Wohnen mit Haustieren: Hund, Katze und Co.

Hund oder Katze – welcher Haustier-Typ sind Sie? Wir verraten, wie ein tierfreundliches Eigenheim aussieht.

Haustier Katze: Freigeister mit Ansprüchen

Anders als Hunde sind Katzen sehr selbständige Tiere. Sie entscheiden selbst, wann sie im Haus bleiben oder einen Ausflug machen wollen.

Es gibt zwei Sorten Katzen: "Ein Freigänger kann einen Teil seiner Bedürfnisse – Jagen, Kratzen, Klettern, Sozialkontakte zu anderen Tieren und Menschen – draußen ausleben. Einer reinen Wohnungskatze muss ich als Halter all dies in den eigenen vier Wänden bieten", empfiehlt Annett Behrend, die als Innenarchitektin in Ham­burg einige Wohnungen katzenkompatibel gemacht hat.

Katzen brauchen wie Hunde viel Ansprache, damit sie sich nicht langweilen – insbesondere Hauskatzen, die keinen Freiauslauf haben. Mithilfe von Katzenklappen sind die Jäger unabhängiger. Allerdings sind die kleinen Schlupflöcher wenig energieeffizient. Heute gibt es zwar wärmedämmende Passivhaus-Katzentüren, diese sind jedoch nicht günstig.

Während Freigänger draußen jagen, ihre Krallen wetzen und klettern können, braucht ein Stubentiger in den eigenen vier Wänden entsprechend Abwechslung. Oberstes Regalbrett und Schrankdecke sollten den Stuben­­tigern vorbehalten sein. Sehr gut angenommen werden krumm gewachsene Baumstämme von Boden bis Zimmerdecke – von mehr als Arm­dicke, der Stabilität wegen. Umwickelt mit Seil, ist der Stamm zugleich der obligatorische Kratzbaum. Für ältere Semester darf es die eine oder andere Kletterhilfe sein, die den Weg nach oben erleichtert.

Zum Schlummern und Relaxen werden im Fachhandel kleine Wohn- und Schlafhöhlen angeboten, auf Ständern oder zur Wandmontage. 

Allen Samtpfoten gemeinsam ist die Vorliebe für Plätze, von denen aus sie ihre Umgebung überblicken können. Ein Fensterplatz, an dem sie das Geschehen draußen beobachten können, sorgt für Abwechslung im Alltag von Wohungskatzen. Dabei sollten die Fensterbänke nicht allzu schmal sein und nicht mit Pflanzen zugestellt werden.

Apropos: Informieren Sie sich frühzeitig, ob Ihre Zimmerpflanzen den Miezen nicht zum Verhängnis werden können. Denn Katzen knabbern gern an Pflanzen und einige Arten wie Aloe Vera sind giftig für die Tiere. Katzengras verschafft Abhilfe. Weitere Gefahrenzonen für Katzen: Engstellen hinter Schränken oder Blumenvasen können für die Vierbeiner zur Falle werden. Katzen können außerdem Kippfenster zum Verhängnis werden, entsprechende Sicherungen helfen. Netze verhindern, dass übermütige Stubentiger vom Balkon fallen.

  • Für eine angenehme Fellpflege: Auf der einen Seite abgerundete Metallstifte, auf der anderen Seite Borsten zum Glätten. Erwin Müller
  • Die spezielle Bürstenrolle verhindert ein Aufwickeln von eingesaugten Haaren, der Schmutztank lässt sich per Knopfdruck einfach entleeren. Foto: Bissell
  • Der SmartClean™ Pet passt die Saugeinstellung automatisch der Bodenbeschaffenheit an. Foto: Bissell

Ob Hund oder Katze, die treuen Gefährten verlieren Haare – eine sorgfältige Fellpflege ist deshalb wichtig. Mit speziellen Bürsten werden überschüssiges Fell und Schmutz entfernt. Bei Hunden wird damit zudem dem Verfilzen des Fells vorgebeugt.

Spezielle Fellpflegehandschuhe verfügen an der Innenflächen über Noppen aus Naturkautschuk, die nicht nur lose Haare entfernen, sondern das Tier gleichzeitig massieren.

Design für Haustiere

Ein Katzenhaus in Gestalt der Moskauer Basilius-Kathedrale oder Hundehäuser aus Pappröhren – "Tiertektur" zeigt fantastische Bauten und Spielbereiche für Hunde, Katzen und Co. "Tiertektur: Design für Haustiere", Tom Wainwright, 280 Seiten mit 250 Farbfotos, ISBN 9780714876672, Phaidon Verlag.
   

Wer keine Zeit hat, ständig Gassi zu gehen: Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster  und Co. sind etwas pflegeleichter als Hunde und Katzen. Mehr über Kleintierhaltung sowie Vögel und Aquarien erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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