemwegsbeschwerden oder Müdigkeit.

Schimmel kann in Innenräumen an vielerlei Stellen entstehen. In der Küche sind zum Beispiel organischen Abfälle der perfekte Nährboden für Schimmel. Auch zu heftig gegossene Zimmerpflanzen bilden Schimmel in der Blumenerde.

Zudem ist Schimmel an Wänden und Fenstern besonders in älteren Gebäuden mit unzureichenderWärmedämmung oft ein Problem. Wenn Wärme aus Innenräumen durch die Wand entweicht, bildet sich Kondenswasser. Wenig Luftzirkulation und schlechtes Lüften sorgt dann für einen idealen Nährboden für Schimmel.

Häufig bildet er sich hinter Schränken oder Wandverkleidungen, da dort wenig Luft zirkuliert. Schimmel bevorzugt zudem gipshaltige Untergründe und Holzvertäfelungen sowie Materialien wie Raufasertapeten mit ihrem hohen Gehalt an Zucker, Eiweiß und Lignin. Bei schlecht gedämmten Gebäuden ist es deshalb sinnvoll, Möbel und sonstiges Inventar immer einige Zentimeter von der Wand entfernt aufzustellen oder zu montieren. 

Auch im Bad entsteht schnell Schimmel. Eine Lüftungsanlage kann dort Abhilfe schaffen, indem sie kontinuierlich und automatisiert Feuchtigkeit abtransportiert. 

Vermutet man Schimmel als Ursache hinter Beschwerden, muss man sich auf die Suche begeben. Schimmel wächst fast immer versteckt, da er Feuchtigkeit liebt, breitet er sich überall da aus, wo eine zu hohe Luftfeuchtigkeit über einen längeren Zeitraum besteht. Die meisten Schimmelpilze wachsen bei 80 bis 85 Prozent relativer Luftfeuchte.

Biozide und Reinigungsmittel

Biozide, wie sie in Anti-Schimmel-Spray, in Fugendichtmassen, aber auch vielen Holzschutzmitteln enthalten sind (z.B. Dichlofluanid) greifen die Leber an und können Krebs erzeugen.

Wollteppiche werden gerne mit Mottenschutz behandelt, oft den Pyrethroiden, wie Permethrin, das als Nervengift wirken kann. Verzicht und stattdessen regelmäßige Befallskontrolle kann die Alternative sein, oder rein pflanzliches Neempräparat, aus den Samen des indischen Neem-Baums. Auch Topfkonservierer in manchen Wandfarben gehören in die Gruppe der Biozide (z.B. Isothiazolinon).

Insgesamt sind Reinigungsmittel, ein ernstzunehmendes Thema. Häufig ist, wenn überhaupt, ein einfaches Spülmittel oder ein Allzweckreiniger ausreichend. Desinfektionsmittel oder scharfe Reiniger sind in der Regel überflüssig. Wo sich starke Reiniger nicht vermeiden lassen, zum Beispiel bei Backofenreinigern, ist sehr gutes Lüften angesagt.

Formaldehyd

Einer der Top-Schadstoffe vergangener Jahrzehnte: Formaldehyd, das vor allem aus Holzwerkstoffen ausgaste. Teilweise waren ganze Häuser unbewohnbar. Ist das heute noch so?

Formaldehyd kennen viele von Spanplatten, anderen Holzwerkstoffen, Farben, Schaumstoffen für Möbel sowie Dämmstoffen für Häuser. Nahezu geruchslos ist Formaldehyd eine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr. Es lässt Augen tränen, verursacht Kopfschmerzen und reizt die Schleimhäute.

In hohen Konzentrationen ist es krebserregend, dann kann man es auch riechen. „Leider hat Formaldehyd, das chemisch auch Methanal heißt, noch einige Verwandte wie Hexanal, Pentanal oder Furfural. Diese sind weniger bekannt, beeinträchtigen unsere Gesundheit aber ebenfalls“, sagt Experte Helmut Köttner, der die technische Abteilung des Sentinel Haus Instituts leitet.

