Sicherheit beim Garagen-Schwingtor

Seit 2005 gibt es neue Sicherheitsstandards für Garagentore nach der Europanorm EN 13241-1. So prüfen Sie die Sicherheit Ihres Garagentors.

Nach der Norm müssen Garagentore einen Klemm- und Seiteneingreifschutz haben und sie müssen mit einer Absturzsicherung ausgestattet sein. Ein sogenannter Abschaltmechanismus muss überdies automatische Tore stoppen, wenn sie auf ein Hinderniss stoßen. Damit sollen Garagenbesitzer und vor allem deren Kinder besser vor Verletzungen geschützt werden. 

Wir zeigen Ihnen, wo die Schwachstellen bei veralteten Schwingtoren liegen, die nicht der Europa-Sicherheits-Norm entsprechen und weisen auf Gefahren hin. Dann können Sie überprüfen, ob Ihr Garagentor die Standards erfüllt und entscheiden, ob eventuell der Einbau eines neuen, sicheren Modells angebracht ist.

Sicherheits-Checklisten

Sicherheits-Checklisten für Garagentore finden Sie unter www.hoermann.de

Sicherheits-Check: Schwingtor

1. Zarge und Torblatt

Schützen flexible Kunststoff­leisten an Zarge und Torblatt vor dem Einklemmen der Finger?
Wenn schützende Kunststoffleisten fehlen, besteht bei Bewegung Einklemmgefahr. 

2. Hebelarm und Zarge

Besteht ein Sicherheitsabstand von 25mm zwischen Hebelarm und Zarge?
Bei einem zu geringen Sicherheitsabstand zur Zarge besteht erhebliche Einklemmgefahr.

3. Lagerbock

Ist der Lagerbock durch Schutzkappen vor unbeabsichtigtem Eingriff geschützt?
Wenn die Schutzkappen fehlen, kann man sich bei versehentlichem Hineingreifen schwer verletzen. 

4. Laufschienen

Wird das Schwingtor sicher geführt und ist es gegen ungesteuerte Bewegungen geschützt? Sind die Laufschienen so beschaffen, dass die Laufrollen nicht entgleisen?

Sind die Laufschienen nicht sicher genug konstruiert können die Rollen entgleisen und das Tor abstürzen. Das bedeutet eine hohe Gefahr für Personen und Fahrzeuge.

5. Torblatt

Ist das Torblatt gegen Abstürzen geschützt? Ist außerdem gewährleistet, dass auch bei Federbruch kein Ungleichgewicht von mehr als 200 N entsteht?
Bricht eine Feder, muss die zweite das gesamte Gewicht des Tores tragen. Bei Federbruch darf deswegen kein Ungleichgewicht von mehr als 200 N entstehen. Sichere Tore verfügen deshalb über ein Mehrfach-Federsystem mit Fingerklemmschutz, bei dem das Torblatt­gewicht auf mehrere Federn pro Torseite verteilt  wird. Zusätzlich sind die Federn gegen Wegschleudern gesichert. 

6. Federn

Sind die Federn des Schwingtores gegen Wegspringen gesichert?
Wenn die Federn wegspringen können, ist das Tor unsicher. 

7. Windungsabstände

Ist das Federsystem so kon­s­truiert, dass ein Einklemmen der Finger verhindert wird?
Bei großen Windungsabständen können sich vor allem Kinder schnell die Finger einklemmen.

8. Absturzsicherung

Kommt das Schwingtor nach dem Öffnen sicher zum Stillstand?
Damit das Tor sicher zum Stillstand kommt und nach dem Öffnen gegen Absturz gesichert ist, sollte die Führungsschiene eine Mulde zur sicheren Aufnahme der Laufrolle aufweisen. 

9. Antrieb

Bei Schwingtoren mit Antrieb: Werden die maximalen Schließkräfte nach der Europa-Norm „EN 13241-1“ eingehalten?
Die maximale Schließkraft definiert den Wert, ab dem ein Schwingtor mit Antrieb abschalten muss, damit keine Menschen verletzt oder Gegenstände beschädigt werden.

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