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Ergonomie am Arbeitsplatz: Das Home Office richtig einrichten

Wir haben hilfreiche Tipps für das optimale Home Office und zeigen klassische Planungsfehler.

Das Thema Home Office gewinnt zunehmend an Bedeutung. Viele Bauherren entscheiden sich daher dazu, ein separates Büro in ihre Baupläne aufzunehmen. Was gilt es bei der Planung zu beachten und wie lässt sich ein Arbeitsplatz ergonomisch einrichten?

Zu wenig Platz und eine unzureichende Beleuchtung

Nicht selten wird dem Büro zu Hause eine kleine Ecke zugewiesen, die weder ausreichend Tageslicht bietet, noch genügend Platz hat, um vernünftige Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Um einen vollwertigen, ergonomischen Arbeitsplatz zu schaffen, sollten mindestens 10 m² pro Arbeitsplatz eingerechnet werden.

Der Bereich sollte mit viel Tageslicht ausgeleuchtet sein und die Möglichkeit einer guten Belüftung bieten. Eine südwestliche Ausrichtung bietet viel Tageslicht, kann allerdings auch zu hohen Temperaturen in den Sommermonaten führen. Daher ist eine durchdachte Klimaregulierung ebenfalls essenziell für den Arbeitsplatz.

Die passenden Büromöbel nutzen

Ein klassischer Fehler für die Einrichtung von Arbeitsplätzen ist die falsche Wahl der Büromöbel. Hier wird oft nach dem Design geschaut. Für das Einrichten von Großraumbüros stehen Faktoren wie der Platz oder auch der Preis im Mittelpunkt. Und auch im Home Office steht oft die Optik im Fokus.

Dabei kann eine gute Ergonomie am Arbeitsplatz nur dann realisiert werden, wenn sich die Möbel auf den Nutzer individuell anpassen lassen bzw. wenn sie speziell für eine Person gekauft werden:

  • Höhenverstellbare Sitzmöbel
  • Bürostuhl mit Armlehne
  • Höhenverstellbarer Tisch

Auch die Wahl der Elektronik spielt eine Rolle. Ein zu großer oder kleiner Bildschirm kann ebenso zu Problemen führen wie eine inkorrekte Platzierung des Bildschirms auf dem Schreibtisch. Es gibt viele Tipps und Vorgaben für ergonomische Arbeitsplätze, die dabei helfen, für jede Person die passenden Möbel zu wählen.

Auch das Klima ist zu beachten

Die Realisierung eines ergonomischen Arbeitsplatzes hängt von vielen Einzelfaktoren ab. So ist es wichtig, auf Bereiche wie die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit zu achten. Dafür kann man u.a. auf automatische Temperaturregelungen setzen.

Die Luftfeuchtigkeit in einem Büro lässt sich zum Beispiel mit der Hilfe von Zimmerpflanzen regulieren. Pflanzen helfen auch dabei, den Sauerstoffgehalt im Raum zu optimieren. Besonders gut geeignet für das Büro ist etwa die Yucca-Palme oder der Gummibaum. Sie sind pflegeleicht und haben einen hohen CO2-Verbrauch.

Ordnung ist die halbe Miete

Große Stapel mit Akten, einzelne Papierblätter und ein Berg mit Stiften und Radiergummis sorgen in vielen Büros und im Home Office für Unordnung. Ein ergonomischer Arbeitsplatz bietet für Unterlagen und Utensilien ausreichend Ablageplatz. So hat man genügend Bewegungsfreiraum und alle wichtigen Dinge schnell zur Hand.

Warum ist die Ergonomie am Arbeitsplatz wichtig?

Wer regelmäßig mehrere Stunden am Tag im Home Office arbeitet, läuft Gefahr, eine Reihe von gesundheitlichen Problemen zu erfahren. Vor allem Rückenleiden sind ein klassisches Phänomen der Büroarbeit. Ein ergonomisch optimierter Arbeitsplatz hilft dabei, diesen aktiv vorzubeugen.

Auch Probleme wie Konzentrationsschwächen, Ermüdungserscheinungen und Muskelschmerzen lassen sich angehen. Daher lohnt es sich, für private wie geschäftliche Büroräume ein durchdachtes Konzept für die Gestaltung von ergonomischen Arbeitsplätzen zu realisieren.

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