Mehr Förderung für Hausbau und Renovierung 2020

Mehr Förderung für Hausbau und Renovierung in 2020. Foto: Getty/Stadtratte

Förderung für Hausbau und Renovierung deutlich erhöht

Seit 24. Januar 2020 gibt's mehr Geld von der KfW – Bauherren und Renovierer profitieren.

Seit 24. Januar 2020 gibt's mehr Geld von der KfW – Kreditsumme und Tilgungszuschuss steigen. Bauherren und Renovierer profitieren von der höheren Förderung.

Wer auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz beim Hausbau und bei der Renovierung setzt, wird mit Geld vom Staat belohnt. Diese Art der Förderung wird nun deutlich erhöht. Und zwar sowohl der Kreditrahmen, aber vor allem auch der Tilgungszuschuss, also die Summe, die dem Bauherrn bzw. dem Renovierer von der KfW Förderbank geschenkt wird.

Die verbesserte Förderung für den Neubau sieht vor, dass für KfW-Effizienzhäuser generell pro Wohneinheit ein Kreditbetrag von maximal 120.000 Euro gewährt wird. Wer ein Einfamilienhaus mit separater Einliegerwohnung neu baut, kann für jede Wohneinheit die KfW-Förderung beantragen.

Der Tilgungszuschuss staffelt sich mit der Effizienzhaus-Klasse:

  • Für ein KfW-Effizienzhaus 40 Plus gibt es maximal 30.000 Euro Tilgungszuschuss pro Wohneinheit.
  • Für ein KfW-Effizienzhaus 40 erhält der Bauherr maximal 24.000 Euro Tilgungszuschuss pro Wohneinheit.
  • Und für ein KfW-Effizienzhaus 55 wird jede neu erbaute Wohneinheit mit immerhin noch maximal 18.000 Euro Tilgungszuschuss belohnt.

Alle Details bei den Richtlinien zur Förderung Energieeffizient Bauen Nr. 153 bei der KfW Förderbank. Mehr Details finden Sie auch unterKfW Förderung von Effizienzhäusern und auf der Seite Baufinanzierung.

Was die Renovierung von älteren Häusern betrifft, so bleibt die Förderpolitik ihrem Grundsatz treu, dass energieeffiziente Renovierungen noch mehr belohnt werden, als energieeffiziente Anstrengungen im Neubau. Profitieren können Hausbesitzer und Hauskäufer von den Förderungen. Die Leitlinien finden sich im KfW Förderprogramm 151 Energieeffizient sanieren bzw. Nr. 430. Hier stieg die maximal mögliche Kreditsumme auf 120.000 Euro, der Tilgungszuschuss fällt je nach erreichtem Energiestandard nach der Sanierung ganz unterschiedlich hoch aus.

Wer mit dem sanierten Altbau die Anforderungen an ein KfW Energieeffizienzhaus 55 erfüllt, wird mit 48.000 Euro Tilgungszuschuss pro Wohneinheit unterstützt. Bei KfW 70 sind es 42.000 Euro, bei KfW 85 sind es 36.000 Euro, bei KfW 100 noch 33.000 Euro Tlgungszuschuss pro Wohneinheit. Bei Einzelmaßnahmen immerhin auch noch 30.000 Euro Tilgungszuschuss pro Wohneinheit. Wer sein Haus oder seine Wohnung energetisch saniert, aber keinen KfW-Effizienzhausstandard erreicht (Förderung Nr. 152 bei der KfW), kann maximal 50.000 Euro Kredit und 10.000 Euro Tilgungszuschuss erhalten – für jede separate Wohneinheit. Mehr zu Förderung bei Sanierung

Mehr Informationen zu den Förderkonditionen finden Sie auch in der IVPU-Broschüre "Förderprogramme für die energetische Sanierung" auf www.daemmt-besser.de.

Auch die Zuschüsse zur Energieberatung sind gestiegen. Der maximale Betrag für ein Einfamilienhaus oder Zweifamilienhaus für eine Energieberatung steigt von 800 Euro auf 1.300 Euro. Für eine Vor-Ort-Energieberatung gibt es nun also 500 Euro mehr Förderung. Die Förderung wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ausbezahlt. Die Energieberatung ist Pflicht für alle KfW Förderungen.

Siehe auch unsere Beiträge zur energetischen Sanierung und zu Heizung.

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