Belinda Gold & Nino Kindermann Haus: Planung

Gefühlt tausend Entscheidungen gibt es bei der Haus-Planung zu treffen. Belinda Gold und Nino Kindermann behalten einen kühlen Kopf.

Schwarz oder weiß – oder doch beides?

Von der Fassadengestaltung über den Bodenbelag bis hin zu den Lichtschaltern oder der Farbe der Satellitenschüssel gab es einige Entscheidungen für das künftige Traumhaus zu treffen. Immer wieder gingen sie gemeinsam die verschiedenen Bauschritte und Bauteile durch.

„Es sind zu viele Baustellen – im wahrsten Sinn des Wortes“, lacht Belinda Gold. „Das Problem ist, dass man seine Ideen oft wegen baulicher Richtlinien oder der Kosten nicht wie gewünscht umsetzen kann“, gibt sie zu bedenken.

Am Ende hängt alles zusammen: Weil sich Belinda Gold und Nino Kindermann zum Beispiel unbedingt eine Lichtleiste in der Wand neben der Treppe wünschen, wird die Glasbrüstung an der Galerie durch eine Trockenbaumauer ersetzt. „Es heißt also oft ,Entweder, oder' – obwohl man beides möchte.“ 

Manchmal kann es sogar teurer werden, ein Bauelement wegzulassen. „Für unsere großen, bodentiefen Fenster in der Front hatten wir ursprünglich eine Übereckverglasung ins Auge gefasst. Doch alleine den Pfosten zwischen den beiden Fenstern wegzulassen, hätte 25.000 Euro gekostet“, berichtet Belinda Gold.

Entscheidungshilfe

Bei einem Hausbau sind laut Belinda Gold bei jeder einzelnen Entscheidung drei Faktoren wichtig:

  • Ästhetik
  • Funktionalität
  • Preis

"Anhand dieser drei Faktoren kann man jeweils abwägen, was relevant ist", meint die junge Bauherrin.

Zahlreiche Entscheidungen wurden nicht während der Planung, sondern erst in der Bauphase getroffen. „Das Haus entsteht während des Bauprozesses“, schmunzelt Belinda Gold. "Zwischendurch ändert sich auch mal unsere Meinung.“ Und wer hat das letzte Wort? „Nik“, lachen die beiden Bauherren. „Zumindest was die Kosten angeht.“

Bauleiter Nikolaus Meier bremste die engagierten, aber unerfahrenen Bauherren ab und zu ein. „Er wies uns jeweils darauf hin, wenn etwas teurer wurde und sagte uns, wenn ein Bauelement überflüssig war.“ Die Kostenplanung wird kontinuierlich von dem 28-jährigen Bauprofi, der 2015 ins Geschäft seines Vaters einstieg, aktualisiert. „Dadurch haben wir das Budget besser im Blick", so Belinda Gold. Wichtig sei deshalb ein finanzieller Puffer, betont Nino Kindermann. „Für unvorhersehbare Änderungen.“

Vor der Bodenplattenlegung waren Belinda Gold und Nino Kindermann sehr aufgeregt. „Man freut sich wie ein kleines Kind“, erinnert sich Nino Kindermann. Das ist schließlich das Fundament des künftigen Hauses, der erste, grundlegende Schritt auf dem Weg zum fertigen Haus. „Davor ist alles noch sehr abstrakt“, meint Belinda Gold. 

Mehr über den Hausbau von Belinda Gold und Nino Kindermann im zweiten Teil unserer Serie. 

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