Hochbeet für die Terrasse selber bauen

Wir zeigen, wie Sie Hochbeete für Kräuter und Co. selber bauen können.

Die eigene Terrasse kann auf unterschiedliche Arten verschönert werden. Zu einem ansprechenden Set an Gartenmöbel passen üblicherweise auch schöne Pflanzen, die selbst angebaut werden können. Dafür sind vor allem Hochbeete geeignet, die allerdings im Handel schnell teuer werden können. Für begeisterte Handwerker und Renovierer gibt es allerdings eine Möglichkeit, die Untersätze für Gemüse, Pflanzen und Kräuter selbst herzustellen.

Welches Material und welche Werkzeuge werden benötigt?

Um das Vorhaben des eigenen Hochbeets in die Tat umzusetzen, muss vorab das richtige Material besorgt werden. Das fertige Beet besteht aus Holz Dabei handelt es sich auch um das teuerste Utensil des Einkaufs. Wer hier etwas Geld sparen möchte, sollte auf saisonale Angebote des Baumarktes warten. Im optimalen Fall können die eigenen Ausgaben um teilweise 20 bis 30 Prozent gesenkt werden. Benötigt wird:

  • Kanthölzer und Latten 
  • Seitenteile
  • Teichfolie und Drahtgitter
  • Schrauben für Kanthölzer und Latten

Zur Anfertigung des eigenen Hochbeets sollte bei Bedarf auch Werkzeug und wichtige Utensilien nachgekauft werden. Für die notwendige Montage wird ein Akkuschrauber sowie eine Bohrmaschine benötigt. Außerdem sollte eine Stich- oder Handkreissäge für das Schneiden der Hölzer vorhanden sein. Ebenso wird ein Seitenschneider benötigt. Um eine möglichst genaue Arbeit durchzuführen, gehören auch Winkel, Zollstock, Wasserwaage und eine Schraubzwinge dazu.

Die Anfertigung des Grundrisses

Zunächst müssen die Hölzer, Latten und Dielen auf die gewünschte Länge zugeschnitten werden. Je nachdem, ob das Beet eher quadratisch oder rechteckig aussehen soll, müssen die Schnitte entsprechend ausfallen. Um Langlebigkeit zu garantieren, kann vor der Montage auch ein Holzschutz bzw. Lack aufgetragen werden.

Anschließend können die Latten vormontiert werden. Jede Seite sollte aus insgesamt drei Latten bestehen. Dadurch ist genügend Platz und auch Stabilität vorhanden. Hier kommen auch die Seitenteile zum Einsatz, die zwischen den Hölzern zur zusätzlichen Befestigung angebracht werden. Der empfohlene Abstand liegt hier bei einem Zentimeter.

Steht der Grundriss mit vier Seiten, können anschließend die Kanthölzer in die Ecken geschraubt werden, um die einzelnen Seiten miteinander zu verbinden. Um diesen Schritt möglichst problemlos durchzuführen, sollten die fertigen Enden mithilfe der Schraubzwingen vor dem Einsturz bewahrt werden. Zur Sicherheit schadet es nicht, eine weitere Person um Hilfe zu bitten.

Die letzten Schritte zum Schutz

In weiterer Folge gilt es, dem zukünftigen Gewächs die besten Rahmenbedingungen zu ermöglichen. Dazu wird zunächst die Teichfolie benötigt. Sie dient dazu, eine Barriere zwischen der nassen Erde und dem Holz zu schaffen. Andernfalls wird es nicht lange dauern, bis das selbst gebaute Beet ersetzt werden muss. Bevor die Folie festgemacht wird, sollte auf die richtigen Maße geachtet werden. Zur Befestigung reicht es völlig aus, einen herkömmlichen Tacker zu benutzen.

Jetzt fehlt nur noch die Montierung des Drahtgitters. Diese Vorrichtung dient primär dazu, das selbst gebaute Holzbeet vor Schädigungen von Außen zu bewahren. Insbesondere Wühlmäuse, die sich besonders gerne im Garten aufhalten, können nun effektiv an der Beschädigung des eigenen Anbaus gehindert werden. Zur ordentlichen Befestigung kann auch in diesem Fall auf die zuvor genutzten Tacker zurückgegriffen werden. 

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