Wohnen mit Haustieren: Hund, Katze und Co.

Hund oder Katze – welcher Haustier-Typ sind Sie? Wir verraten, wie ein tierfreundliches Eigenheim aussieht.

Haustier Hund: Was die Vierbeiner glücklich macht

Wer in einer Stadtwohnung lebt und wenig Platz zur Verfügung hat, sollte sich eher einen kleinen Hund anschaffen. Denn grundsätzlich gilt: Hunde brauchen viel Aufmerksamkeit, Pflege und Fürsorge.

Die Tiere bewegen sich gern, müssen raus zum Toben – ein großer Garten ist da ein schönes Extra. Dabei gibt es rassenspezifische Unterschiede bei Hunden zu beachten: Windhunde z.B. brauchen besonders viel Bewegung, während Labrador Retriever ein ausgeprägtes Schwimmbedürfnis haben. Für das tägliche Training in den eigenen vier Wänden gibt es spezielles Hundespielzeug.

Damit Herrchen und Frauchen nach einem ausgiebigen Bad im Teich oder einem Spaziergangdurch Wald und Wiesen nicht erst die Diele schrubben müssen, kann ein separater Hundeeingang neben der Haustür als Dreckschleuse fungieren.

Der Boden sollte dabei möglichst robust sein, Fliesen ab Abriebgruppe III sind beispielsweise gut geeignet. Die Wände können bis auf eine Höhe von einem Meter gekalkt werden, damit sind sie unempfindlich gegenüber Schmutz.

In einer Hundedusche in einer geschützten Ecke im Garten können die verdreckten Tiere schon vor Betreten des Hauses abgespritzt werden. So wird der Hund nach dem Spaziergang durch Schlamm und Matsch wieder gesellschaftsfähig gebraust – und der Hundebesitzer selbst bleibt dabei einigermaßen trocken.

Im Haus oder in der Wohnung brauchen die Tiere einen ruhigen Rückzugsort. Hunde mögen es genau wie wir Menschen gerne kuschelig. Und so gibt es qualitativ hochwertige Wohnaccessoires fürs Haustier.

Unansehnliche Bettchen für Hunde, die von Herrchen und Frauchen verschämt in einer Ecke versteckt werden, gehören längst der Vergangenheit an. Moderne Möbel und Wohnaccessoires für Tiere passen sich der zeitgemäßen Innenausstattung an. 

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Hundekissen aus weichem Leder? Robustes Anilin-Leder erhält mit der Zeit eine tolle Patina. Und so verwandelt sich das Hundebett mit den Jahren in ein unverwechselbares Einzelstück.

Orthopädische Hundekörbchen bieten dem Hund ein besonders erholsames Schlafvergnügen. Eine entsprechende Füllung sorgt für die Entlastung von Wirbelsäule und Gelenken des Tieres. 

Doch es muss ja nicht gleich das luxuriöse Körbchen oder ein orthopädisches Hundebettchen mit eingebauter Heizung sein. 

Auch eine Kuscheldecke oder ein Liegekissen sorgen für zufriedene Haustiere. Wichtig ist die richtige Größe, damit sich Hunde an dem ihnen zugewiesenen Platz wohlfühlen. Maschinenwaschbare Bezüge erleichtern Herrchen und Frauchen die Reinigung. 

Egal ob Kuscheldecke oder Körbchen – ob ihnen der zugewiesene Schlafplatz gefällt, entscheiden die Tiere selbst.

  • Die Tier-Accessoires der australischen Marke Outback Tails sind mit charakteristischen Mustern der Aborigini-Künstlerin Pauline Napangardi Gallagher verziert. Foto: Outback Tails
  • Auf dieser Matratze fühlen sich Hunde pudelwohl. Foto: Style Snout
  • 2 in 1: Diese Design-Hundehütte verwandelt sich in ein Hundebett, wenn der Hund auf das Dach springt. Foto: Nendo/Akihiro Yoshida

Wird draußen alles geboten, genügt drinnen ein ruhiges, nicht zugiges Eckchen für die Nachtruhe. Ob nun Decke, Kissen, Luxuskörbchen oder orthopädisches Hundebett entscheidet im Einzelfall auch der Hund selbst.

Wie schläft meine Fellnase am liebsten?

Tipps von den Hunde-Expertinnen Sandra Baumeister und Katja Dalhöfer von StyleSnout®.

Wie schläft meine Fellnase am liebsten?
Sandra Baumeister:
Beobachten Sie Ihren Hund beim Schlafen. Liegt er gerne ausgestreckt, dann möchte er einen Liegeplatz, der ihm den Raum dafür bietet. Geben Sie zur Körpergröße immer noch mindestens 30 cm Spielraum hinzu, so dass er Platz zum Wenden und Drehen hat.

Katja Dalhöfer: Haben Sie einen Vierbeiner, der sich gerne eindreht beim Schlafen, dann können Sie ihm ein Bettchen kaufen, das ihm eine Kuhle bietet, in die er sich hineinkuscheln kann. Unser rundes, dick gepolstertes Hundebett "Die Insel" ist gesund für Knochen und Gelenke des Tieres und passt als dekoratives Möbel in jede Wohnsituation.

Natürlich sollte die Innenausstattung möglichst hundefreundlich gestaltet sein. Freie Treppenstufen ohne Setzstufen ohne Geländer sind den Vierbeinern unheimlich. Die hundefreundliche Treppe sollte also eine geschlossene Konstruktion sein.

Familien sollten zudem auf einen kinderfreundlichen Hund achten. Für eine konsequente Erziehung sind Hundeschulen am besten geeignet. Erkundigen Sie sich vorab beim örtlichen Tierschutzverein und prüfen Sie die jeweiligen Ausbildungsmethoden.

Bei Katzen macht eine Tierschule wenig Sinn – die Samtpfoten haben ihren ganz eigenen Kopf. Im alten Ägypten wurden sie als Gottheiten verehrt – heute werden Katzen von ihren Besitzern vergöttert und verwöhnt. Mehr über das Haustier Katze lesen Sie auf der nächsten Seite. 

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