Sanierung der Holzbalkendecke

Die Holzbalkendecken im Altbau müssen auch nach einer Zeit renoviert werden. Hier erfahren Sie, was dabei wichtig ist.

Holzbalkendecke mit Fehlboden Füllung

In Altbauten bestehen die Decken meist aus Holzbalkenkonstruktionen, auf die als Gehbelag einfache Bodenbretter genagelt wurden. Diese sollten bei der Sanierung zunächst entfernt werden. Tauschen Sie vorhandene Fehlbodenfüllungen aus Heu, Stroh oder Häcksel gegen schalldämmende Materialien aus Mineralfaser, Zellulose oder Kokos aus. Bei der Gelegenheit sollte man die Konstruktion auf Nässe und Schädlingsbefall überprüfen. Sind die alten Bodenbretter noch intakt, können sie wieder verschraubt werden und als Basis für den Neuaufbau dienen.

Bodenaufbau im Trockenbau

Gerade auf älteren Holzbalkendecken bietet sich ein Aufbau in Trockenbauweise an. Er bringt keine Baufeuchte ins Haus. Trocknungszeiten entfallen. Zudem sind die Materialien vergleichsweise leicht, so dass die Konstruktionen in aller Regel keine statischen Probleme machen.

Die Unebenheit des alten Bretterbodens gleicht man durch eine eben abgezogene Schüttung aus. Darauf folgen entweder lastverteilende, druckfeste Dämmplatten und Holzspanplatten, die an Nut und Feder verleimt werden. Oder man wählt Trockenestrichelemente aus Gipsfaser oder Gipskarton, die an Nut und Feder verklebt und zusätzlich verschraubt werden. Es gibt sogar Systeme, die den Einbau einer Fußbodenheizung möglich machen.

Bei erhöhten Schallschutzanforderungen ist eine Beschwerung der Decke, etwa mit Beton-Gehwegplatten, ein probates Mittel. Allerdings muss die Konstruktion für diese Gewichte ausgelegt sein.

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