Fertighaus als Musterhaus live erleben

Mit einem Fertighaus punktet mit Individualität, Energieeffizienz, Termin- und Kostensicherheit. Ein Musterhaus macht die hohe Qualität erlebbar und bietet zahlreiche Anregungen für Bauherren. Ob in Ausstellungen oder am Werksstandort, Musterhäuser gibt's auch in Ihrer Nähe.

Probewohnen im Musterhaus

Musterhäuser sind ein bisschen wie Wohnen auf Probe. Auch wenn Sie in einem Musterhaus in der Regel weder Essen kochen noch ein Bad nehmen oder sich gar zum Schlafen hinlegen, so können Sie doch für einige Zeit das Haus und seine Räume auf sich wirken lassen. Nehmen Sie sich Zeit für den Rundgang durch verschiedene Häuser und probieren Sie es in Ruhe aus.

Musterhäuser helfen bei der Entscheidungsfindung

Prospekte sind hochglänzend, bunt und informativ, sie können aber den Eindruck, der bei der Besichtigung von einem echten Haus entsteht, keineswegs ersetzen. Musterhäuser hingegen helfen bei der Entscheidungsfindung, vorausgesetzt Bauherren beachten einige Regeln, sonst sind sie am Ende eines Rundgangs durch die verschiedenen Häuser womöglich eher unschlüssig. Wer sich auf den Besuch der Musterhäuser vorbereitet, ist klar im Vorteil.

Viele Musterhäuser in Ausstellungen

Wenn der Wunsch, ein eigenes Haus zu bauen, konkretere Züge annimmt, gehört häufig zu den ersten Maßnahmen der zukünftigen Bauherren der Besuch eines oder mehrerer Musterhäuser. Da über 800 Musterhäuser über ganz Deutschland verteilt sind, muss keiner eine allzu weite Anreise auf sich nehmen. Besonders attraktiv sind Musterhaus-Ausstellungen, in denen eine Viezahl an Häusern gezeigt werden. Beispielsweise die Fertighauswelt in Köln-Frechen. Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) präsentiert hier derzeit 24 voll eingerichtete Fertighäuser in energieeffizienter Holzfertigbauweise auf dem rund 20.000 Quadratmeter direkt am Autobahnkreuz Köln West. Solche Musterhaus-Ausstellungen finden sich in Günzburg, Wuppertal, Hannover, Frankfurt, Mannheim, München, Stuttgart und vielen weiteren Städten. Da es sich bei einem Fertighaus um eine besonders moderne und innovative Bauweise handelt, sind solche Ausstellungen quasi eine Leistungsschau, was architektonisch und technologisch heutzutage im Einfamilienhausbereich möglich ist.

Musterhaus als Abbild der Realität

Bauinteressenten beschäftigen sich mit Musterhäusern, um sich ein realistisches Bild von ihrem zukünftigen Haus zu machen. Musterhäuser bieten nach wie vor eine gute Möglichkeit, sich über ein Bauvorhaben zu informieren. Grundrisszeichnungen oder Hausskizzen sind viel zu abstrakt. Aber selbst farbige Abbildungen in Prospekten helfen den nicht fachkundigen Bauherren nicht, sich eine realitätsnahe Vorstellung über das geplante FErtighaus zu machen. Mit der Gelegenheit, einzelne Häuser „live" zu begutachten, können sich die Besucher wichtige Eindrücke und Entscheidungshilfen verschaffen.

Musterhaus als Inspiration

Musterhäuser werden von den Hausanbietern zu Werbezwecken erstellt - sie sollen das Können und die Möglichkeiten des jeweiligen Hausherstellers unterstreichen. Eine sehr gehobene Innenausstattung weicht oft deutlich von der zum Grundpreis erhältlichen Leistungsbeschreibung ab. Das gilt auch für die Größe. Musterhäuser zeigen im wahrsten Sinn des Wortes Größe und liegen bezüglich der Wohnfläche oft über dem Durchschnitt. Aber das Haus geht eigentlich immer auch eine Nummer kleiner. Der Besucher muss also nachfragen. Erkundigen Sie sich, welche Alternativen es zum gezeigten Grundriss und den Abmessungen es gibt. Nicht zuletzt gibt auch der Preis Auskunft: Wie viel kostet das besuchte Musterhaus und wie viel eine deutlich kleinere Ausführung von diesem Haus?

