Virtual Reality für Bauherren

Hausbau ist ein komplexes und umfangreiches Themengebiet – schon während der Planung. Virtual Reality vereinfacht es und macht das Haus erlebbar.

Hausplanung in Virtual Reality

Das eigene Haus begehen, bevor es überhaupt gebaut ist – der Traum eines jeden Bauherrn. Virtual Reality lässt diesen Traum endlich wahr werden. Hausbauer können bereits in der Planungsphase ihr Haus einrichten, begehen und sogar den Grundriss verändern. Alles was man dafür braucht, ist ein Smart Phone, ein Cardboard und eine passende App wie "Roomle".

Wie kann man sich eine Planung in Virtual Reality vorstellen? Was gibt es zu beachten? Kann daraus auch ein Nachteil entstehen? Wir haben zwei Baufamilien über ihre Erlebnisse mit der Virtual-Reality-Planung befragt und zeigen ihre Antworten im Interview.

Interview "Man kann die Räume besser einschätzen" – Roman Sattler

Sie haben Ihr Vario-Haus in der Planungsphase virtuell erlebt. Wie war das für Sie?
Roman Sattler: Es war toll, das Haus virtuell gesehen zu haben, da wir kein "Haus von der Stange", sondern ein eigens entworfenes Haus wollten. Man kann somit die Räume, Dimensionen und Verkehrsflächen, aber auch die Lichtverhältnisse viel besser einschätzen.

Fanden Sie die Technik kompliziert? Oder haben Sie sich leicht damit getan?
Die Technik war leicht verständlich und wurde zuvor von Herrn Gruber (Vario-Haus) gut erklärt. Ich habe mir auch gleich ein Google-Cardboard besorgt, um auch daheim, dank der zur Verfügung gestellten Bilder, das Haus nochmals in Ruhe virtuell besichtigen zu können.

Welche Erfahrungen haben Sie zuvor mit Virtual Reality gemacht?
Ich wusste, dass es Virtual Reality gibt, doch noch nie selbst ausprobiert, da ich z.B. kein "Zocker" von Videospielen bin.

Wie wichtig war es Ihnen, die Möglichkeit von VR zu haben? Spielte das eine Rolle bei der Entscheidung für oder gegen einen Haushersteller?
Da es die Möglichkeit gab, war es uns sehr wichtig, das Haus vorab virtuell zu sehen. Ein Ausschlusskriterium für oder gegen einen Haushersteller wäre es aber nicht gewesen.

Hat Ihnen das VR-Erlebnis etwas gebracht?
Auf jeden Fall. Wir konnten z.B. erst mit der VR-Brille Statiksäulen erkennen, die uns laut Plan als Laie nicht aufgefallen sind.

Interview "Es war toll unser Haus vorab zu sehen" – Michael Bartmann

Welche Erfahrung haben Sie mit Virtual Reality (VR) gemacht?
Michael Bartmann
: Wir hatten bei der Planung unseres Vario-Hauses vor Vertragsabschluss die Möglichkeit eine virtuelle Führung durch unser individuell geplantes Haus zu machen. Man braucht ein paar Sekunden bis man sich an die virtuelle Umgebung gewöhnt, aber danach war es wirklich toll unser zukünftiges Haus schon vorab sehen zu können.

Fanden Sie die Technik komplizert oder leicht verständlich?
Die Handhabung war sehr einfach. In unserem Fall wurde von unserem Hausanbieter eine Führung vorbereitet. Wir bekamen die VR-Brille gereicht und konnten mit unserer 3D-Besichtigung starten.

Wie wichtig war es Ihnen, die Möglichkeit VR zu haben?
Aufgrund unseres "schwierigen" Bauplatzes haben wir das Haus vollkommen individuell geplant. Dementsprechend konnten wir uns zuvor auch nicht in einem der "Musterhäuser" von einer stimmigen Raumaufteilung überzeugen. Durch die Nutzung von VR konnten wir uns versichern, dass unsere geplanten Ideen zur Raumaufteilung auch funktionieren.

Spielte VR eine Rolle bei der Entscheidung für oder gegen einen Haushersteller?
Grundsätzlich wussten wir zu Beginn der Planung noch nichts von der Möglichkeit einer VR-Nutzung. Es hat jedenfalls positiv zur Kaufentscheidung beigetragen.

Haben Sie ausschließlich auf die Planung mit VR zurückgegriffen oder noch weitere Möglichkeiten zur Planung genutzt?
Wir hatten nur eine virtuelle Tour durch unser Haus. Die restliche Planung fand mit diversen Planungsprogrammen in 2D statt. Zudem bekamen wir 3D-Ausdrucke von unserem Hausanbieter.

Würden Sie wieder ein Haus mit VR planen?
Auf jeden Fall. Auch, wenn man sich mit 3D-Ausdrucken und 2D-Plänen schon ein gutes Bild über Raumaufteilung und Grundriss machen kann, war die Nutzung von VR dann doch so, als hätte man das Haus schon einmal besichtigt.

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