In den Medien sind Formaldehyd und Co. nach wie vor allgegenwärtig. Meistens nicht bei Neubauten, sondern im Bestand: Gerade in Schulen und Kindergärten finden verstärkt Raumluftmessungen statt. Die dort verwendeten Einbaumöbel oder Deckenverkleidungen können auch Jahrzehnte nach Einbau noch Formaldehyd abgeben. Das gilt natürlich auch für Privathäuser.

Übrigens: Wenn formaldehydhaltige Spanplatten nass werden, zum Beispiel durch einen Bau- oder Wasserschaden, steigt die Belastung durch das reizende Gas stark an, obwohl die Quelle schon Jahrzehnte alt ist.

Neben Formaldehyd können außerdem auch Öle und Wachse, mit denen Naturholzoberflächen behandelt sind, problematisch sein. Diese sind zwar meist als „öko“ oder „natürlich“ gekennzeichnet, was aber häufig nichts an ihren mal besseren, mal schlechteren Emissionseigenschaften ändert.

Vom Sorgenkind zur Randfigur?

Ursache für die Emissionen aus Holzwerkstoffen ist nicht unbedingt der Holzanteil, sondern formaldehydhaltiger Kleber, mit dem die Holzspäne verleimt wurden.

Der Stoff ist aber auch in manchen Farben, Lacken, Dämmstoffen sowie in Textilien und Teppichmaterialien enthalten. Auch in Desinfektions- und Konservierungsmitteln findet man die Substanz als Konservierungsmittel.

In Holzwerkstoffen ist Formaldehyd heute oft durch Polyurethankleber, sogenannte PMDI-Binder, ersetzt. Die sind zwar in der Produktion besonders vorsichtig zu behandeln, im Einsatz aber unproblematisch. „Das hat insgesamt bei Häusern in Holzfertigbauweise zu stark gesunkenen Schadstoffwerten geführt“, weiß Helmut Köttner. Sein Team untersucht regelmäßig Häuser führender Fertighaushersteller und zertifiziert diese für ihre wohngesunde Innenraumluft.

Trotzdem sind Werbeaussagen, die „formaldehydfreie“ Baustoffe oder gar Häuser versprechen, kritisch zu betrachten. Meistens ist gemeint, dass Holzwerkstoffe mit formaldehydfreien Klebern verleimt wurden, was nicht bedeutet, dass überhaupt kein Formaldehyd nachgewiesen werden kann.

Denn Formaldehyd kommt natürlicherweise vor. Zum Beispiel in geringen Mengen in Äpfeln oder Weintrauben, auch in manchen Massivhölzern findet sich der Stoff. Allerdings ist der Formaldehyd-Gehalt von natürlich gewachsenem Vollholz sehr gering.

Die Häufigkeit, in der Formaldehyd in den letzten Jahrzehnten in Innenräumen vorkam und vorkommt, ist auch der Grund, weshalb der Stoff bei Raumluftmessungen immer noch gesondert gemessen wird. Der Vorsorge-Richtwert des Ausschusses für Innenraumrichtwerte beim Umweltbundesamt AIR liegt bei 100 Mikrogramm je Kubikmeter (µg/m³). Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt 60 µg/m³. Diesen strengen Wert legt auch das Sentinel Haus Institut bei seinen Raumluftmessungen an.

Flüchtige organische Verbindungen

Dank häufiger Erwähnung in der Ratgeber-Literatur sind die flüchtigen organischen Verbindungen mittlerweile bekannter unter der Kurzbezeichnung VOC, was für „volatile organic compounds“ steht.

Zu ihnen gehört das allgegenwärtige Formaldehyd. Doch zu den VOCs zählen auch Lösemittel wie Toluol und Xylol, und die etwa in Naturlacken enthaltenen Terpene, die zumindest sensibilisierend wirken und Allergikern Beschwerden bereiten können.

