Tipps für die Auswahl von Doppelstegplatten

So finden Sie die richtigen Doppelstegplatten für Wintergarten, Carport und Co.

Sie planen einen Wintergarten, eine Pergola oder ein Carport? Dabei kommt es auf die optimale Überdachung an. Doppelstegplatten sind stabil und lichtdurchlässig und eigenen sich daher bestens für diesen Zweck.

Auch Gewächshäuser oder die gewöhnliche Terrasse lassen sich auf diese Weise optimal abdecken. Teilweise werden Doppelstegplatten auch für Wandkonstruktionen genutzt. Ihre hohe Stabilität und einfache Anwendung machen sie zu einem sehr beliebten Element, sowohl im privaten als auch gewerblichen Bau.

Dabei steht immer eine Entscheidung im Raum: Acryl oder Polycarbonat? Aus diesen zwei Varianten bestehen die handelsüblichen Doppelstegplatten. Auch die Größe bzw. Dicke der Platten ist variabel und richtet sich nach dem Einsatzgebiet. 

Besonders gerne benutzt werden sie für die Abdeckung von Terrassen oder einer Pergola. Wenn Sie ein solches Projekt planen, sollten Sie die passenden Doppelstegplatten kaufen. Zuvor jedoch sollte geklärt sein, was genau Sie vorhaben. Denn je nach Einsatzgebiet ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an die Bedachung.

Was sind eigentlich Doppelstegplatten?

Bei Doppelstegplatten handelt sich um Kunststoffplatten, die eine Reihe nebeneinanderliegender Luftkammern umschließen und zumeist als Bedachung oder Wandung benutzt werden. Aufgrund ihrer Lichtdurchlässigkeit werden sie auch als Lichtplatten bezeichnet.

Die entscheidende Frage: Acryl oder Polycarbonat?

Sowohl Acryl als auch Polycarbonat gehören zu den transparenten thermoplastischen Kunststoffen. Wenn Sie vor der Frage stehen, welches Material Sie wählen, sollten Sie sich genau mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen beschäftigen.

Eine sonnendurchflutete Terrasse spricht zunächst einmal für Acryl, verfügt dieser Baustoff doch über eine exzellente Lichtdurchlässigkeit. Zudem ist Acryl äußerst beständig gegenüber UV-Strahlen, sodass Sie auch nach vielen Sommern keine Vergilbungen feststellen werden. Die Lebensdauer ist sehr lang, allerdings sind Acryl-Platten nicht so stoßfest und biegsam wie die Variante aus Polycarbonat.

Hier nämlich liegt der Vorteil der Materialmischung Polycarbonat: Sie zeichnet sich durch äußerst hohe Bruchfestigkeit aus und übersteht auch starke Hagelstürme in der Regel schadlos. Auch die Beständigkeit gegenüber Tiefst- und Höchsttemperaturen ist der von Acryl überlegen.

Die richtige Plattenstärke für den richtigen Zweck

Unabhängig vom Material stellt sich auch die Frage nach der richtigen Dicke der Doppelstegplatten. Diese liegt häufig zwischen 4 Millimetern und 32 Millimetern, natürlich gibt es aber auch weitere Modelle, mitunter auch Sonderanfertigungen.

Dünne Doppelstegplatten eignen sich insbesondere, wenn es um die Aufzucht von Pflanzen geht, die eine intensive Sonneneinstrahlung benötigen, gleichzeitig aber gegen Frost und Starkregen geschützt sein müssen – also bei Beeten und Gewächshäusern. Auch wenn die Begrenzung eine gebogene Struktur aufweisen sollte, greift man idealerweise auf Doppelstegplatten mit einer Dicke von 4 bis 10 Millimetern zurück.

Eine mittlere Dicke zwischen 10 und 20 Millimetern ist für folgende Anwendungen geeignet:

Für beheizte Wintergärten sollten Sie auf die dicksten Varianten von über 25 Millimetern vertrauen. Nur diese garantieren eine ausreichende Wärmedämmung. Sie werden sehen: Ein kalter Winterabend im Wintergarten kann überaus gemütlich sein, sofern man die Kälte dank der transparenten Doppelstegplatten nur erahnt und selbst in molliger Wärme sitzt. 

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