Gut kombiniert

Die Lage am Ortsrand war perfekt für das neue Heim. Nur die Energieversorgung machte an dieser Stelle Kopfzerbrechen. Mit dem mobilen Brennstoff Flüssiggas konnte das Problem gelöst werden.

Fiete fährt gerne Rad und hier draußen im Cottbuser Ortsteil Klein Ströbitz ist es für den Zwölfjährigen „ganz großer Sport“, durchs Grüne zu strampeln. Mit ­seinem Vater Jürgen Nörenberg, der dem Club RK Endspurt angehört, teilt er die Leidenschaft fürs Zweirad­fahren an der frischen Luft. Von freier Natur umgeben zu sein, wissen aber nicht nur die beiden, sondern auch Mutter Gritta und die Großmutter zu schätzen, die noch mit im Hause wohnt. Vor gut drei Jahren hat die ­Familie das Grundstück einer Gartenanlage gekauft, das Platz genug für ein neues Wohnhaus bot, ohne die bereits bestehende, gemauerte Laube abreißen zu müssen. „Wir waren uns sofort einig: Das ist unser Ding“, ­erzählt der 45-jährige Vater.

Kein Gasanschluss

So vorteilhaft eine Lage am Ortsrand auch sein mag, ergab sich doch schon bei der Planung ein grund­legendes Problem: Wie sieht es mit der Energieversorgung aus? Öl kam für die Familie der Umwelt zuliebe nicht in Betracht, bei der Erdwärme sah sie zu viele Risiken. Als Favorit stellte sich der Energieträger Gas ­heraus, der aber zunächst mit einem Hindernis verbunden schien. Das Gasnetz reichte nicht bis in diesen Außenwinkel der Universitätsstadt. „Als Lösung bot sich Flüssiggas an“, berichtet das Ehepaar. „Dieser Energieträger ist absolut umweltfreundlich, hinterlässt keinen Schmutz, ­produziert auch keine gefährlichen Gase und Geruchsbelästigungen“, heben die Eheleute hervor.

Hohe Energieeffizienz

Auf der Suche nach einem Anbieter für den mobilen Brennstoff stieß die Familie auf Progas. Ein auf das Haus zugeschnittenes Angebot unterbreitete der zuständige Fachberater, ­Volker Bürger, prompt: Für die 120 Quadratmeter Wohnfläche komme der Vier-Personen-Haushalt mit einem Behälter aus, der 2.700 Liter ­fassen kann. Mit dieser Kalkulation lag er goldrichtig. In diesem Jahr haben Nörenbergs sogar 300 Euro von ­Progas zurückerstattet bekommen, da sie weniger Energie verbraucht haben, als zunächst gedacht: Ihr ­Jahresverbrauch betrug 1.300 Liter. Das Geld können die „frischgebackenen“ Hausbesitzer gut gebrauchen.

KfW-Fördergelder

„Die hohe Energieeffizienz ist sicherlich auch dem Bautyp geschuldet“, erläutern die Eheleute. Sie hatten sich für ein Kern-Haus entschieden, dessen Wände dreischichtig aufgebaut sind. Der Beton in der Mitte ist nach innen und außen von Styropor umgeben. Um dem Anspruch an ein Energieeffizienzhaus gerecht zu ­werden und um Finanzierungshilfen der KfW-Förderbank zu erhalten, war zudem Sonnenenergie gefragt. ­Familie Nörenberg entschied sich, ­eine Wolf-Brennwert-Solarzentrale mit zwei Kollektoren von jeweils vier Quadratmetern in Aufdachmontage installieren zu lassen. Die Anlage sorgt dafür, dass durch die Kraft der Sonne rund 60 Prozent des Warmwasserbedarfs abgedeckt und ­Wassertemperaturen bis zu 60 Grad ­erreicht werden können.

Rundum-Service

Besonderes Lob zollen die Nörenbergs der Betreuung des Flüssiggasversorgers: „Mit Volker Bürger haben wir einen Fachberater, der sich um ­alles kümmert. Aber auch wirklich um alles. Von Beginn an war er für uns da.“ Anfangs sorgte er sich um die Installation des Flüssiggasbehälters, der ins Erdreich eingelassen wurde, sowie die Zuleitung zum Gebäude. Dass die Montage nach Maß verlief, dafür war er Garant. Seit der Inbetriebnahme „können wir uns zudem auf den Rundum-Service verlassen“, erzählt die Familie. Wartung, Sicherheitsprüfungen und die dauerhafte Bereitstellung von Flüssiggas gehören zum hohen Standard, den das Ver­sorgungsunternehmen gewährleistet und den Volker Bürger in die Tat­ ­umsetzt. Neigt sich der Füllstand den Werten entgegen, ab denen bestellt werden sollte, bedarf es nur eines Anrufes und der leicht zu transpor­tierende Brennstoff wird geliefert. „Doch normalerweise genügt es, ­einmal im Jahr den Behälter zu befüllen”, betont der Fachberater. Mit ihm hat die Familie auch einen Experten an ihrer Seite, der die kompetenten Heizungsinstallateure in der Region kennt. Horst Noack aus Cottbus sorgte für den Einbau des Flüssiggasbehälters, Joachim Rother, ebenfalls in Cottbus zu Hause, installierte die Wolf-Brennwerttherme. Die Maße der Therme sind so gering, dass in dem Raum noch genügend Platz für Vorräte bleibt. •

alle Fotos: Progas

Infos zu Flüssiggas

Weitere Informationen zum Thema Flüssiggas, das man auch als sehr günstigen Auto-Kraftstoff einsetzen kann, gibt es unter www.progas.de. Hier kann man sich zudem über das „klimaneutrale Flüssiggas“ informieren, das der Flüssiggasversorger unter dem Namen „biosfair“ anbietet.

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