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Richtig planen für die Baustelle

Wir verraten, wie Sie sich auf mögliche Probleme auf der Baustelle vorbereiten und worauf Sie besonders achten sollten.

Private Bauherren sehen sich auf der Baustelle bei ihrem Hausbau häufig mit ungeahnten Überraschungen konfrontiert: Fehlendes Material, schlechtes Wetter oder kaputte Baumaschinen können Projekte aller Art auf Eis legen und für Verzögerungen sowie Zusatzkosten führen. Oft hängt es dann an einer mangelnden Vorplanung, um adäquat auf Probleme zu reagieren.

Materialplanung, Materialkauf und Materiallagerung

Wird zu wenig Material eingekauft, kann es schnell passieren, dass Bauarbeiten mitten im Geschehen stillstehen. Der Kauf von großen Materialmengen kann jedoch ein Platzproblem auf der Baustelle verursachen.

Versuchen Sie deshalb, eine individuelle Lieferkette und Lagerung zu organisieren. Es ist bei vielen Baustofflieferanten möglich, Waren zwischenzulagern. So kann das tatsächlich benötigte Material dann zur Baustelle geholt werden, wenn es verbaut wird. Vereinbaren Sie nach Möglichkeit die Option der Materialrückgabe beim Überkauf.

Für sehr große Projekte kann es hilfreich sein, auf der Baustelle einen Bereich für die Materiallagerung zu nutzen. 

Die richtigen Ansprechpartner kennen

Eine gute Planung beinhaltet es auch, sich vorab die richtigen Partner für Notfälle aller Art zu suchen. Im Ernstfall ist Hilfe so schnell organisiert. Braucht man etwa kurzfristigBaumaschinen Ersatzteile, ist es viel Wert, von Anfang an zu wissen, wo die passenden Ersatzteile geboten werden. Wer am Wochenende private Baustellen bearbeitet, sollte für Klempner, Elektriker und Co. seriöse Notdienstnummern zur Hand haben.

Auch die Kontaktdaten für die relevanten Ansprechpartner bei den Behörden können unter Umständen wichtig sein. Die Informationen für Lieferanten, Notdienste und andere Hilfsstellen sollten immer für alle Personen auf einer Baustelle zugänglich sein.

Das Wetter im Auge behalten

Erfahrene Baustellenleiter wissen, dass sich die Wetterlage vor allem im Frühjahr und zum Ende des Sommers schnell ändern kann. Haben Sie daher immer einen Blick auf die Wetterentwicklung der kommenden Tage und Wochen. Sorgen Sie bei Bedarf für Abdeckplanen oder Unterstände für Materialien und Maschinen.

Planen Sie von Anfang an ein paar Regentage in den Projektplan ein – bleibt das Wetter stabil, sind Sie früher fertig als geplant. Kommt es jedoch zu Arbeitsverzögerung durch das Wetter, bleiben Sie dennoch im Zeitplan.

Schnelles Handeln grenzt den Schaden ein

Sobald sich ein Problem abzeichnet, sollten Sie schnell handeln. Das Baumaterial ist durchgeweicht? Dann erarbeiten Sie umgehend einen Plan. Kann es ausgetrocknet werden? Muss ein Ersatz her? Welche Arbeiten lassen sich mit einem anderen Material vorziehen?

Schieben Sie wichtige Entscheidungen nicht unnötig auf. Auch dann nicht, wenn sie möglicherweise mit viel Aufwand verbunden sind. So können Sie in vielen Fällen die Situation retten. 

Arbeiten Sie mit einem zuverlässigen Team. So lassen sich die Aufgaben verteilen und können auch zeitgleich abgearbeitet werden. Wenn man sich aufeinander verlassen kann, sind selbst anstrengende Großprojekte leichter zu meistern. 

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