Gartenausstattung: Diese 5 praktischen Helfer erleichtern das Leben

Der Garten ist für viele ein wichtiger Rückzugsort. Mit einigen praktischen Helfern lässt sich die Gartenarbeit erleichtern, sodass noch mehr Zeit zum Entspannen bleibt. 

Ein Garten ist für viele Menschen ein purer Quell der Freude. Es kann gewerkelt, gepflanzt, gestaltet, gegraben und gewässert werden, wie es das Herz und die grüne Pracht wünschen. Doch heißt das alles nicht, dass man sich die Begeisterung nicht noch ein wenig vergrößern kann. Wie wäre es mit den passenden Helferlein, die mit Rückenschmerzen aufräumen oder endlich dafür sorgen, dass Ordnung herrscht? Fünf praktische Hilfsmittel rund um den Garten stellt dieser Beitrag vor.

Tipp 1: Gartenschrank: Die Alternative zum Gartenhaus

Fällt das Stichwort "Garten", haben viele Menschen das Bild eines weitläufigen Gartengrundstücks vor Augen, auf dem verschiedene Bereiche errichtet werden, sodass sich Fuchs und Hase praktisch gemeinsam im Garten aufhalten, sich aber nicht über den Weg laufen. In einen solchen Garten passt natürlich auch die Gartenhütte, der Schuppen oder das Gartenhaus.

In der Realität stellt sich in den städtischen Reihenhausgärten oft genug die Frage, ob die Liege zusätzlich zum Aufblasschwimmbecken auf die Freifläche passt oder ob die Kinder nicht doch im Eimer planschen müssen. Ein Gartenhaus ist eine schiere Unmöglichkeit – es sei denn, die Nutzfläche soll noch weiter eingeschränkt werden. Doch es gibt eine wunderbare Alternative: der Gartenschrank.

  • Was das ist – Gartenschränke sind praktisch eine Gartenhütte in Schrankformat. Die Form und Variante hängt ganz vom Hersteller und dem Modell ab, doch eines ist immer sicher: Von der Größe einer Doppelmülltonnenkammer bis hin zu einem Mehrzweckschrank ist alles erhältlich.
  • Wetterfest – der Gartenschrank ist für die Nutzung im Außenbereich gedacht, sodass er natürlich witterungsbeständig ist. Holzmodelle müssen ebenso gepflegt werden, wie Gartenhütten, einfacher in der Pflege sind sicherlich Kunststoffmodelle.
  • Einsatzgebiete – der Gartenschrank kann auf der Terrasse, am Gartenzaun oder auch in jeder anderen Ecke des Gartens aufgestellt werden. Selbst abseits vom Garten hat er seine Einsatzorte: Dauercamper nutzen ihn gerne für ihre Parzelle.

Was sich alles in dem Schrank verstauen lässt, hängt natürlich von der Größe ab. Doch kleinere Handwerkszeuge, Gartengeräte, das zusammengelegte Planschbecken oder auch Kissen passen gut und gerne hinter die Schranktüren.

Tipp 2: Kissenboxen: Stauraum, auf dem man sitzen kann

Im Garten zu sitzen, sich zu entspannen und mit den Liebsten zu feiern ist wunderschön. Im späteren Sommer greift die Feuchtigkeit jedoch um sich und wer die Sitzauflagen und Kissen draußen lässt, der bereut es am nächsten Tag. Doch sie fortzuräumen bedeutet nicht selten, einen Kissen- und Auflagenstapel vor der Terrassentür anzulegen oder sie sonst wo zu drappieren. Wieso das? Es gibt doch die kleinen Helferlein namens Kissenboxen, die wahrlich Geheimnisse verbergen:

  • Funktion – Kissenboxen, als allgemeiner Begriff, bestehen in der Regel aus Polyrattan und besitzen einen wasserdichten Inneneinsatz. Ist der Deckel aufgelegt, sind Kissen und Polster im Inneren geschützt.
  • Varianten – die Boxen offeriert der Handel als einzelne Hocker in rund oder quadratisch, aber auch als längliche Bank. Je nach Form und Größe variiert der Stauraum. Auf www.garten-und-freizeit.de lässt sich eine sehr große Auswahl finden.

