Fertighaus ist auch ideal als Mehrfamilienhaus

Während Bauherren bei einem Ein­familienhaus in der Regel die ­Eigennutzung planen, geht es bei einem Mehrfamilienhaus um eine sichere und solide Wertanlage. Wird es als Fertighaus erstellt, kommen die ganzen Vorteile dieser innovativen Bauweise zum Zug. Wer kann, sollte die Chance auf ein Mehrfamilienhaus nutzen.

Ein Haus als Wertanlage

Das perfekte Konzept für die private Geldanlage: ein Mehrfamilienhaus. Die Renditen von solchen Häusern können sich mit sicheren Finanzmarkt-Alternativen durchaus messen lassen. Denn mit Aktien wurde in den letzten Jahren zwar immer wieder gut verdient, aber ­angesichts deutlicher Kursschwankungen brauchten Anleger starke Nerven. Wer ein Grundstück besitzt, auf dem sich ein Mehrfamilienhaus realisieren lässt, kann mit dem Haus nur gewinnen. Der Neubau eines Mehrfamilienhauses dient als Teil der Vermögensbildung und privaten ­Altersvorsorge. Bauherren, die ihr Geld langfristig gut anlegen ­wollen, können bei Bedarf eine der Wohnungen im Haus auch selber nutzen, dadurch bietet ein solches Haus viele Optionen.

Vorausgesetzt, man verfügt über ein geeignetes Grundstück oder hat bezahlbaren Zugriff auf ein solches. Während für ein kleines Einfamilienhaus ohne Garage und mit Minigarten schon mal 300 Quadratmeter genügen, braucht der Bauherr eines Mehrfamilienhauses, je nach der Zahl der Geschosse und Abmessungen deutlich mehr. Abhängig vom Bebauungsplan, der die Nutzungsmöglichkeiten des Grundstücks bestimmt. Ein Mehrfamilienhaus ist nicht an eine Bauweise gebunden, es kann auch ein Haus aus Holz sein. Inzwischen zeigen viele beispielhafte Mehrfamilienhäuser die Vorteile.

 



Ein Fertighaus eignet sich auch für den Geschosswohnungsbau

Während die Bauherren beim Ein­familienhaus überwiegend an die Selbstnutzung denken, geht es bei Mehrfamilienhäusern vornehmlich um eine sichere und solide Wertanlage. In Deutschland ist nun mal Wohnraum Mangelware, insbesondere in Ballungsgebieten und attraktiven Städten. Grundstücke sind knapp und teuer. Alle Experten raten zur Nachverdichtung. Hier bietet sich das Mehrfamilienhaus als sinnvolle Möglichkeit an. Doch für die Rendite der Häuser ist eine zuverlässige und langjährige gute Vermietbarkeit ausschlaggebend. Leerstand im Haus kann sich bei dieser Kalkulation kein Hausbesitzer leisten. Dafür sind eine moderne Architektur, eine werthaltige Bausubstanz, funktionale Grundrisse, eine gute Ausstattung und Energieeffizienz, wie sie ein Fertighaus bietet, die beste Voraussetzung. Ein erhöhter Schallschutz ist unerlässlich und dient dem friedlichen Mit­einander der Parteien inn einem Mehrfamilienhaus. Auch das ist in einem Fertighaus aus Holz umsetzbar. Um langfristig eine gute Rendite vom Haus zu erzielen, müssen zudem die Instandhaltungskosten möglichst niedrig gehalten werden. Präzision und Qualität beim Bau zahlen sich in barer Münze aus. Zur Nachhaltigkeit beim Haus zählen auch ein barriere­­armes Konzept, eine moderne Technik­ausstattung und die Integration von E-Mobilität durch Ladestationen. Was wiederum die Attraktivität des Wohnens in einem solchen Mehrfamilienhaus steigert.

Ein Fertighaus aus Holz geht auch mehrgeschossig

Einfamilienhäuser in Holzbauweise haben sich etabliert. Im Süden Deutschlands machen sie bereits ein Drittel aller neu gebauten Einfamilienhäuser aus. Auch bei Mehrfamilienhäusern spielt die Systembauweise ihre Vorteile aus: Die ­Vorfertigung erhöht die Qualität der Bauteile und ermöglicht auf der ­Baustelle eine schnelle und kosten­güns­tige Montage. Auch was die ­laufenden Wartungskosten, die Rücklagen für die Instandhaltungen sowie die Ver­sicherungsprämien angeht, punktet das Fertighaus aus Holz. Je niedriger die Nebenkosten in einem Mehrfamilienhaus, desto höher die Mietrendite für den Vermieter.

