Wandgestaltung

Wandfarben, Tapeten und moderne Dekorputze bieten eine riesige Gestaltungsvielfalt und obendrein die Möglichkeit, die Wände selbst zu verschönern.

„Das habe ich selbst gemacht!” - So oder so ähnlich klingen viele Heimwerker stolz, wenn sie Familie und Freunde durch die frisch renovierten Räume ihrer Wohnung führen. Selber verschönern macht nicht nur Spaß, sondern ist auch kostengünstig. Probieren Sie es aus, es lohnt sich.

Wände streichen

Klassische Wandfarben sind in der Regel Dispersionsfarben. Der Profi empfiehlt die Verwendung von Lammfellrollen für die großen Flächen. Übergänge und Ecken lassen sich am bequemsten mit einem Heizkörperpinsel streichen. Zur Dosierung der richtigen Farbmenge benötigt man ein Abstreifgitter, das in den Farbeimer gehängt wird. 

Untergrund überprüfen

Bevor man die Wandfarbe aufbringt, sollte die Beschaffenheit des Untergrundes sorgfältig überprüft werden. Dazu spritzen Sie ein wenig Wasser auf den vorhandenen, trockenen Farbbelag. Bleibt ein dunkler Fleck an der Wand sichtbar, sollte für die Haltbarkeit des Neuanstrichs zunächst eine Grundierung aufgetragen werden.

Bleibt an einem dunklen Tuch Putz, sandiger oder kreidiger Abrieb zurück, muss auch hier die Wand zunächst grundiert werden. Lassen sich mit dem Fingernagel oder einer Drahtbürs­te einige Millimeter mühelos abkratzen, ist der Untergrund nicht tragfähig.

Streichen - eine Anleitung:

Streichen ist leichter als man denkt. Mit diesen Tipp´s klappt es sicher.

  1. Schützen Sie Boden und Möbel mit einer Folie vor Farbspritzern.
  2. Bessern Sie Risse und Löcher in der Wand aus.
  3. Rühren Sie die Wandfarbe gut um.
  4. Streichen Sie die Kanten zwischen Decke und Wand mit einem Pinsel.
  5. Benutzen Sie nun die Rolle, um die großen Flächen zu streichen. Arbeiten Sie dabei von oben nach unten und achten Sie auf die Streichrichtung. Am besten verteilen Sie die Wandfarbe erst horizontal und danach, ohne neue Farbe aufzunehmen vertikal auf der Wand.

Tipp: Profis streichen „Nass in Nass”, d. h. sie rollen die angrenzende Fläche immer so, dass der bereits gestrichene Bereich noch nicht getrocknet ist.

 

 

Wände verputzen

Mineralische Edelputze werden normalerweise als Sackware geliefert und mit Wasser angerührt. Mit einer Ausnahme: Kunstharz-Dekorputze werden verarbeitungsfertig im Eimer geliefert. Der Heimwerker braucht die cremige Masse nur noch aufzurühren und kann auf Wunsch auch Farbpigmente zugeben. Ein durchgefärbter Dekorputz hat den Vorteil, dass er bei eventuellen Beschädigungen nicht weiß durchscheint.

Je nach gewünschtem Ambiente gibt es den Fertigputz mit verschiedenen Körnungen. Je gröber die Körnung, desto rustikaler das Erscheinungsbild. Ein Reibeputz erhält seine typische Struktur, indem der in Kornstärke aufgetragene Putz mit einer Glättkelle gerade oder rund abgerieben wird. Edelputze mit einer feinen Körnung eignen sich auch für freie Strukturen. Ob mit Japanspachtel, Pinsel, Quast oder Dekorwalze strukturiert – der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. 

Untergrund vorbereiten

Zunächst aber braucht der Untergrund eine Putzgrundierung. Sie sorgt für einen gleichmäßig saugenden Untergrund. Nach einer gewissen Trocknungszeit kann der Streichputz aufgetragen werden. Zum Ein­färben stehen dem Heimwerker hochkonzentrierte, gra­nu­lierte mineralische Farbpigmente zur Verfügung. Jeder kann also Wände in seinen Lieblingsfarbton verwirklichen. Der Streichputz wird einfach mit einer Spezialrolle aufge­tragen und anschließend mit der zum System gehörenden Finishwalze oder dem Finish­pinsel indi­vi­duell strukturiert.

Raufasertapete tapezieren - eine Anleitung:

Die Raufaser ist die klassischste aller Tapeten. So bekommt man sie an die Wand: 

  1. Den Kleister nach Herstellerangaben anrühren.
  2. Die Raufaser mit dem Kleister einkleistern.
  3. Die Tapete zusammenlegen und 10 bis 15 Minuten weichen lassen.
  4. Die Tapetenbahnen an die Wand kleben. Dabei müssen die Bahnen dich aneinander geklebt werden, damit keine unsauberen Nähte entstehen.
  5. Überschüssige Tapete am Rand abschneiden

Tipp: Raufasertapete kann man oft danach streichen. So kann man die Gestaltung der Wand ändern, wenn sie nicht mehr gefällt.

Eine genauere Anleitung gibt´s hier

  • Zuerst muss die Tapete eingekleistert werden. Foto: Erfurt
  • Nun muss die Tapete zusammengelegt werden. Foto: Erfurt
  • Bevor die Tapete an die Wand darf, muss sie 10 bis 15 Minuten einweichen. Foto: Erfurt

Tapeten einweichen lassen

Gleich lange Weichzeiten sind bei Mustertapeten aus Papier der Schlüssel zum Erfolg. Denn durch den Kleister dehnen sich Papiertapeten bis zu 15 mm aus und bei unterschiedlichen Weichzeiten kann es zu Verschiebungen des Musteransatzes kommen. Klebt man die Tapetenbahn vor Ablauf der Weichzeit an die Wand, entstehen fast zwangsläufig Längsfalten. Wartet man zu lange, ist die Tapete durchnässt. Sie ist schwieriger zu kleben und reißt leicht ein. Deshalb sollte man nur so viele Bahnen vorkleistern, wie man innerhalb von zehn bis 15 Minuten verarbeiten kann.

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