Feuchteschäden im Keller noch vor dem Einzug

Mit dem Holzhaus erfüllten sich die Friedels einen lang gehegten Wunsch. Der Keller wurde traditionell gemauert – es kam zu einem Wasser-Desaster.

Horror im Neubau

Der Professor emiritus und die studierte Kirchenmusikerin starteten ein großes Projekt: den Neubau eines Holzhauses bei Hamburg, mitten im Grünen, mit traumhaftem Ausblick auf eine sanfte Hügellandschaft. „Das Holz atmet und duftet so schön“, schwärmt Pirkko Friedel. „Ganz so, wie in meiner Heimat Finnland.“

Zu Beginn der Bauarbeiten war alles bestens. Der Traum vom Holzhaus schien wahr zu werden. Doch es kam anders. Noch in der Bauphase traten Feuchteschäden im Keller auf.

Baumangel Kellerabdichtung

Jetzt musste schnell gehandelt werden. Der Isotec-Fachbetrieb Eichhöfer war die Rettung. Der Spezialist aus Bremen erkannte schnell, was schiefgelaufen war.

„Die eingebrachte Kellerabdichtung entsprach nicht dem Stand der Technik. Die defekte Abdichtung ließ sich ohne Probleme vom Untergrund abziehen“, so die Experten. Das bedeutete für Bauherren und Handwerker, das neue Haus ringsum wieder freizugraben und die Außenabdichtung komplett zu erneuern.

Die Anschlussdetails

Die Tücke im Detail

Die Ursache für Feuchteschäden sind meist unsachgemäß ausgeführte Anschlussdetails wie Rohrdurchdringungen, Gebäudetrennfugen oder die Anbindung des Sockels.

Isotec hat für alle vorkommenden Anschlussdetails Lösungen erarbeitet. Abgestimmt auf die baulichen Begebenheiten mit speziellen Materialien, die zuverlässig den seitlichen Feuchteeintritt in den Baukörper verhindern.

Beim Freilegen zeigte sich das ganze Ausmaß des Baumangels. Die unfachmännisch angebrachte äußere Kellerabdichtung bestand nur aus Brettern, Nägeln und einer Folie. Eine Maßnahme, die den Namen Abdichtung nicht verdient. Damit nicht genug: Die äußere Kellertreppe mit 15 Stufen lag direkt über einem Kellerfenster. Eine Fehlkonstruktion, die einen Rückbau und den Aufbau einer neuen Treppe zwingend erforderlich machte.

Sanierung vom Fachmann

  • Noch während der Bauphase musste die Kellerabdichtung wieder freigelegt werden. Foto: Isotec
  • Das Zweikomponenten-Abdichtungssystem aus Bitumen und Gewebeeinlage. Foto: Isotec
  • Polystyrolplatten schützen die Außenabdichtung. Foto: Isotec

Vier Wochen war das Isotec-Team mit den Sanierungsarbeiten beschäftigt. Die Profis legten den Keller frei, entfernten die fehlerhafte Abdichtung und reinigten das Mauerwerk gründlich bis zur Betonbodenplatte.

Erst dann wurde Schritt für Schritt die neue Außenabdichtung gegen die seitlich eindringende Feuchtigkeit aufgebracht:

  • Zuerst der Wasser sperrende und Wasser abweisende Spezialputz. Er garantiert die optimale Haftung des folgenden Abdichtungsmaterials.
  • Darauf ein zweikomponentiges Abdichtungssystem aus kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung (KMB) mit vollflächiger Gewebeeinlage in der Mitte.

Die beiden Lagen Bitumen verbinden sich mit der Gewebeeinlage zu einer wasserundurchlässigen, flexiblen und rissüberbrückenden Abdichtung. Das heißt, die Feuchte gelangt über das Erdreich erst gar nicht mehr bis an das Mauerwerk heran.

  • Nach der vollständigen Durchtrocknung schützen Schutzplatten aus Polystyrol die Abdichtungsbeschichtung dauerhaft vor dem Druck durch das Erdreich.

Das Abdichtungssystem von Isotec - Schritt für Schritt.

Außenabdichtung gut, alles gut

Lutz und Pirkko Friedel sind dankbar für die Rettung ihres Haustraums durch die Fachmänner: „Die Mitarbeiter waren äußerst kompetent, hilfsbereit und zuverlässig“, betont Friedel Lutz. „Und so transparent wie das Angebot war auch die Ausführung der Arbeiten: Wir wussten über den Stand der Kellerabdichtungsarbeiten stets Bescheid. Das half uns sehr in dieser schwierigen Bauphase.“

Tipps zur Feuchtesanierung

Unter www.isotec.de finden sich viele hilfreiche Informationen zur Feuchte- und Schimmelsanierung, zahlreiche spannende Referenzobjekte sowie eine Suchfunktion für lokale Fachbetriebe.

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Isotec GmbH.

News Neubau