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Gartengestaltung Ideen

Wir zeigen Ihnen verschiedenste Gartengestaltungsideen, die Sie individuell umsetzen können.

Gartenmöbel aus Holz wetterfest machen

Wir zeigen, wie Sie Ihre Gartenmöbel aus Holz ohne Bedenken im Freien überwintern können.

Wenn sich die Sonne nur noch für wenige Stunden hinter den dunklen Wolken hervortraut, die Tage kürzer werden und die Luft kälter, dann steht mal wieder der Winter vor der Tür. Die kalte Jahreszeit hat sicherlich auch ihre guten Seiten, doch in Bezug auf den eigenen Garten oder die Terrasse bringt dies vor allem eines mit sich: viel Arbeit.

Die Bäume und Sträucher müssen zurückgeschnitten und empfindliche Pflanzen vor dem Frost in Sicherheit gebracht werden – und das gilt natürlich auch für die Gartenmöbel. Doch was, wenn man die Stühle, Tische und Liegen nicht einlagern kann, weil im Keller zu wenig Platz ist und es weder eine Garage noch einen ausreichend großen Werkzeugschuppen gibt? Wie kann man seine Gartenmöbel aus Holz unter freiem Himmel überwintern, ohne dass diese Schaden nehmen? 

Wenn es um die Frage geht, wie man Gartenmöbel aus Holz am besten wetterfest machen kann, scheiden sich die Geister. Während es den einen reicht, die Tische, Stühle und Co. mit einer Plane abzudecken, werden die schicken Sitzgelegenheiten andernorts mit den verschiedensten Chemikalien behandelt und auf Hochglanz gebracht – in der Hoffnung, dass sie zur nächsten Sommersaison immer noch neu aussehen.

Doch was nur die wenigsten wissen: Gartenmöbel aus Holz benötigen eine spezielle Pflege, um sie in ausreichendem Maß vor Wind und Wetter zu schützen. Doch bevor wir uns die verschiedenen Möglichkeiten etwas genauer ansehen, gilt es in einem ersten Schritt zu verstehen, welchen Einflüssen die Gartenmöbel überhaupt ausgesetzt sind. 

Gartenmöbel müssen einiges aushalten – und das nicht nur im Winter

Wer denkt, dass Gartenmöbel nur vor Schnee und Kälte geschützt werden müssen, ist im wahrsten Sinn des Wortes auf dem Holzweg. Denn auch heftige Sommergewitter, langanhaltende Regenfälle, durchgehende Sonneneinstrahlung und selbst Insekten können den Outdoormöbeln stark zusetzten – vor allem dann, wenn sie aus Holz bestehen.

Neben unschönen Wasserflecken und starken Verschmutzungen können die Sitzgelegenheiten schon nach nur einer Saison von der Sonne ausgeblichen und porös geworden sein.

Dementsprechend ist es wichtig, die Gartenmöbel aus Holz mit den passenden Mitteln zu behandeln, um sich auch möglichst lange daran erfreuen zu können. Das gilt übrigens auch für hochdruckimprägnierte und extrem wetterbeständige Holzarten, wie zum Beispiel Douglasie, Teak oder Bambus. Und wie schützt man nun die Gartenmöbel vor den verschiedenen Wettereinflüssen? 

Wie und womit pflegt und schützt man seine Gartenmöbel am besten?

Wie weiter oben bereits kurz angesprochen, gibt es zahlreiche Mittel und Wege, um die Holzmöbel vor Wind und Wetter zu schützen. Da man dabei jedoch auch vieles falsch machen kann, stellen wir nun die besten und nachhaltigsten Möglichkeiten vor und zeigen, wie sich die Gartenmöbel aus Holz am besten und einfachsten behandeln lassen.

Vorab noch ein kleiner Tipp: Wer absolut sichergehen möchte, dass die Gartenmöbel lange Zeit gut aussehen, sollte sie mindestens ein Mal oder im Optimalfall zwei Mal pro Jahr ausführlich säubern und anschließend mit dem passenden Mittel behandeln. Das macht zwar etwas Arbeit, aber es lohnt sich.

Ein Anstrich mit Farbe eignet sich vor allem bei älteren Gartenmöbeln, deren Holz bereits poröser ist. Der Vorteil: Die Farbe dringt nicht nur in die kleinen Löcher ein und verschließt diese, sondern sorgt gleichzeitig auch für einen neuen Glanz. Besonders empfehlenswert sind übrigens Alkyd- oder Leinölfarben, Alydharzholzschutz mit Farbpigmenten und Farben mit einem hohen Kieselsäureanteil.