Mittel- bis schwerflüchtige Verbindungen

Bis Mitte der 1980er wurden Holzschutzmittel mit den Wirkstoffen PCP (Pentachlorphenol) undLindan großzügig verstrichen, hauptsächlich zum Schutz des Dachstuhls vor holzzerstörenden Insekten und Pilzen. Zum Glück seltener in den Wohngeschossen, auf Wandpaneelen und Deckenverkleidungen.

PCP, seit 1989 verboten, wurde die krebserregende Wirkung im Tierversuch nachgewiesen, für Lindan ist sie sehr wahrscheinlich; es schädigt zudem Nervensystem und innere Organe. Beide werden zu den mittel- bis schwerflüchtigen organischen Verbindungen gerechnet, den SVOC, vom englischen Fachbegriff „Semi Volatile Organic Compounds“, da sie nur langsam an die Umgebungsluft abgegeben werden.

Nicht nur in Zigarettenrauch, auch in bitumenhaltigen Produkten wie Dachdichtungsbahnen mit Steinkohleteer und vielen bis Ende der 1960er-Jahre verwendeten Parkettklebern sind die Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten, krebsauslösend und „fruchtschädigend“ ( = schädlich für ungeborenes Leben).

Mit Teerklebern arbeiten Parkettleger heute nicht mehr, dafür entweichen PAK teilweisel aus PVC-Böden. Durch unvollständige Verbrennung in Stückgutheizungen oder das Verbrennen von dafür ungeeigneten Materialien können ebenso PAK entstehen und in die Raumluft gelangen. Sie führen zu Reizung der Atemwege und der Augen, einige sind krebserregend und fruchtschädigend.

Die Bodenbelägen aus PVC oder Vinyl-Tapeten zugesetzten Phthalate stehen als Weichmacher ebenfalls unter dem dringenden Verdacht, Krebs zu verursachen und fruchtbarkeitsschädigend zu wirken, dazu beeinträchtigen sie das Immun- sowie das Zentralnervensystem. Weichmacher sind ebenso in Acryl- und Silikonfugendichtmassen enthalten.

Alle diese SVOC lagern sich bevorzugt an Staubteilchen an.

MVOC – mikrobielle organische Verbindungen

Schließlich sind da noch die reinen Naturprodukte: Sporen, Zellreste sowie gasförmige Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, zur Gruppe der mikrobiellen organischen Verbindungen gehörend, der MVOC, von „Microbial Volatile Organic Compounds“.

Seit den späten 1990er Jahren ist dank immer besserer Abdichtung der Haushülle das Schimmelproblem explosionsartig gewachsen, weil die Luftfeuchte nicht rechtzeitig abgeführt wird. Jeder zweite Neubau soll inzwischen betroffen sein, so der VPB, der Verband Privater Bauherren e.V.

Die negativen Auswirkungen sind vielfältig und noch lange nicht erschöpfend untersucht, angefangen bei Erkrankungen der Atemwege, etwa Bronchialasthma, bis zur allgemeinen Schwächung des Immunsystems. Schimmel in Neubauten ist meist auf mangelhafte Belüftung zurückzuführen sowie auf Baumängel: Wärmebrücken, undichte Stellen, falsch eingebaute Dämmung.

Radon

Radon hingegen ist ein radioaktives Gas, das in einigen Gegenden Deutschlands natürlicherweise im Erdboden vorkommt, durch die Kellerwände in die Häuser gelangt und nachweislich Lungenkrebs verursachen kann.

Laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sollte ein Wert von 100 Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m2) Raumluft nicht überschritten werden. Ein dichter Keller schützt recht gut, regelmäßiger Luftaustausch sollte dennoch erfolgen.

Weitere Informationen lesen Sie in unserem ausführlichen Beitrag zu Radonschutz.