Mit dem Fertighaus Fördermittel nutzen

Die Stärken des Holzbaus kommen neben der Ökologie, der ­Naturverbundenheit und dem angenehmen Wohnklima im Haus ganz klar aus dem energetischen Bereich. Die zum Beispiel vom Haushersteller Regnauer angedachte Konzeption bietet ein Gebäude-Konzept 40 bzw. 40 Plus nach KfW. Das erlaubt die Nutzung von KfW Förderung von Effizienzhäusern: Hiermit erhält der Bauherr ­zusätzliche Mittel über KfW-Darlehen und darüber hinaus einen Tilgungs­zuschuss. Der Keditrahmen beträgt bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit. Der Tilgungszuschuss für ein KfW Effizienzhaus 55 beträgt 18.000 Euro, für ein KfW-Effizienzhaus 40 24.000 Euro und für ein KfW Effizienzhaus 40 plus sogar ganze 30.000 Euro - pro Wohneinheit. 

Mit diesen Finanzmitteln ­lassen sich leicht die Qualitätssteigerungen für das KfW 40 Plus realisieren und der Kunde hat ein Leben lang die Vorteile aus der Energieeinsparung. Das zählt nicht nur im Einfamilienhaus, sondern auch in Mehrfamilienhäusern.

Mehrfamilienhaus profitiert von der Fertigbauweise

Die Vorteile vom Fertigbau sind die geprüfte Qualität in überwachten Produktionsstätten sowie der schnelle Aufbau vor Ort auf der Baustelle - und damit eine frühere Bezugsfertigkeit der Häuser. Damit erreicht der Holzbau deutlich kürzere Bauzeiten bei trockener Bauweise und  gerade am Anfang entsteht durch die trockene Bauweise ein sehr angenehmes Raumklima für die Bewohner. Das bedeutet vom ersten Moment an Behaglichkeit im Haus. Der Bauherr realisiert mit der schnellen Montagezeit einen kurzen Time-to-Market und erfährt so Vorteile bei der Zwischenfinanzierung zwischen Grundstückskauf und Bezug. Auch das muss der private Investor bei seiner persönlichen Kalkulation seiner Mehrfamilienhäuser beachten.

Hoch hinaus mit dem Holzhaus

Die Grenzen werden derzeit insbesondere durch die Bauvorschriften für den Holzbau gesetzt. Holzgebäude in Deutschland dürfen über ­eine maximale Höhe von 13 m über dem Gelände für das oberste Geschoss verfügen. Hiermit lassen sich fünfgeschossige Gebäude realisieren. Mehr Höhe bedarf der Zulassung im Einzelfall und bedingt umfangreiche Auflagen, ist aber statisch und brandschutztechnisch durchaus machbar.

Beispiel: Das Mehrfamilienhaus in Fertigbauweise als Investition in der bayerischen Metropole

Martin Verges suchte nach einer Investitionsmöglichkeit in eine sichere und rentable Immobilie. Als dem erfolgreichen IT Unternehmer im beliebten Münchener Westen ein Grundstück angeboten wurde, ließ er sich von dem maroden Altbestand und der Bahnlinie nicht abschrecken. Ein professioneller Partner unterstützte ihn, ein Mehrfamilienhaus als Fertighaus zu bauen.

Wohnraum ist gefragt – vor allem in der bayerischen Metropole München, wo der Mietmarkt äußerst angespannt ist. Als privater Immobilieninvestor wusste Martin Verges, dass das vorhandene Grundstück von Anfang an optimal ausgenutzt werden musste; spätere Erweiterungen wären immer Stückwerk.

Auf dem 1.300 Quadratmeter großen Areal entstanden zwei Gebäude als Mehrfamilienhäuser in Fertigbauweise mit je fünf Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen und insgesamt 1.037 Quadratmetern Wohnfläche. Dazu kamen noch kleine Grünanlagen und im rückwärtigen Bereich ein Spielplatz. Trotz aller Optimierungsbestrebungen setzte der Bauherr auch eine ästhetische Lösung um.