Lacke haben hingegen den Vorteil, dass sie das Holz nahezu komplett versiegeln, was nicht nur Nässe und Kälte, sondern ebenso auch sämtlichen Schmutz fernhält – und auch der allseits gefürchtete Holzwurm hat dann keine Chance mehr. Wichtig zu beachten: Zum einen sollten alte Farb- und Lackrückstände vor dem Streichen komplett entfernt werden. Zum anderen gilt es darauf zu achten, dass das Holz komplett trocken ist, da die Feuchtigkeit nach dem Lackieren nicht mehr verdunsten kann, was zu unschönen Rissen führt.

Geht es nach der Meinung zahlreicher Experten, sollte man die Outdoormöbel aus Holz am besten mit einem speziellen Pflegeöl behandeln. Das Öl hat nämlich den Vorteil, dass es ebenfalls sämtliche Poren verschließt und das Holz so vor den verschiedenen Wettereinflüssen schützt. Darüber hinaus sind die meisten Pflegeöle transparent, sodass die natürliche Farbe des Holzes erhalten bleibt. Ob man dafür synthetisch gewonnene oder pflanzliche Öl nutzt, bleibt jedoch dem eigenen Geschmack überlassen.

Eine Lasur bietet hingegen die Möglichkeit, die Gartenmöbel zu färben, ohne dass dabei die Struktur verloren geht. Ebenso bewahren die zugesetzten Pigmente das Holz vor der UV-Strahlung der Sonne. Außerdem kann selbst eine Dünnschichtlasur das Holz der Gartenmöbel über mehrere Jahre ausreichend schützen. Doch auch hier gilt: Vor dem Neuanstrich müssen alle Farb- oder Lackreste komplett entfernt werden, damit die Lasur auch ungehindert in das Holz einziehen und es nachhaltig versiegeln kann. 

Eine weitere und überaus beliebte Methode, um die Gartenstühle und -tische vor Feuchtigkeit, Schmutz und Abnutzung zu schützen, ist die Wachsbehandlung. Das Wachs lässt sich zwar sehr einfach auftragen und hält auch einige Zeit, allerdings kann es gerade bei hohen Temperaturen schnell passieren, dass sich das Wachs verflüssigt.

Um die Gartenmöbel winterfest zu machen, ist Wachs jedoch sehr gut geeignet, da es – ähnlich wie Öl – einen Schutzfilm hinterlässt, von dem Wasser und Schmutzpartikel ganz einfach abperlen.

Abschließend noch ein Tipp für alle, die ihre Outdoormöbel im nächsten Frühling auf Hochglanz bringen wollen: Wer das Holz zuerst einölt und danach mit einem geeigneten Wachs (beispielsweise Carnaubawachs) behandelt, verleiht dem Holz zusätzlichen Glanz

Gartengrill - Geselliges Miteinander im Garten

Grillsaison ist Genießerzeit. Nicht nur in den warmen Monaten geht es heiß her – mit Hingabe wird in Deutschlands Gärten, Höfen, auf Terrassen und Balkonen gebrutzelt, gegrillt, geschmort und gebraten. Schön, wenn Gaumenschmaus und geselliges Miteinander durch schöne Gartengrills stilvoll ergänzt wird.

Welche Grill Arten gibt es?

Alle, die auf Grillen mit Holzkohle schwören, loben den einzigartigen Geschmack, den angeblich nur die Holzkohleglut hervorbringt. Im Fokus steht bei den Herstellern das Thema Hitzeschutz sowie ausgeklügelte Details für noch mehr Komfort beim Grillen und die Erweiterungen der Möglichkeiten für jeden Grillfan. Neben dem schonenden Grillen mit Deckel bieten zahlreiche innovative Features für das direkte und indirekte Grillverfahren eine viel versprechende Aussicht auf mehr Genuss.

Moderne Geräte ermöglichen eine perfekte Temperaturkontrolle, so dass sich das lästige Höhenverstellen der Grillroste erübrigt. Oft erlaubt ein fest in den Deckel integriertes Thermometer eine sichere und genaue Temperaturkontrolle. Auch auf bruch- und wetterfeste Räder ist zu achten.

Mit Amerika verbindet man zwar meist Western-Romantik und Lagerfeuer, bei Grillen setzen die waschechten Amerikaner aber mehrheitlich auf robuste Gartengrills mit Gas befeuert. Alle Grillmaster, die auf eine saubere, bequeme und schnelle Grill Leistung Wert legen, sind damit richtig ausgestattet.

Am besten sollten hochpotente Edelstahl-Brenner den Grillrost so erwärmen, dass garantiert keine kalte Stelle übrig bleibt. Eine solide, gusseiserne Grillfläche muss so groß sein, so dass viel Grillgut Platz findet und kein Gast lange auf seinen kulinarischen Genuss warten muss. Nicht zu vergessen: Praktische Ablageflächen, die ausreichend Platz für Teller und Schüsseln bieten.

