Einfach Strom sparen

Mit diesen einfachen Tipps können Sie leicht Strom sparen und so Ihre Stromkosten senken. 

Stromverbrauch senken – Stromkosten sparen

Die finanzielle Belastung durch Nebenkosten ist für Mieter und Besitzer von Immobilien in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Steuern, Versicherung, Heizung und Strom - hier drehen der Staat und die Dienstleister seit Jahren an der Preisschraube. 

Besonders drastisch ist der Anstieg des Preises in der Bundesrepublik. Seit dem Jahr 2000 hat sich der Preis für Strom in Deutschland verdoppelt. Zahlte ein Haushalt mit drei Personen mit einem Jahresverbrauch von 3500 kWh damals noch rund 40 Euro pro Monat, so sind es im Jahr 2018 bereits doppelt so viel. 

Experten erwarten einen weiteren Anstieg des Strompreises. Dennoch lässt sich mit ein paar einfachen Tipps bares Geld für die Stromversorgung sparen. 

Anbieterwechsel spart bares Geld

Der erste Schritt ist ein Vergleich der Stromanbieter. Seit der Liberalisierung des Strommarktes dürfen auch private Anbieter Strom verkaufen. Der Konkurrenzkampf hat zu einem moderaten Anstieg der Preise geführt. Im Kampf um neue Kunden überbieten sich die Stromanbieter mit günstigen Tarifen und Bonusleistungen. 

Die Verfügbarkeit möglicher Anbieter orientiert sich am Wohnort. Nicht alle Stromversorger sind bundesweit tätig. Für einen Vergleich wird neben dem ungefähren Jahresverbrauch daher auch die Postleitzahl des Bezugsorts benötigt. 

Nach der Eingabe zeigt das Vergleichsportal für Strom die günstigsten Anbieter in der Region auf. Der Wechselprozess kann online erledigt werden, die Kündigung wird meist vom neuen Versorger vorgenommen. 

Wem der Umweltschutz am Herzen liegt, der sollte sich für Ökostrom aus erneuerbaren Energien entscheiden. 

Darauf sollten Sie beim Anbieterwechsel achten:

Viele Stromversorger locken neue Kunden mit Willkommensgeschenken und Rabatten an. Die Auszahlung eines Neukundenbonus oder ein prozentualer Rabatt auf die erste Jahresrechnung sind typisch. Diese Rabatte werden bei der Kalkulation des Jahresverbrauchs angerechnet und können das Ergebnis verfälschen. 

Wer wirklich den günstigsten Stromanbieter finden möchte, muss daher auf zwei Faktoren achten:

  1. Die Höhe des monatlichen Grundpreises 
  2. Der Preis pro Kilowattstunde 

Aus diesem beiden Faktoren setzt sich der Preis für den Strom zusammen. 

Investitionen für den Geldbeutel

Die Senkung des Stromverbrauchs ist eine weitere Möglichkeit, die monatliche Belastung zu reduzieren. Mit modernen Leuchtmitteln lässt sich der Verbrauch wirksam reduzieren. 

Energiesparlampen mit LED-Technik verbrauchen deutlich weniger Strom als alle anderen Leuchtmittel und haben zudem eine lange Lebensdauer. Ein Wechsel aller Lampen im Haushalt kann bis zu 60 Euro im ersten Jahr sparen. 

Mit dem Umstieg auf moderne Küchengeräte wie Geschirrspüler, Kühlschrank oder Waschmaschine lässt sich der Stromverbrauch ebenfalls beeinflussen. Neuere Geräte verbrauchen weniger Energie, eine Aussage darüber trifft die Energieeffizienzklasse.

Tipps zum Strom sparen im Haushalt

Fernseher, Laptop, Musikanlage – im Haushalt laufen diese Geräte oft auf Standby. Das vereinfacht zwar die Nutzung, kostet aber auch viel Geld. Bis zu 110 Euro lässt sich pro Jahr sparen, wenn kein Gerät im Standby läuft. Mit einer ausschaltbaren Mehrfachsteckdose ist schnelle Abhilfe geschaffen. 

Außerdem können viele Geräte, beispielsweise die Heizung mit Smart-Home-Technologie gesteuert werden. Mit Hilfe von zeitgesteuerten Thermostaten heizen Sie nicht unnötig und sparen Stromkosten. 

Strom sparen lässt sich auch in der Küche. Das Vorwärmen des Backofens ist bei modernen Geräten längst nicht mehr notwendig. Beim Kochen kann die Herdplatte schon ein paar Minuten vor Ende ausgeschaltet werden und der Deckel auf dem Topf darf auch nicht fehlen. 

Wer diese und weitere Tipps zum Strom sparen im Alltag berücksichtigt, kann die finanzielle Belastung spürbar senken. Zudem wird ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz geliefert. 

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