Belinda Gold und Nino Kindermann: Innenausbau

Belinda Gold und ihr Ehemann Nino Kindermann machen sich an den Innenausbau ihres Hauses. Dabei müssen die beiden unzählige Entscheidungen treffen.

1001 Entscheidungen

"Oh guck' mal, Schatz, dieser Wasserhahn ist auch schön." Belinda Gold und Nino Kindermann schlendern durch eine Badausstellung in München. Bei Elements gibt es alles rundum die Ausstattung fürs Badezimmer.

Die beiden Bauherren machen sich schlau. Ihr Haus ist zu diesem Zeitpunkt zwar noch eine Baustelle, doch nach der Planung und dem Hausbau muss es jetzt bereits mit dem Innenausbau los gehen, um im Zeitplan zu bleiben. Dabei hat das junge Ehepaar die Qual der Wahl.

Belinda Gold und Nino Kindermann begutachten Duschen, Waschtische, Badewannen, WCs und Spiegelschränke. Vor allem die Bad-Designlinie Vigour Vogue hat es den beiden angetan. 

Es gibt unzählige Entscheidungen zu treffen: Von der Verlegung der Elektrik über die künftige Küche bis hin zur Ausstattung der Bäder. Beim Design ist der persönliche Geschmack der beiden ausschlaggebend, der Grundriss  des Hauses gibt die Dimensionen vor.

1001 Ideen und Entscheidungen

Belinda Gold und Nino Kindermann besichtigen die Badausstellung Elements in München – und sind von der großen Vielfalt beeindruckt.

Fragen über Fragen: Die Badausstattung

Belinda Gold und Nino Kindermann haben in ihrem modernen zweistöckigen Haus in Holzbauweise, das sie gemeinsam mit einem Architekten planten, drei Badezimmer. Insgesamt geht es um vier Räume, die ausgestattet werden müssen. 

  • Im Obergeschoss, wo sich der Wohnraum befindet, schließt ein Badezimmer direkt ans Schlafzimmer an. Die freistehende Badewanne kommt direkt ins Schlafzimmer. 
  • Im Erdgeschoss entsteht zudem ein Designbad für Gäste, ein weiteres ist im Gewerbebereich untergebracht. 

Die drei Bäder möchten Belinda Gold und Nino Kindermann passend zu ihrem Traumhaus in einem cleanen, puristischen Stil einrichten, voraussichtlich sogar fugenlos. In der Badausstellung in München lassen sie sich von einer Expertin verschiedene Bad-Ausstattungen zeigen. 

Dabei ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Denn es gibt unzählige Fragen zu klären. Welches ist die optimale Größe für die geplante freistehende Badewanne? Passen die Handtuchhalter zu den Armaturen? Und soll die Duschtür nach Innen oder Außen geöffnet werden können – oder wird es sogar eine freistehende?

Wie alles begann

Die Bodenplatte wird gegossen. Dafür haben sich Belinda Gold und Nino Kindermann etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Belinda Gold steht gerade in einer Dusche. Sie überlegt. "Ein Thermostat macht Sinn, um die Temperatur zu halten und die Handbrause sollte rechts sein, da wir beide Rechtshänder sind", gibt sie zu bedenken. "Außerdem brauchen wir Licht in der Dusche."

"Es gibt an der Vigour Vogue Kopfbrause ein integriertes LED-Licht", erklärt Vanessa Schiller. Die Badfachverkäuferin behält den Überblick und geht auf die Wünsche und Anliegen der beiden Bauherren ein. 

"Und was ist mit einem Sichtschutz?" Belinda Gold hat schon die nächste Frage. Aufmerksam betrachtet sie die Tür der Duschkabine, fährt mit der Hand darüber. Dank einer sogenannten Sandbestrahlung kann man von außen nicht hinein blicken – ohne dass ein kompletter Balken alles verdunkelt. "So sieht man von innen nach außen, ist aber gleichzeitig vor neugierigen Blicken geschützt", erklärt Vanessa Schiller. 

Belinda Gold und Nino Kindermann nicken zustimmend und lassen sich weitere Duschgläser zeigen. Die beiden Bauherren sind sich jeweils schnell einig. "Und was ist mit den Armaturen?" Nino Kindermann hat bereits das nächste Sanitärobjekt ins Auge gefasst.

Ein minimalistischer Design-Doppelwaschtisch mit zwei Aufsatzschalen aus einem Guss auf einer beleuchteten Konsolenplatte hat Nino Kindermanns Aufmerksamkeit geweckt. "Das ist genau unser Ding", ruft er begeistert. Dieses Modell hatten der Unternehmer und seine Frau bereits auf einem Event in Berlin entdeckt. "Das war Liebe auf den ersten Blick. Ein großartiges und außergewöhnliches Design", schwärmt Belinda Gold und legt gleich mit einer weiteren Frage nach: "Gibt es die Platte auch in Schwarz?"

Die künftige Hausbesitzerin erkundigt sich nach der genauen RAL-Nummer des Weißtons der Waschbecken und der Platte, damit die unterschiedlichen weißen Elemente im Bad auch miteinander harmonieren oder gegebenenfalls ein Kontrastfarbton gesetzt werden kann. 

Spieglein, Spieglein...

Die Waschschalen sind mit Mineraldämmstoff beschichtet, dadurch ist das Material pflegeleicht und weniger kratzempfindlich – selbst Make-up- und Nagellack-Flecken lassen sich leicht entfernen.