Die kreative architektonische Planung sah keinen der üblichen „Klötze“ vor, die vielerorts den Wohnungsneubau prägen und ziemlich eintönig und einfallslos wirken. Mittels Stufen und Rücksprüngen gelang es dem Münchener Architekten Christian Peter Schade, eine spannende Bauweise zu schaffen und gleichzeitig den einzelnen Wohnparteien Privatsphäre zu bieten. Die flachen Pultdächer mit extensiver Begrünung bieten mehr Stellflächen für Möbel im Obergeschoss, ein großzügiges Wohngefühl sowie ökologischen Nutzen.

Rundum Ruhe

Das Grundstück, worauf die beiden Mehrfamilienhäuser als Fertighäuser stehen, hat eine ideale Größe und mitten in Obermenzing auch eine perfekte Lage – würde sich nicht direkt an die Baulandsgrenze die Bahnlinie anschließen. Genau für diese Herausforderung bedurfte es eines ausgeklügelten Schallschutz-Konzepts.

Hier kam das SchwörerHaus-Knowhow zum Tragen. Es zeichnet sich durch Außenwände mit extrem hohen Schallschutzwerten zwischen 58 und 61 dB aus. Im Bauprojekt Verges wurden darüber hinaus Fenster in der höchsten Schallschutzklasse (45 dB) eingebaut. „Lärm macht krank, das will ich nicht in meinem Haus“, sagt Martin Verges und beschäftigte sich auch mit der Schallübertragung im Haus.

Jede Wohnpartei soll im Mehrfamilienhaus in Fertigbauweise in Ruhe leben können. Dafür erhielten beispielsweise die Decken einen speziellen Aufbau. Schließlich herrschen in einem Fünf-Familienhaus andere Bedingungen als in einem Gebäude für eine Familie. Hier konnte SchwörerHaus dem Bauherrn aufgrund der Messungen im Schallschutzlabor konkrete Werte belegen.

Baupartner für das Mehrfamilienhaus in Fertigbauweise: Der Fertighaushersteller

Die Auswahl des Baupartners fand wohlüberlegt statt. Martin Verges suchte nach einem Komplettanbieter aus der Fertighausbranche. Durch Argumente wie die Kostentransparenz, die definierte Bauzeit und die fixen Termine überzeugt der Holzfertigbau.

Bei SchwörerHaus stieß er nicht nur auf ein Unternehmen mit langjähriger Erfahrung und großer Kompetenz, sondern es überzeugten ihn überdies die detaillierten Unterlagen, die verständliche Kostenaufstellung sowie die umfangreiche Bau- und Ausstattungsbeschreibung sowie der Service aus einer Hand.

SchwörerHaus übernahm auch den Bau des Kellergeschosses mit Tiefgarage aus Betonfertigteilen, das sich unter den beiden Gebäuden hindurchzieht. Die komplette Bauzeit des Mehrfamilienhauses als Fertighaus betrug ein Jahr. Bauherr Verges war täglich vor Ort. „Nicht zur Kontrolle, sondern aus Interesse“, betont er.

Wohlfühlklima

Moderne Wohngebäude benötigen ein zukunftsfähiges energetisches Konzept. Die von der staatlichen Förderbank KfW definierten Standards setzen Maßstäbe. Und auch hier punktet das Mehrfamilienhaus in Fertigbauweise. „Durch den perfekt gedämmten und trotzdem schlanken Wandaufbau kamen rund 60 bis 70 Quadratmeter mehr an Wohnfläche heraus“, kalkulierte der private Investor.

Jede Wohnung verfügt über eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Das war für Martin Verges ein wichtiges Kriterium, als Vermieter möchte er nicht mit seinen Mietern über Schimmel und dessen Ursache streiten müssen. Durch die Bauweise und technische Ausstattung entsteht wahrnehmbar ein ganz anderes Wohnraumklima  – richtig zum Wohlfühlen.

Komfortable Ausstattung bei Mehrfamilienhaus in Fertigbauweise

Martin Verges erinnert sich auch noch gut an den Bemusterungstermin, bei dem er die Ausstattung der Häuser auswählte. Wo Baufamilien üblicherweise ein Objekt bemustern, hat er innerhalb kürzester Zeit zehn Wohnungen „erledigt“.

Obwohl es sich um Mietwohnungen handelt, plante und baute der Investor so, als würde er selbst in eine der Wohnungen der Mehrfamilienhäuser einziehen. Unter Rentabilitätsgesichtspunkten mag sich die eine oder andere Ausstattung nicht rechnen – smarte Steuertechnik oder Whirlpools zählen doch eher als Luxus. Aber die Mieter freuen sich und sind sehr zufrieden.

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