Fensterwechsel

Wer kennt sie nicht – die in die Jahre gekommenen Fensterfronten von Häusern der Baujahre 1960 bis 1980. Die meisten Fenstersituationen von „damals“ sind nicht raumhoch ausgebildet, wodurch wenig Tageslicht in die Räume fällt. Doch dafür gibt es jetzt eine überzeugende Renovierungslösung.

Häufig paart sich dazu noch ein unschöner Blick vom Wohnzimmersofa auf einen klobigen Heizkörper unterhalb der Fenster und eine sehr schmale, unpraktische Terrassentür als Zugang zum Garten. Eines dieser typischen Fenster- und Belichtungssituationen älterer Häuser steht in norddeutscher Klinkerbauweise im Hamburger Stadtteil Othmarschen – ein Mehrfamilienhaus aus dem Jahre 1969. Dort lebt Familie Goepel mit ihren beiden Kindern als Eigentümer einer Erdgeschosswohnung mit einem sehr hübschen und gepflegten Garten.

Neue Fensterfront

„Unsere Wohnung ist vielleicht keine Schönheit, sie hat aber eine solide Basis“, resümiert der Bauherr. So modernisierten die Eigentümer Schritt für Schritt die in die Jahre gekommene Substanz. Ein Ärgernis blieb allerdings: das zugige Fenster im Wohnzimmer, der monströse Heizkörper davor sowie der enge Zugang zur Terrasse. „Wir haben uns von Anfang an mehr Offenheit gewünscht, einen freien Zugang zum Garten davor.“
Die Familie wälzte etliche Zeitschriften, um neue Ideen zu bekommen. Den entscheidenden Impuls setzte das Foto in einer Wohnzeitschrift: die Aufnahme eines Wohnzimmers, dessen Fenster zum Garten sich über die ganze Breite öffnen lässt und den Garten zum Teil der Wohnung macht. „Das hat uns sofort fasziniert, wir wussten – das wollen wir auch“, erzählt der Hausherr. Und so holte sich das Paar die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft des Hauses, die für diese bauliche Veränderung nötig war, um den Plan in die Tat umzusetzen.

Extrem kurze Montagezeit

Nachdem sie Kontakt mit dem Hersteller aufgenommen hatten, kam umgehend ein Solarlux-Fachberater zu ihnen, der diverse Gestaltungsmöglichkeiten vorschlug und gemeinsam mit ihnen das Bauvorhaben plante. Das Ehepaar entschied sich für die Glas-Faltwand „SL 81“, die aus sechs Glaselementen inklusiv einer Durchgangstür besteht. Diesen einzeln zu bedienenden Drehflügel wünschten sie sich, um auch bei geschlossener Verglasung einen schnellen Zugang zum Garten zu  haben. Alle erforderlichen Vorarbeiten für die Fenstermodernisierung, die durch andere Gewerke ausgeführt werden mussten, wurden sorgfältig vom Hersteller geplant und mit Terminen fixiert. Zunächst wurde die alte Fensterfront, die darunterliegende Wand sowie der Heizkörper abgerissen und eine neue Wandheizung installiert. „Der Einbau der Glas-Faltwand hat nur einen Tag gedauert. Das ist super gelaufen“, resümiert der Bauherr.

Barrierefreier Übergang

Die neue Verglasung lässt sich wie eine Ziehharmonika mühelos über sechs Meter öffnen und auf ein schmales Flügelpaket zusammenfalten. Die Profile aus weißem Aluminium akzentuieren die Raumgestaltung und Fassadenverkleidung und passen hervorragend zum dunklen Parkettboden der Goepels. Gleichzeitig sind die Profile immer noch so filigran, dass auch bei geschlossener Front das „Draußen“ überwiegt, berichtet die Bauherrin. Mit der integrierten Durchgangstür hat sich der Weg nach draußen verkürzt, denn von der Küche aus gelangt die Familie nun viel schneller in den Garten. Überzeugt ist das Paar auch von den weiteren Vorteilen ihrer neuen Glas-Faltwand: Die in den Boden eingelassene Führungsschiene bietet einen barrierefreien Zugang nach außen. „Wir genießen jeden Öffnungsmoment, sobald es warm genug ist“, schwärmt die Bauherrin. „Der Clou ist die Geschwindigkeit und Leichtigkeit, mit der man die gesamte Front öffnet und dann wieder schließt. Somit kommen zum großen Wohnbereich nochmals 30 Quadratmeter Terrasse hinzu.“ Und auch ihr Mann ist erfreut: „Endlich ist es viel heller in unserem Wohnzimmer. Das Innen und Außen verfließt förmlich und die kommenden Sommer können wir jetzt so richtig genießen.“

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