Letzteres ist für Belinda Gold, die als TV-Moderatorin morgens häufig vor dem Spiegel steht, besonders wichtig. "Wir machen uns immer zusammen im Bad fertig – wie zwei Frischverliebte", schmunzelt sie. Deshalb haben sich die beiden für zwei Waschbecken mit je einem eigenen Ablauf entschieden. 

Nino Kindermann begutachtet derweil den Spiegel. "In dem abgedunkelten Spiegel sieht man immer gut aus", lacht er. "Das ist deine Ausstrahlung, Schatz“, meint Belinda Gold. Das Licht am Spiegel lässt sich per Knopfdruck dimmen, auch eine Spiegelheizung ist integriert, damit der Spiegel nicht beschlägt. Darüber hinaus kann sogar über Bluetooth Musik aktiviert werden. "Was es heutzutage nicht alles gibt", staunt Nino Kindermann.

Weiter geht's mit den Armaturen, die in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich sind – zum Beispiel in einem matten Chrom oder glänzend.

Die von Belinda Gold und Nino Kindermann favorisierte Vigour Vogue Serie bietet eine minimalistische Slimline an, die ihnen für ihr Designbad im Erdgeschoss gut zusagt. Im Badezimmer im Obergeschoss interessieren die beiden als Wunschfarbe für "Matt Schwarz".

Eine Entscheidung, die das Paar später final trifft. Erst einmal sind die Toiletten dran. 

Und wer putzt?

Für ihr Designbad im Untergeschoss haben sich die künftigen Hausbesitzer neben einem WC zusätzlich für ein Urinal entschieden. "Das ist praktischer und wird auch bevorzugt von Männern genutzt", lächelt Nino Kindermann. "Und wer soll das putzen?" wirft Belinda Gold ein. Diese Frage gilt es noch zu klären. Immerhin bietet der Hersteller die Urinal-Ausführung mit Zielobjekt an. Das dürfte bis auf Weiteres die Wogen glätten.

Soll es ein spülrandloses WC sein? Mit oder ohne Absenkfunktion? Jedes Detail nehmen die beiden Bauherren unter die Lupe. Nino Kindermann testet den abnehmbaren Deckel des WC-Modells der Vogue Linie. "Dadurch wird die Reinigung erleichtert", erklärt Vanessa Schiller. "Das klappt ja hervorragend", lacht Belinda Gold, "jetzt weiß ich zumindest schon mal, wer die Toilette sauber macht.“

Eyecatcher: Freistehende Badewanne

Das Herzstück im Schlafzimmer wird künftig eine freistehende Badewanne. "Wie in den Wohlfühl-Boutiquehotels – wir wollen es eben auch zu Hause richtig gemütlich", schmunzelt Belinda Gold. 

Doch wie wird die Badewanne aussehen? Schließlich gibt es diverse  Größen, Ausführungen und Formen – von länglich bis elliptisch. Eine eckige Wanne passt nicht zum Rest des Interieurs. 

Fest steht: Die Badewanne darf nicht zu groß sein, um den Raum später nicht zu dominieren, sollte aber dennoch ausreichend Platz bieten. "Die Badewanne wird ein Eyecatcher. Gleichzeitig möchten wir aber auch bequem darin liegen können", betont Nino Kindermann. Belinda Gold legt sich gleich mal in eine Wanne hinein. "Hier lässt es sich drin leben", lacht sie.

Den richtigen Dreh raus

Am Ende geht es bei der Badewanne um jeden Zentimeter. Gemeinsam mit Vanessa Schiller besprechen Belinda Gold und Ehemann Nino Kindermann die Maße und die Ausrichtung. Geplant waren ursprünglich 180x80 cm. Möglich sind aber auch 190x120 cm. Ausschlaggebend ist am Ende der Drehwinkel, also wie die Badewanne im Raum stehen wird. 

Und noch ein wichtiger Faktor: die Kosten. Die kleinere Badewanne ist teurer. "Das liegt am Material", erläutert Vanessa Schiller. "Ein Acrylguss ist günstiger als ein Mineralguss." Und was ist der Unterschied, möchte Belinda Gold wissen. "Im Mineralguss ist ein höherer Quarzanteil, das Material ist dadurch beständiger, aber eben auch teurer als reguläre Kunststoffwannen, die oft aus Acryl sind", erläutert die Badexpertin.

Besonderes Feature

Für den Eingangsbereich haben Belinda Gold und Nino Kindermann ein besonderes Feature geplant. 

1001 Ideen

Nicht nur für ihre Badezimmer, auch für die anderen Wohnräume sammeln Belinda Gold und Nino Kindermann auf ihrem Rundgang durch die Badausstellung viele Ideen.

So entdeckt Belinda Gold zum Beispiel zwei nebeneinander hängende Spiegel, die sie sich gut in ihrem Eingangsbereich vorstellen kann. "Das ist zugleich ein Heizkörper", erklärt die Badfachverkäuferin. Belinda Gold staunt.

Apropos Heizkörper: Auch über die geplante Fußbodenheizung müssen sich die beiden Bauherren noch Gedanken machen.

Mehr über den Innenausbau von Belinda Gold und Nino Kindermann in der nächsten Folge unserer Reportage-Serie und auf bau-welt.tv .

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