Sorglos bauen - Tipps für die Erdarbeiten

Bereits zu Beginn eines jeden Bauvorhabens steht das Ausheben der Baugrube. Bevor dieser Akt über die Bühne ist, gibt es noch gar nicht die Möglichkeit, an die nächsten Stadien der Bauarbeiten zu denken. Doch worauf gilt es zu achten, um dies finanziell und zeitlich so effizient wie nur möglich zu gestalten? Wir sind dieser Frage genauer auf den Grund gegangen.

Der Weg zum Aushub

Einerseits bietet sich bei den Erdarbeiten die Gelegenheit, diese der Baufirma zu überlassen. Der Vorteil dieses Verfahrens ist die rasche und reibungslose Abwicklung, die bei einem Unternehmen mit entsprechender Qualität zu erwarten ist. Es ist jedoch genauso möglich, die Arbeiten in eigener Regie durchzuführen. Der Vorteil liegt vor allem im besseren Verhältnis von Preis und Leistung. Dennoch sind auf diese Weise auf dem Weg bis zur fertigen Baugrube einige Hürden zu überwinden.

Eine erste offenbart sich in den Abmessungsarbeiten. Bevor nicht der spätere Grundriss des Hauses exakt auf dem Bauplatz abgesteckt ist, bietet sich noch gar nicht die Gelegenheit, die nächsten Arbeiten in den Blick zu nehmen. Im Anschluss stellt sich die Frage nach den notwendigen Baumaschinen. Tatsächlich kann jeder im Baumaschinenverleih einen Bagger mieten. In Kombination mit den dazugehörigen Kenntnissen lässt sich die Arbeit so in Angriff nehmen. Wer Baumaschinen mieten möchte, kann die Kosten meist auf die Tage der Verwendung umlegen und erhält so einen fairen Preis. Zudem bietet der Werkzeugverleih die Gelegenheit, für zusätzliche Ausrüstung zu sorgen.

Wohin mit dem Aushub?

Im Anschluss daran stellt sich direkt die Frage, wo der Aushub aus der Baugrube gelagert werden kann. Wer selbst einmal den Ablauf auf einer Baustelle beobachten konnte, wird die vielen LKWs registriert haben, die nur mit der Aufgabe beschäftigt sind, den Aushub mehrere Tage lang zu beseitigen. Wohin dieser schließlich gebracht wird, hängt in erster Linie mit der Beschaffenheit des Bodens zusammen, die von einem Profi eingeschätzt werden sollte. Je nachdem, welches Ergebnis diese Einschätzungen hervorbringen, kann der Aushub zum Beispiel zu einer entsprechenden Deponie gefahren werden. Sie stellt in der Regel eine günstige Form der Entsorgung dar.

Gleichsam ist es möglich, den Aushub in einem Container zu entsorgen. Hier ist ein weiteres Mal auf die strengen Auflagen zu achten, wie sie mit dieser Art der Entsorgung verbunden sind. Auf der einen Seite darf die Erde keine Grasnarben mehr enthalten, was selbst für einen erfahrenen Baggerfahrer eine Herausforderung darstellt. Auch Wurzelwerk hat im Aushub nichts zu suchen, der schließlich im Container entsorgt werden soll. Zum Problem wird vielerorts auch der hohe Steinanteil, welcher der Entsorgung oftmals im Wege steht.

Der Füllboden

Weiterhin ist es von Bedeutung, genügend Füllboden bei Seite zu schaffen. Dieser Teil des Aushubs wird in einer späteren Phase benötigt, um als Mutterboden rund um das entstandene Haus zu dienen. So können Lockerungen und Senkungen des Bodens ausgeglichen werden, wie sie für den Prozess des Bauens ganz normal sind. Wer sich dazu entschließt, einen Teil dieser Arbeiten selbst zu übernehmen, kann daraus in finanzieller Hinsicht einen großen Nutzen ziehen. Denn häufig schlagen bereits die Erdarbeiten mit einer Summe von bis zu 40.000 Euro zu Buche, wobei die individuellen Unterschiede sehr groß sind.

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