Kohlenmonoxid

Kohlenmonoxid ist ein Produkt unvollständiger Verbrennung von zum Beispiel Holz, weswegen mangelhaft konstruierte oder bediente Kaminöfen und Stückholzheizungen problematisch sein können.

Kochdämpfe

In der Küche sind häufig auch Kochdämpfe, sogenannte Wrasen ein Problem. Fett, Gerüche, Feinstaub und Wasserdampf sind beim Kochen und Braten unvermeidlich. Deshalb ist ein Dunstabzug unverzichtbar. Am besten ist ein Abluft-Modell, das die abgesaugte Luft nach draußen befördert.

Sie arbeiten effektiver, leiser und kostengünstiger, als Umluftmodelle, weil keine teuren Geruchsfilter benötigt werden. Umluftmodelle filtern Fett und Gerüche nur solange gut, wie die Filter neu sind. Feuchtigkeit und Gerüche bleiben jedoch drinnen, was insbesondere in offenen Küchen lästig sein kann. 

Neben Gerüchen und Wrasen ist auch Feinstaub ist beim Braten ein Thema: Diese kleinen Partikel entstehen verstärkt bei der Verwendung von gasherden und können sich in der Lunge oder sogar im ganzen Organismus anlagern und langfristig zum Beispiel für Herz-Kreislauf-Probleme sorgen.

Schadstoffe im Kinderzimmer

Das Immunsystem von Kindern ist noch nicht voll entwickelt. Deshalb sollte im Kinderzimmer besonders schadstoffarme Luft herrschen. Lösemittel können Asthma oder Atemprobleme (Giemen) hervorrufen. Phthalate sind hormonell wirksam und leider immer noch häufig in Spielteppichen und Spielzeug aus Kunststoff enthalten.

Insbesondere im Kinderzimmer sollten alle Produkte, die auf Decke, Boden oder Wände kommen, auf Schadstoffe geprüft sein. Dazu gehören auch Produkte, die man nicht sieht, z.B. Bodenkleber.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist Kohlendioxid, CO2. Die Entstehung ist unvermeidlich, da wir es ausatmen. Dennoch senkt ein hoher CO2-Gehalt in der Luft die Aufmerksamkeit – schlecht beim Hausaufgaben machen. Hohe Konzentrationen beeinträchtigen außerdem die Schlafqualität. 

Deshalb ist es sinnvoll vor dem Schlafengehen gut zu lüften und idealerweise eine Lüftungsanlage einzusetzen, die automatisch für beste Luftqualität sorgt. Auch Lärm, Pollen, Insekten und Feinstaub an viel befahrenen Straßen sind dank moderner Lüftungsanlagen kein Problem mehr.

Hausstauballergien sind weit verbreitet und entstehen häufig durch Milbenkot in Matratzen und auf dem Boden. Deshalb sollten Sie beides regelmäßig saugen. Allerdings blasen manche Staubsauger den durch die Motorhitze verschwelten Milbenkot sowie Feinstaub wieder zurück ins Zimmer, wodurch sich das Problem nur verstärkt. Sobald es „gesaugt“ riecht, muss deshalb dringend der Beutel ausgetauscht werden. Gut geeignet sind Zentralstaubsauger, oder hochwertige Sauger mit regelmäßig gewechseltem HEPA-Filter.

Doch die Wohngesundheit des Kindes beginnt schon vor der Geburt. Das Kinderzimmer muss vorbereitet werden. Es wird gestrichen, renoviert und eingerichtet, was das Zeug hält. Atmet die Schwangere jedoch viele Schadstoffe ein, gibt sie diese an das ungeborene Kind weiter

Verwenden Sie deshalb von Beginn an ausschließlich geprüft schadstoffarme Produkte. Zudem ist es sinnvoll rechtzeitig vor der Geburt loszulegen, denn frisch renovierte Räumen weisen höhere Schadstoffkonzentrationen auf als solche, die bereits einige Zeit "auslüften" konnten. 

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