Jedes Haus individuell

Das Musterhaus dient keinesfalls als Vorlage, die eins zu eins nachgebaut wird. So verschieden wie die Musterhäuser sind auch die Ansprüche der Bauherren, was auch die Statistik belegt: Bei dem überwiegenden Teil aller gebauten Häuser handelt es sich um individuelle Häuser, die so nur ein einziges Mal gebaut werden. Jedes Haus ist ein Unikat, denn jede Familie hat ganz eigene Bedüfnisse und Vorstellungen, zudem unterscheidet sich jedes Grundstück vom anderen.

10 Tipps für den Besuch im Musterhaus

1) Planen Sie genügend Zeit für ein Musterhaus ein und nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Sie müssen nicht alle Häuser einer Ausstellung besichtigen, treffen Sie eine Auswahl. Mehrere Besuchstermine in einem Haus können hilfreich sein.

2) Besuchen Sie aber auch mehr als ein Musterhaus, um möglichst viele verschiedene Informationen zu erhalten und Vergleiche der Häuser anstellen zu können.

3) Beschaffen Sie sich vorab bereits Informationen über das Haus, notieren Sie Ihre Fragen dazu.

4) Lassen Sie sich nicht durch den Einrichtungsstil der Häuser abschrecken oder beeindrucken - versuchen Sie sich, Ihre eigenen Möbel in den Räumen vorzustellen.

5) Bedenken Sie, dass jedes Musterhaus in erster Linie eine Planungsgrundlage ist. Größe, Raumaufteilung, Ausstattung etc. sind variabel.

6) Machen Sie sich bei jedem Haus kurze Aufzeichnungen oder Handy-Fotos zur Erinnerung, um später Ihre Eindrücke über das jeweilige Musterhaus abrufen zu können.

7) Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit den unterschiedlichen Materialien im Haus vertraut zu machen. Neben der Optik zählt auch die Haptik. Wie fühlt sich der Holzboden an, der Putz, die Fliese?

8) Informieren Sie sich vorab über die Anfahrt, Parkmöglichkeiten, Öffnungszeiten, Kinderbetreuung und Gastronomie. Damit Sie keine Fahrt umsonst machen.

9) Wenn Sie weitergehende Fragen haben, stehen Ihnen in fast jedem Musterhaus ein Berater zur Verfügung. 

10) Einige Hersteller bieten auch bewohnte Musterhäuser, so genannte Referenzhäuser, an. Die Besichtigung erfolgt nur nach Terminvereinbarung, dafür haben Sie auch die Gelegenheit, sich mit den Bewohnern über deren Erfahrungen zu unterhalten.

Mehr als ein Haus zum Probewohnen

  • Ein Besuch im Musterhaus ist wie Probewohnen in einem Haus. Foto: CPZ
  • In einem Musterhauspark wie der World of Living von WeberHaus kann man sich auch über Terrassengestaltung und Pools am Haus informieren. Foto: CPZ
  • Das Musterhaus zeigt eine beispielhafte Einrichtung. In der Bemusterung wählt der Bauherr dann seine persönliche Einrichtung fürs Haus. Foto: CPZ

