Vom Richtfest nach Afghanistan

Ein junges Paar baute sein Haus selbst und sparte dabei viel Geld, das sie wiederum in eine hochwertige Innenausstattung investieren konnten. Kaum war der Rohbau errichtet, wurde der Bauherr nach Afghanistan abkommandiert – Frau, Familie und Freunde erledigten dann während seines viermonatigen Auslandseinsatzes den Innenausbau.

Ihre Mietwohnung war groß, schön und hell – trotzdem fühlten sich Christin und Silvio Kiesenbauer nicht so richtig wohl. Die beiden wälzten Kataloge von diversen Hausanbietern, beschäftigten sich mit Maklerangeboten und sahen sich verschiedene Objekte an. In dieser Zeit reifte in Silvio Kiesenbauer der Entschluss, ein individuell geplantes Haus zu bauen. Ein schönes, großes Eckgrundstück in einer aufstrebenden, jungen Gemeinde in der Nähe von Chemnitz war bald gefunden. Mit vielen Freunden und Bekannten in der Nachbarschaft, nicht zu weit entfernt von Christins Arbeitsplatz in der Filiale eines Discounters und gut an die Verkehrsinfrastruktur angebunden, war es geradezu ­ideal. Um Geld zu sparen, kündigten die jungen Leute ihre Wohnung, stellten ihre Möbel in einer alten Fabrikhalle unter und zogen bei Silvios ­Eltern ein. Anders als viele andere Paare konnten sie es sich durch diese Lösung später auch leisten, mit dem Einzug ins ­eigene Haus zu warten, bis tatsächlich ­alles fertiggestellt war. Denn von Anfang an stand für die Filialleiterin fest: „Ich ziehe niemals auf eine Baustelle. Wir ziehen erst ein, wenn im Haus alles perfekt ist.“

Sicherheit beim Bauen

Im Internet entdeckten Christin und Silvio Kiesenbauer das Angebot von Ytong Bausatzhaus. „Wir haben spontan dort angerufen und einen Termin vereinbart.“ Das Haus „Innovationshaus 146“, das Silvio Rümmler, Geschäftsführer des regionalen Ytong Bausatzhaus-Partners R&B Massiv­haus, ihnen beim ersten Treffen vorstellte, gefiel den angehenden Bauherren auf Anhieb: „Es war mit massiven Steinen gebaut und sah mit der zweifarbigen Fassaden­gestaltung toll aus. Der Grundriss erschien uns praktisch und gut durchdacht, die Räume waren schön groß und es hatte zwei Kinderzimmer. Das war uns besonders wichtig.“ Gut gefallen hatte ihnen vor allem auch die Planung mit Massivdach: „Zusätzlicher Wärmeschutz im ­Winter und gleichzeitig Hitzeschutz im Sommer, das hörte sich gut an.“ Ein ­Besuch beim Ytong Bausatzhaus Bau­herrentag im Ytong Werk in Laußig brachte dann letzte Sicherheit. Erfahrene Bauspezialisten standen ihnen dort zu allen Fragen kompetent Rede und Antwort und gaben fachkundige Tipps – nicht nur zum Selberbauen. Derweil seine Frau über das rundum schadstofffreie und wohngesunde Raumklima nachdachte, beschäftigte Ehemann Silvio sich beim Bauherrentag mit den Verarbeitungseigenschaften von Ytong. Vor Ort konnte er seine Fähig­keiten als Maurer testen und war begeistert: „Ich glaube, es gibt keinen Baustoff, der so einfach zu verarbeiten ist wie ­Porenbeton. Die einzelnen Systemkom­ponenten sind perfekt aufeinander ab­gestimmt und können durch das Nut-und-Feder-System schnell und nahezu luftdicht zusammengefügt werden.“ Am Ende war klar, dass die Kiesenbauers genügend Know-how und ausreichende zeitliche ­Kapazitäten hatten, um ihr Haus mit Unter­stützung von Familie und Freunden weitgehend in Eigenleistung erstellen zu können.

Als die Planung nach individuellen Änderungen schließlich endgültig stand, reichte der Bausatzhaus-Partner Silvio Rümmler den Bauantrag ein und kümmerte sich um die Abwicklung aller notwendigen Formalitäten. Dieser Service gehört zum Liefer- und Leistungsumfang eines Ytong Bausatzhaus-Partners und umfasst – in Abstimmung mit den Bauherren – die Architektur, das Raum- und Energiekonzept sowie Statik und Formalitäten wie Bauantrag, Kostenermittlung und Bauzeitenplan. Teilweise bieten die Ytong Bausatzhaus-Partner auch Unterstützung bei der Vermittlung geeigneter Grundstücke oder der Finanzierungsplanung an.

Gut betreut

Auch später, nach Baubeginn, waren die Bauherren nie sich selbst überlassen: Der Ytong Bausatzhaus-Partner veranlasste die zeitgerechte Lieferung der Materialien und stellte die nötigen Werkzeuge und Maschinen zur Verfügung. Bei den wenigen Gewerken, die die Kiesenbauers nicht durch Helfer aus dem Familien- oder Freundeskreis abdecken konnten, vermittelte er bewährte Firmen aus der Region und koordinierte den Ablauf der einzelnen Arbeiten. „Es hat uns alles sehr erleichtert“, urteilt Silvio Kiesenbauer rückblickend, „dass wir vom ersten Beratungsgespräch bis zur Fertigstellung nur einen einzigen Ansprechpartner hatten, der sich um alles kümmerte, bis das Haus fertig war.“ Die kleine Kolonne arbeitete schnell. Trotz ihrer anfänglichen Skepsis waren die Väter mit Begeisterung dabei. Nur zwei Wochen benötigte die hochmotivierte Truppe für das Erdgeschoss, nach weiteren zwei Wochen war auch die erste Etage fertig und das Massivdach konnte montiert werden.

Glücklich und stolz

Inzwischen haben sie sich gut in ihrem neuen Haus eingelebt. „Es war anstrengend, aber die Mühe hat sich gelohnt. Wir würden es jederzeit wieder so machen“, bestätigen beide ohne zu zögern. „Alles war toll organisiert und hat perfekt funktioniert. Die Steine kamen immer pünktlich wie geplant, sodass kein Leerlauf entstand. Wir konnten kontinuierlich weiterarbeiten und mussten uns nur aufs Bauen konzentrieren.“ Den Härtetest bestanden hat mittlerweile auch das Massivdach: Wir haben bei jedem Wetter, egal ob Hitze oder Frost, unter dem Dach dieselbe Lebens­qualität wie in den Wohnräumen darunter. Unabhängig vom Wetter außen ist das gesamte Haus das ganze Jahr über angenehm gleichmäßig temperiert.“ Ein Lob auch an die Helfer: „Ohne die tolle Unterstützung von Freunden und Familie hätten wir es nicht geschafft.“

alle Fotos: Ytong Bausatzhaus

Bautafel

Hausbezeichnung: Innovationshaus 146
Bauweise: massiv aus Porenbeton, Ytong-Steine
Dach: Satteldach, Massivbauweise
Abmessungen: 9,97 m x 11,50 m
Wohnfläche: EG 77,18 m2, OG 69,73 m2
Anbieter: Ytong Bausatzhaus,
www.ytong-bausatzhaus.de

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