3 Tipps zur Auswahl der Haustür

Sicherheit, Wärmedämmung und Design – alles Dinge, die bei der Wahl einer Haustür eine Rolle spielen. Mit diesen drei Tipps wählen Sie sicher das richtige Modell. 

Ganz gleich, ob Alt- oder Neubau, die Haustür ist als Schnittstelle zwischen dem Innen- und Außenbereich eines der wichtigsten Bestandteile des Hauses. Dementsprechend sollte das richtige Modell ausgewählt werden. Nachfolgend kommen die 3 besten Tipps, was es bezüglich der Sicherheit, des Wärmeschutzes und Designs zu beachten gibt.

1. Passende Optik

Haustüren werden in vielen verschiedenen Designs angeboten. Ganz egal, ob traditionelle Optik, klassische Eleganz oder moderner, puristischer Stil bevorzugt wird, jeder findet das Passende. Haustüren mit Seitenteil und Glasausschnitt verleihen dem Eingangsbereich eine helle, freundliche und stilvolle Note. Die Türen mit Seitenteilen sorgen für viel mehr Licht im Flur, was einerseits zum angenehmen Wohngefühl beiträgt und zum anderen beim Energiesparen hilft.

2. Richtiges Material wählen - dabei Wärmedämmung beachten

Die Haustür sollte optisch passend sein, aber auch die Beständigkeit ist relevant. Vor allem, wenn sie nicht überdacht und den Witterungsbedingungen ausgesetzt ist, muss sie aus einem robusten Material bestehen:

  • Aluminium-Haustüren vereinen Design, Funktionalität, Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit. Sie punkten mit einer guten Wärmedämmung, sind pflegeleicht sowie in vielen Farben und Ausführungen erhältlich.
  • Beliebt sind auch Haustüren aus Holz. Sie punkten mit einer guten Isolation, wohnlichem Charme und sorgen für ein Wohlfühlklima. Der ökologische Werkstoff überzeugt neben der Nachhaltigkeit mit sehr guten Wärmedämmeigenschaften und Einbruchsschutz. Holz ist jedoch anfälliger und benötigt mehr Pflege.
  • Die besonders pflegeleichten und strapazierfähigen Kunststoff-Haustüren verfügen ebenso über gute Dämmeigenschaften. Regelmäßiges Abwischen der Tür mit einem feuchten Tuch genügt hier.
  • Haustüren, die gänzlich aus Glas bestehen, wirken sehr modern und edel. Egal, ob voll- oder teilverglast, sie lassen viel Licht in das Haus, sodass dunklere Flure heller werden.

Die besten Werte bezüglich Wärme- und Einbruchschutz wird mit einer Kombination aus Holz und Aluminium erreicht.
Wie gut die Dämmeigenschaften sind, hängt neben dem Aufbau der Haustür auch vom der Qualität der Dichtungen ab. Um die Dämmfähigkeit besser bewerten zu können, bietet der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gute Anhaltspunkte.

Je niedriger er ist, desto mehr überzeugt die Haustür mit optimalen Dämmeigenschaften. Ideal sind Werte bis 1,8 W/m²K. Passivhaustüren erreichen Werte von bis zu 0,6 W/(m2K). Witterungseinflüsse lassen sich allgemein durch ein Vordach deutlich abmildern.

3. An die Sicherheit denken

Einbruchhemmende Türen werden in verschiedene Widerstandsklassen eingeteilt: RC 1 bis RC 6. Für optimalen Einbruchschutz bei Privathaushalten werden Türen der Klassen RC2 oder RC3 empfohlen. Die Sicherheit der Haustür lässt sich insbesondere im Bereich des Schließmechanismus wesentlich verbessern.

Das Schloss sollte sich daher dank spezieller Sicherheitsschlösser nicht knacken oder zerstören lassen. Im Bereich der Scharniere empfiehlt es sich, zusätzliche Verstärkungen, Schlösser und Riegel zu montieren. Aluminium-Haustüren punkten mit einem erhöhten Einbruchsschutz, denn sie halten auch schweren Werkzeugen stand.

Zusammenfassung

Abgesehen von einer guten Wärmedämmung sollte die Haustür auch optisch den Ansprüchen und dem Stil gerecht werden. Das Material bestimmt das Aussehen. Egal, ob Holz, Aluminium, Edelstahl, Kunststoff, Glas oder eine Kombination verschiedener Werkstoffe, alle Materialien eignen sich in entsprechender Qualität für Haustüren und bieten einen effektiven Wärme- und Einbruchsschutz. Haustüren mit Seitenteilen aus Glas machen den Flur heller, freundlicher und einladender, denn sie bringen mehr natürliches Licht.

Ansonsten wird künstliches benötigt, was den Stromverbrauch ansteigen lässt und das Wohlbefinden beeinträchtigt. Außen wird die Fassade optisch aufgelockert. Die Sicherheit ist das wichtigste Kaufkriterium. Die Widerstandsklasse ist hierbei sehr aussagekräftig. Mehrfachverriegelungen schützen zusätzlich vor einem Einbruch.

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