Idealerweise sollte die Gasflasche hinter einer Verkleidung „verschwinden“. Ein Gartengrill mit Rändern ist viel wendiger und deshalb überall dort unkompliziert im Einsatz, wo er gerade gebraucht wird. Grills aus Edelstahl können das ganze Jahr im Freien verbringen. Eingefleischte Garten-Griller werden dann das ein oder andere Mal auf ihn auch im Winter zurückkommen. Ein passender Deckel aus Edelstahl ermöglicht Geduldigen darüber hinaus indirektes Garen. Mit dem Backofen-Prinzip gelingt dann auch der Schokoladenkuchen.

Elektrogrills haben gegenüber Holzkohle- und Gasgrills den riesigen Vorteil, dass sie auch indoor betrieben werden können. Das dürfte alle interessieren, die vielleicht nur eine kleine Terrasse oder Balkon haben und trotzdem nicht auf das Grillvergnügen verzichten wollen. Außerdem muss kein Brennstoff besorgt werden, sondern lediglich der Stecker in die Steckdose gesteckt werden. Die Temperatur lässt sich auf einfache Art und Weise regeln. Bei vielen Modellen sorgen integrierte Wasserschalen, in die das Fett tropft dafür, dass weniger Gerüche entstehen.

Wer zusätzlich zum Garten auch gerne am Flussufer, in Grünanlagen oder am Badesee grillt: mit einem faltbaren Notebook-Grill ist dies ganz unkompliziert möglich. Die kompakten Maße und das geringe Gewicht machen den Kleinsten der Outdoor-Profis, z.B. von Grilltech zum perfekten Begleiter beim Outdoor-Cooking.

Der integrierte Griff sorgt für Tragekomfort, das elegante Design für den nötigen Stil. An Ort und Stelle angekommen, heißt es dann nur noch: aufklappen, Seiten ausklappen, Rost auflegen, Holzkohle anzünden, losgrillen und Spaß haben.

Auch der Notebook-Grill ist aus Edelstahl und gibt die richtige Hitze ab, damit alles schnell auf dem verchromten Rost gar wird. Nach getaner Arbeit nimmt der Notebook-Grill zusammengefaltet so gut wie keinen Platz für sich in Anspruch, wenn er auf seinen nächsten Einsatz wartet. 

Tipp: Gartengrill selber bauen

Ein schöner Grill im Garten ist im Sommer ein Highlight. EIn Gartengrill mit permanentem Grillplatz lässt sich beispielsweise mit Hilfe von Gabionen ganz einfach und schnell selber bauen.

Materialliste

Folgende Gegenstände benötige Sie für den Bau des eigenen Gartengrills: 

  • zwei große Gabionen
  • Feuerschale
  • Einbaugrill
  • verzinkten Draht (Durchmesser: 1 mm)
  • Bolzenschneider
  • Steine zum Befüllen
  • Wasserwaage 
  • Spannanker

Bauanleitung zum Gartengrill selber bauen Schritt für Schritt; so gehts:

  1. Die Gabionen gemäß Anleitung montieren. Statt den beigefügten Spiralen den verzinkten Draht verwenden und an den einzelnen Verknüpfungspunkten kurze Drahtstücke eng zusammen drehen
  2. Dann die Aussparungen abmessen, die der einzubauende Grill benötigt.
  3. Die entsprechenden Teile mit einem Bolzenschneider aus der Gittermatte heraustrennen und dann als Boden- und Seitenteile wieder mit Draht befestigen.
  4. Die erste so umgestaltete Gabione am vorgesehenen Platz exakt waagerecht ausrichten und mit großen Steinen befüllen, zum Beispiel mit Basaltlavasteinen. Die Steine möglichst dicht schichten und große Hohlräume vermeiden.
  5. Zur Stabilisierung die beigefügten Spannanker einsetzen.
  6. Zweite Gabione zurichten, auf die untere setzen, beide Teile fest mit Drähten verbinden und mit den restlichen Steinen befüllen. Wieder Spannanker einsetzen
  7. Jetzt lässt sich unten zum Beispiel eine Feuerschale einsetzen und oben ein Einbaugrill montieren, der mit Drahtstücken an der Gabione befestigt wird.

Grillwagen selber bauen

Nie wieder Unordnung beim Grillen. Mit dieser Anleitung bauen Sie leicht einen Grillwagen. 

An einem sonnigen Tag spontan grillen; meist ist das nicht ohne Vorbereitung möglich. Der Grill muss aufgebaut, die Holzkohle angezündet und das Grillbesteck organisiert werden.

Wie einfach ist es dann, wenn Sie alles an einem Platz, ja sogar auf einem Wagen haben, ohne etwas suchen oder holen zu müssen. Dieser Grillwagen vereint Grill und Arbeitsfläche mit Stauraum für Küchenutensilien. Sie sollten erst den Grill kaufen und dann die Maße des Wagens darauf anpassen. 

