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Welches Tor ist das richtige?

Wir erklären, welche drei Faktoren bei der Auswahl des Tores entscheidend sind.

Welches Tor ist das richtige? Mit dieser schwierigen Frage müssen sich sowohl private Bauherren als auch Handwerker und Firmenchefs beschäftigen. Die einen wollen sich vielleicht eine Garage zulegen, die anderen brauchen in ihrer Firma verlässliche und sichere Ein- und Ausgänge.

Drei Faktoren spielen eine wichtige Rolle:
  • individuelle Anforderungen
  • vorhandener Platz
  • Kosten

Schwing-, Kipp- und Flügeltore für den privaten Bereich

Geht es um das richtige Verschließen von Garagen, Höfen, kleineren Werkstätten sowie anderen Nebengebäuden sind Drehflügel-, Schwing- bzw. Kipptore bei Bauherren meist der Renner.

Der absolute, und in der Vergangenheit vielfach verwendete Klassiker ist dabei das Drehflügeltor. Man kann es ein- oder zweiflügelig einbauen und dann wie gewohnt entweder nach innen oder außen, nach links oder rechts öffnen und schließen.

Der Vorteil dieser Tore liegt auf der Hand: Sie sind, unter Berücksichtigung von Material und Ausfertigung, sehr kostengünstig. Der Nachteil: Zum Öffnen benötigen sie Raum und auch die Installation eines automatischen Öffnungs- und Schließmechanismus ist aufwendiger.

Schwing- und Kipptore sind in dieser Beziehung besser geeignet. Sie bestehen aus einem einflügeligen Torblatt, welches der Benutzer mittels eines Hebelarms und Ausgleichsfedern (elektrisch) nach oben in die Waagerechte bringt. Der für den Schwenkbereich benötigte Platz muss jedoch drinnen wie draußen miteingeplant werden. Auch diese Tore sind, nicht zuletzt aufgrund ihres Preis-Leistungsverhältnisses, für den privaten Bereich empfehlenswert.

Fast überall zu gebrauchen: Rolltore

Großer Beliebtheit für private Immobilien, als auch Firmengebäude, erfreuen sich Rolltore. Sie eignen sich für 2.250 Millimeter breite Einzelgaragen, genauso wie für größere Hallen mit Öffnungen von 30 und mehr Metern.

Meistens bauen Montagefirmen Rolltore mit einem elektrischen Antrieb ein. Seltener – und wenn dann nur für den heimischen Gebrauch – können sie auch mit einem Kurbelbetrieb versehen sein.

Der unschlagbare Vorteil solcher Tore besteht darin, dass sie viel weniger Platzbeanspruchen. Die Wände und Decken bleiben frei und Fahrzeuge können außen zum Be- oder Entladen direkt bis ans Haus fahren. Sollten diese dabei das Rolltor einmal touchieren, so macht dies dem Objekt wenig aus.

Die Konstruktionen sind robust ausgelegt, wirtschaftlich und zuverlässig. Trotzdem brauchen ihre Nutzer dabei in puncto Design keine Abstriche zu machen. Pulverbeschichtet, mit Dekorfolien sowie verschiedenen Lackierungen versehen, passen sie sich jedem Gebäude ideal an. Selbst ausgestanzte Sichtfenster sind möglich und sorgen so für die gewünschten Ein- und Ausblicke.

Für Industriebauten: Sektionaltor mit Schlupftür

Genau wie Rolltore schließen auch Sektionaltore senkrecht von oben nach unten – allerdings mit dem Unterschied, dass sie aus großflächigeren, meist mit Glas versehenen Elementen (Sektionen) bestehen. Diese lassen sich nicht einfach über der Tür aufrollen. Um sie bei einem geöffneten Eingang aufzunehmen, muss daher ein adäquat dimensionierter Deckenbereich vorhanden sein.

Unter anderem deshalb werden die Tore überwiegend in Industrie-, Lager- oder Fahrzeughallen verbaut. Von Vorteil ist auch hier, dass beispielsweise LKWs bis direkt an das Objekt heran bzw. hineinfahren können. Außerdem haben Sektionaltore oft eine Schlupftür, durch die Menschen bei heruntergelassenem Tor in die Halle gelangen.

Darüber hinaus zeichnen sich Sektionaltore zudem durch einen hervorragenden Wärme- und Schallschutz aus. In Bezug auf die Gestaltungsmöglichkeiten sind sie genauso variabel und vielseitig wie Rolltore. 

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