Fachwerk & Funk – sanierte Scheune

Familie Dehn entschied sich nach der Geburt des dritten Kindes, die an ihr Haus angrenzende Scheune von Grund auf zu sanieren. Da Stefan Dehn als gelernter Elektroniker bei dem Projekt gezielt auf den Einbau moderner Hausautomationskomponenten setzte, ist eine besonders reizvolle Symbiose zwischen Alt und Neu entstanden.

Betritt man den mit Olivenbäumchen geschmückten Innenhof im Ortenaukreis, fällt einem sofort das schmucke Fachwerk der früheren Scheune ins Auge, das dem Gebäudeensemble eine ganz eigene Note verleiht. Sanierung und Umbau waren allerdings nicht ohne, denn das 1890 errichtete und früher als Schreinerwerkstatt genutzte Gebäude hatte bereits längere Zeit leer gestanden – auf dem Dachboden lagerten zuletzt das Stroh für die Nebenerwerbslandwirtschaft und Holz für die Werkstatt.

Letzten Endes musste das Sparrendach bis auf die ursprüngliche Balkenkonstruktion grunderneuert und gedämmt werden. Dabei wurde der Dachstuhl komplett freigelegt und ein ca. 40 Quadratmeter großes Aufenthalts- und Hobbyzimmer geschaffen, das mit seiner großzügigen Raumhöhe besticht. In Kombination mit der erhalten gebliebenen historischen Brandabschlussmauer bieten sich dem Betrachter immer wieder neue faszinierende Sichtachsen und Blickwinkel. Und auch den benachbarten Kinderzimmern verleihen die alten Holzbalken ein ganz spezielles Flair.

Intelligente Haustechnik

Für den auf zukunftsfähige Lösungen bedachten Hausherrn war von Anfang an klar, dass der Umbau neben baulichen und architektonischen Perspektiven auch die Chance bot,  die neuen Wohnräume mit moderner Haustechnik zu automatisieren. Der Funkstandard io-homecontrol®, der gemeinsam von einem Verbund namhafter Industriepartner entwickelt wurde, bot in seinen Augen  genau die Vorteile und Perspektiven,  auf die es ihm ankam: ein durch die Verwendung dreier unterschiedlicher Frequenzen garantiert störungssicheres Funk-protokoll, bei dem die „Empfänger“ jederzeit Rückmeldung über die Ausführung von Befehlen und ihren aktuellen Status geben. Auch die komfortable Steuerung per App und die einfache Benutzeroberfläche waren für ihn wichtige Kriterien. Und schließlich sollte es sich um eine zukunftssichere Lösung handeln, bei der gegebenenfalls auch nachträglich noch weitere Komponenten problemlos integriert werden könnten. Die Wahl fiel von daher bewusst auf eine internetbasierte Haussteuerung und zwar „TaHoma® Connect“ von Somfy.

   

Komfort per App

Über seinen Zimmermann stieß Dehn auf Dachfenster, für die nicht nur ihre hochwertige Qualität und gute Energiebilanz sprach, sondern insbesondere auch die Möglichkeit, sie über die Haussteuerung in eigene Anwenderszenarien einzubinden und per Smartphone oder Laptop zu bedienen. Verbaut wurden schließlich 16 motorgesteuerte Klapp-Schwing-Fenster, die sich mit ihrer dezenten Optik gut in die Fachwerkfassade einfügen und dank großer Öffnungswinkel einen ungehinderten Blick in die idyllische Umgebung ermöglichen. Um im neuen, lichtdurchfluteten Refugium Hitzestaus bei zu starker Sonneneinstrahlung ebenso wie zu hohe Heizkosten in der kalten Jahreszeit zu vermeiden, wurde konsequent auf  funkgesteuerte „io-Rollläden“ gesetzt. Diese werden von Familie Dehn bevorzugt per Zeitsteuerung in die optimalen automatischen Zwischenpositionen bewegt, lassen sich aber auch über einen Sonnensensor betreiben. Zusätzlich sind an einigen der Fenster Leuchten eingelassen, die sich ebenfalls über App steuern lassen und für die jeweils passenden Lichtverhältnisse sorgen. Über einen schaltbaren Zwischenstecker kann zusätzlich die ganze Wand illuminiert werden. Den Außenbereich beschattet eine Markise, die sich ebenfalls ganz einfach per Knopfdruck mit dem bereits vorhandenen Sonnensensor koppeln ließ.

Zukunftspläne

Vom Resultat der Umbaumaßnahmen sind alle in der Familie begeistert. Nicht nur, dass viel mehr Platz zum Spielen, Toben und Relaxen bleibt – Dehns haben gezeigt, dass eine Sanierung oft ungeahnte Möglichkeiten bietet und haben etwas Unverwechselbares und  ganz Individuelles erschaffen. Gerade der Kontrast zwischen alt und neu macht den Unterschied: Da treffen dann Tischkicker, E-Gitarre und leise surrende Rollladen-antriebe auf in mühsamer Kleinarbeit  restaurierte Holzbalken aus dem Kaiserreich. Und auch von der installierten Haustechnik ist Stefan Dehn rundum überzeugt: „Das System arbeitet hundert Prozent zuverlässig, ich kann es wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen.“ Kein Wunder, dass er schon davon träumt, demnächst auch das Hoftor und eventuell auch Gefahrenmelder in seine Haussteuerung einzubinden und bequem per App zu steuern.

Umbau-Daten

Baujahr: 1890
Wohnfläche: 190 m2
Baustoff: Naturstein, Holz, Strukturputz
Heiztechnik: Gas-Zentralheizung
Smart Home-Technik: TaHoma® Connect/Somfy
Dachfenster: Velux

Weiterführende Informationen

Weiter zum nächsten Umbau-Beispiel:

 

oder zurück zum Thema:

News Renovierung