Der tolle Nebeneffekt ist, dass die Boxen mit einer entsprechenden Auflage gleich zu einer weiteren Sitzgelegenheit werden. Dies ist auch in kleineren Gärten eine große Hilfe.

Tipp 3: Mähroboter: einfach machen lassen

Der Feierabend könnte so schön sein, doch offenbart der Rasen wieder erstaunliche Höhen und mutiert zur Wildwiese. Schon muss der Rasenmäher wieder seinen Dienst verrichten und mit ihm natürlich der begeisterte Gärtner. Heute nicht mehr, denn während sich der Rasen mäht, kann der Grillmeister des Gartens seinen liebsten Hobbys nachgehen:

  • Mähroboter - in der Funktion ähneln die Mähroboter ihren saugenden Verwandten für den Haushalt. Die Mähroboter besitzen einen Akku, verrichten ihren Dienst und steuern oft von selbst die Ladestation an.
  • Möglichkeiten – auf gut passierbaren und ebenen Flächen weisen die Roboter ihre Stärken aus. Für größere Rasenflächen reicht eine Akkuladung, je nach Modell, nicht aus. Um Beete oder besondere Zonen im Garten zu schützen, lassen sich mit speziellen Stäben Sperrzonen errichten.
  • Wichtig – Mähroboter dürfen nur unter Aufsicht genutzt werden. Im Gras liegende Gegenstände könnten sonst nicht erkannt werden, dies gilt auch für menschliche Finger oder tierische Schwanzspitzen, die nicht weggezogen werden.

Tipp 4: Werkzeugbank zum Sitzen

Ein Problem kennt jeder: Das Pflegen von Blumenbeeten oder Pflanzen kann zu einer strapaziösen Arbeit werden, die die Rückenschmerzen direkt heraufbeschwört. Eigentlich wurde dieses Helferlein für Senioren entwickelt, doch ist der Einsatz für jeden empfehlenswert:

  • Bank – die Kunststoffbank ist ein wenig wie ein Rollator aufgebaut. Die vorderen Stellbeine enden in Rädern, die hinteren in festen Stutzen. Die Bank ist, je nach Modell, höhenverstellbar. Zwischen dem Gestell befindet sich eine Sitzfläche, seitlich sind Ablage- und Einschubflächen für Gartenwerkzeuge.
  • Nutzen – anstatt sich zu bücken oder in der Erde zu knien, können die Gartenpflanzen nun einfach im Sitzen gepflegt werden. Gerade langwierige Arbeiten wie das Unkrautzupfen gehen nun bequem von der Hand.

Tipp 5: Bewässerungssysteme – auch auf Zuruf

Die Gartenbewässerung ist beinahe schon ein Element des Smart Homes. Dieses kann aber auch nachträglich installiert werden, wobei es natürlich Varianten gibt:

  • Unterirdisch – die Gießelemente werden in die Erde eingebracht und schieben sich nach oben, wenn Wässerungszeit ist.
  • Oberirdisch – die Elemente werden fest oberirdisch installiert. Sie eignen sich für Rasenflächen und Beete.
  • Steuerung – wie so vieles funktioniert auch die Gartenbewässerung auf Knopfdruck. Per App können die Elemente gesteuert werden – zusammen und einzeln. Je nach Fabrikat lässt sich die Anlage sogar in Alexa einbinden, sodass der Rosenstock auf Zuruf bewässert wird.

Das Schleppen von Gießkannen oder der Kampf mit dem stets schmutzigen Gartenschlauch gehört somit der Vergangenheit an.

Fazit – mit Helfern mehr Zeit im Garten genießen

Die Freizeit ist bei den meisten Gärtnern knapp bemessen und ein Großteil geht noch für die Rasenpflege oder das Gießen drauf. Das muss nicht so sein, denn Hilfe – oder Helfer – annehmen, hat noch nie geschadet. Andere Helferlein wie Kissenboxen und Gartenschränke helfen beim Ordnung halten und zaubern einen simplen zusätzlichen Sitzplatz. Und wem aktuell schon wieder der Rücken bei dem Gedanken an das Unkraut im Beet zwickt, der setzt sich bald einfach auf die Gartenbank.

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