Wintergartenanbau: Garten Zimmer

Da ist eine schöne Südwestterrasse – aber keiner nutzt sie, weil die Sonne zu heiß oder der Wind zu heftig ist. Ehepaar Duhme suchte nach einer Lösung und fand sie in einer Verglasung, die beides zulässt: Freiluft-Feeling und geschützter Aufenthaltsraum.

Dass auf dem ländlichen Anwesen der Familie Duhme Naturliebhaber leben, wird schon beim ersten Blick deutlich: Der rund 2.500 qm große Garten ist parkähnlich angelegt und unter alten Bäumen steht ein zierlicher Pavillon. Ein großer Wintergarten wurde beim Hausbau Mitte der Neunziger Jahre bereits in die Architektur integriert. Doch die südwestlich gelegene Terrasse nutzte das Ehepaar Duhme trotz der Idylle nur sehr selten, denn bei schönem Wetter war die Terrasse starker Sonneneinwirkung ausgesetzt oder aber ein frischer Westwind machte das Verweilen auf der Terrasse so unbehaglich, dass Duhme’s dann doch lieber im Haus blieben. Kurzerhand wurde eine optimale Lösung für einen rundum geschützten Freisitz gesucht.

Wetterschutz

„Anfangs war ich der Meinung, dass eine Markise als Wetterschutz für unsere Terrasse genügt, optisch gefiel uns das aber nicht sonderlich. Gegen den seitlichen Wind wären wir damit immer noch nicht geschützt und bei Regen hätten wir die Terrasse gar nicht nutzen können“, berichtet Rita Duhme. Mit ihrem Ehemann fand sie in der imposanten Ausstellung des Komplettanbieters Solarlux die optimale Lösung für ihren Freisitz. Ein Glashaus mit einer flexiblen, beweglichen Senkrechtvergasung.

„Mehr Auswahl habe ich bei keinem anderen Hersteller gesehen“, so Rita Duhme. „Der Solarlux-Berater zeigte uns gleich drei unterschiedliche Verglasungslösungen und drei verschiedene Dachsysteme.“ Beide Komponenten-Verglasung plus Dach – ergeben zusammen- genommen das Glashaus. Ein Rundum-Wetterschutz, den man alternativ sogar schrittweise ausbauen kann. Die Basis für das Glashaus bildet das Terrassendach – die Senkrechtverglasung kann dann auch später noch nachgerüstet werden, bis die Terrasse zu allen drei Seiten geschlossen ist.

Terrassendach

Die Wahl der Eheleute Duhme fiel schnell auf das Terrassendach SDL Atrium – ein hochwertiges Aluminiumdach aus der Designlinie von Solarlux. In der Pultdach Variante passte es genau unter das bestehende Vordach und die Dachrinne des Haupthauses. Durch den Dachüberstand von rund 60 Zentimetern bietet das Terrassendach Schutz vor Schlagregen und ergänzt das funktionale Design, das den Rundbau des Wintergartens bereits prägt. Als senkrechte Verglasung hatten die Bauherren die Möglichkeit, Glas-Faltwände oder eines der beiden Schiebe Dreh-Systeme von Solarlux einzusetzen. Sie entschieden sich für die rahmenlose Variante des Schiebe-Dreh-Systems SL 25, um eine Ganzglas-Optik und einen nahezu ungehinderten Blick ins Freie zu haben – selbst wenn die Glas-Flügel rundum geschlossen sind.

Ein Wohlfühlort bei jedem Wetter

„Vom Essplatz blicken wir gern auf das Garten-Panorama und die Nixe am Springbrunnen“, schwärmt Rita Duhme. „Bei schlechtem Wetter schützen uns die großen Glasflächen, ohne die Sicht darauf zu nehmen. Bei hohen Temperaturen öffne ich meistens nur die Seiten rechts und links, damit uns der Westwind erfrischt. Die Glas-Flügel auf der Südfront bleiben dann geschlossen und ich setze die innenseitigen Rollos etwas herunter, um zu verhindern, dass sich die Terrasse aufheizt.“ Ganz nach Wetterlage und Bedarf kann ich die Senkrechtverglasung auch komplett oder teilweise zur Seite schieben, über Eck führen und auf minimalem Raum zusammengeschoben „parken“.

Beschattung und Dachlüftung

Neben den Rollos im senkrechten Bereich wurde zusätzlich eine innen liegende variable Beschattung am Dach angebracht. Die permanente Dachlüftung sorgt für ein angenehmes natürliches Raumklima im Glashaus. Um schnell und effizient Frischluft ins Glashaus zu lassen, werden die Glasflügel der Senkrechtverglasung geöffnet. Dadurch entsteht ein kleiner „Kamin-Effekt“. Unten strömt frische Luft ein, oben zieht verbrauchte Luft ab. Bei dieser Verglasungs-variante kann man die einzelnen Glasflügel beliebig weit öffnen und bequem arretieren.

Im Rückblick würde Rita Duhme alle Entscheidungen genauso wieder treffen. „Mit unseren Enkelkindern nutzen wir die Terrasse jetzt viel häufiger und viel länger als früher. Abends schließen wir die Glasflügel, um die Fledermäuse oder Igel unbefangen aus einem geschützten Raum heraus zu beobachten. Neben diesem Mehr an Lebensqualität haben wir auch an Komfort gewonnen. Die Gartenmöbel, die Polster und die Dekorationen bleiben rund ums Jahr an ihrem Platz und müssen im Winter nicht mehr im Gartenhaus eingelagert werden.“

alle Fotos: Solarlux

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