Das Bad im Fertighaus

Wer neu baut, spart sich mit einem Fertighaus Nerven und vermeidet Kostenexplosionen. Das gilt auch für die Badgestaltung, für die man sich viele Anregungen im Musterhaus holen kann. Bei der Bemusterung kann man vieles individuell entscheiden. In Hinblick auf Architektur und Ausstattung sind Fertighäuser wie gesagt individuell planbar, hohe Termin- und Kostensicherheit sowie die kürzere Bauzeit gehören zu ihren Vorteilen – insbesondere in Zeiten fehlender Kapazitäten und Ressourcen am Bau und im Handwerk. So individuell wie das Fertighaus ist auch das Bad darin. Eine breite Palette an Optionen mit intelligenten Lösungen für alle Badgrößen gehört bei den meisten Fertighausherstellern selbstverständlich zum Angebot. Eine große Auswahl an Fliesen, Sanitärobjekten, Armaturen und Duschkabinen, die man bei der sogenannten Bemusterung auswählen kann, sind häufig bereits im Leistungsumfang inklusive. Doch sollte der Bauherr vorher genau prüfen, welche Standardprodukte enthalten sind. Exklusiver geht es natürlich auch, das Angebot in den Bemusterungszentren ist groß – doch das wird normalerweise extra kosten. Steht im Vertrag beispielsweise, dass die Fliesen im Bad inklusive sind, beziehen sich die genannten Kosten in der Regel auf die kostengünstigste Variante, die der Hersteller als „Standard“ führt. Raumaufteilung, Ausstattung, Wand- und Bodengestaltung – alle Wünsche und Ideen werden vom Berater und den Ausstattungsexperten in den Bemusterungszentren begleitet und unterstützt. Und dann entsteht das Haus inklusive Bad stressfrei für die ganze Familie. Einziehen – wohnen – baden – wohlfühlen. Fertig.

Bäder in Musterhäusern

  • Warmes Wohlfühl-Bad im wohngesunden Fertighaus. Foto: Baufritz
  • Lichtdurchflutetes Bad in einem Haus aus Holz und Glas. Foto: Huf-Haus
  • Modern-buntes Bad in einem Musterhaus von Kampa Haus. Foto: Kampa
  • Das Bad in einem Musterhaus gibt eine gute Vorstellung von Größe und Ausstattung vom Haus. Foto: Rensch-Haus
  • Die komplette Ausstattung fürs Bad von der Armatur bis zur Wanne wird in der Bemusterung des Fertighauses festgelegt. Foto: WeberHaus

Effizienzhaus: Haus mit innovativer Technik

Musterhäuser zeigen auch in Sachen Energie und Technik was derzeit machbar ist. Unabhängig zu sein, vom Gas- und Stromnetz, diese Idee von einem Effizienzhaus begeistert viele Bauherren. Ein Effizienzhaus verfügt also über eine hochwirksam gedämmte Gebäudehülle, die den Energiebedarf vom Haus minimiert. Ein Effizienzhaus aus Holz bietet im Vergleich zu seiner Tragfähigkeit eine sehr gute Wärmedämmung – somit ist ein FErtighaus präsetiniert als Effizienzhaus. Mit deutlich geringeren Wandstärken lässt sich so die gleiche Wärmedämmleistung im Effizienzhaus verwirklichen. Zudem ist ein Effizienzhaus mit innovativer Technik ausgerüstet. Ein Haus im Energiestandard KfW Effizienzhaus 40 Plus erfüllt alle Voraussetzungen für einen sparsamen Betrieb und eine hohe staatliche Förderung. Wobei auch das Effizienzhaus 40 und das Effizienzhaus 55 einen sehr guten Standard darstellen, mit etwas geringerer Förderung. Ein Effizienzhaus ist ein Selbstversorger Haus, das mehr Energie produziert als die Bewohner verbrauchen. Von echter Plusenergie kann man deshalb sprechen, weil die perfekt gedämmte Gebäudehülle vom Haus in Kombination mit regenerativer Stromerzeugung, leistungsstarker Speichertechnologie und einem intelligenten Energiemanagement so ausgelegt sind, dass der komplette Ener­giebedarf für Heizen, Warmwasser, Haushaltsgeräte und Licht abgedeckt wird. Ein Effizienzhaus erzeugt sogar ein „Plus“ an Energie erzeugt, mit dem ein Elektrofahrzeug betankt werden kann. In einem Effizienzhaus holt eine Lüftungsanlage dank Wärmerückgewinnung auch aus der Abluft noch Wärmeenergie heraus. Für die Zukunft gedacht, soll aber nicht ein Effizienzhaus für sich allein stehen, sondern im Verbund als Quartierslösung. Also ein Effizienzhaus als Teil eines intelligenten Netzes. Wer heute baut, ist mit einem Effizienzhaus für die Zukunft bestens aufgestellt.

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