Die Unterkonstruktion und die Ablageflächen des Grills sind aus fertig gehobelten Douglasie-Brettern. Am einen Ende ist ein Schiebegriff aus einem 30 mm Kiefern Rundstab angebracht, auf der anderen Seite ein Küchenrollenhalter aus einem 28 mm Rundstab.

Um maximale Stabilität im Gestell zu gewährleisten, sind die Kreuzungspunkte mit je zwei Schlossschrauben (M8 x 55) verbunden. Zwei einfache Räder mit einem Durchmesser von 190 mm machen den Wagen, wenn er auf einer Seite angehoben wird, fahrbar.

Um beim Grillen nicht in der prallen Sonne stehen zu müssen Kann noch einen Sonnenschirm in die obere Ablagefläche eingesteckt werden.

Materialliste

  • Kreissäge
  • Akkuschrauber
  • Stichsäge
  • Evtl. Kantenfräse
  • Exzenterschleifer
  • Hammer
  • Zwingen
  • Eisensäge
  • Feile
  • Evtl. Streichmaß
  • Schleifklotz
  • Bohrer 30 mm
  • Bohrer 12 mm
  • Bohrer 8 mm
  • Bohrer 3,5 mm
  • Evtl. Bohrer 26 mm
Anz.BezeichnungLängeBreiteDickeMaterial
2Beine langca. 87010020Douglasie
2Beine kurzca. 65010020Douglasie
2Auflagebrett100010020Douglasie
2Stützen26610020Douglasie
2Traver5104820Douglasie
7Auflage unten lang44010020Douglasie
2Auflage unten kurz39010020Douglasie
5Auflage oben    51010020Douglasie
2Seite lang Kasten80010020Douglasie
2Seite kurz Kasten35010020Douglasie
9Boden Kasten + Flaschenhalter39010020Douglasie
1Handgriff450 D=30Kiefer
1Küchenrollenhalter450 D=28Kiefer

2

Rad  D=190 
1Achse  D=12Eisen

Bauanleitung Schritt für Schritt:

  1. Sägen Sie die Bretter auf das in der Materialliste angegeben Maß ab. Die Beine werden an beiden Enden schräg (5 Grad) abgesägt. Die beiden Traversen werden schmaler gesägt. Die Breite ist so festgelegt, dass Sie aus einem Brett zwei Traversen heraussägen können.
  2. In die Traversen, die langen Beine und in die Stützen werden Schlitze gesägt, um die Teile zusammenstecken zu können. Die Schlitzbreite entspricht der Materialdicke, die Höhe der Schlitze ist die halbe Breite der Traversen. Unten in die kurzen Beine wird jeweils ein Loch (12 mm) für die Achse gebohrt.
  3. Am Endbrett der unteren Ablage, an den beiden Außenbrettern der oberen Ablage und an den Enden der Auflagebretter werden die Ecken großzügig abgerundet (R = 25 mm). Für den Griff und für den Küchenrollenhalter werden Löcher (d = 30 mm) in die Auflagebretter gebohrt. Runden Sie alle sichtbaren Kanten ab.
  4. Die spätere Position der Bretter wird mit einem Schreinerdreieck gekennzeichnet. Zeichnen Sie die Positionen der Kreuzungspunke zwischen den einzelnen Brettern an. Markieren Sie auch gleich die Stellen, an denen die 8 mm Löcher für die Schlossschrauben gebohrt werden müssen.
  5. Spannen Sie jetzt die Teile an den Kreuzungspunkten fest und markieren Sie mit einem 8 mm Bohrer die Lochmittelpunkte. Bohren Sie anschließend die restlichen Löcher für die Gewindeschrauben.
  6. Die beiden Seitenteile werden mit Schlossschrauben miteinander verschraubt. Verschrauben Sie die langen und die kurzen Seiten des Kastens miteinander und befestigen Sie von unten die Bodenbretter.
  7. Der Abstand zwischen den Brettern wird folgendermaßen errechnet: alle Bretter aneinander auf den Kasten legen und das Restmaß durch die Anzahl der Zwischenräume teilen.
  8. Zeichnen Sie auf dem Kasten die Position der Beine an und spannen Sie den Kasten zwischen den Beinen fest. Stecken Sie die beiden Traversen von oben in die Beine und die Stützen ein und legen Sie den Grillwagen auf die Seite.
  9. Bohren Sie die 8 mm Löcher und verschrauben Sie die Seiten und den Kasten. Schieben Sie die Achse ein und schneiden Sie sie auf die passende Länge ab. Zwischen Rad und Holz kommt jeweils noch eine Unterlegscheibe M12. Wenn Sie eine Hakenreling am Grillwagen haben wollen, müssen Sie in die beiden Traversen auf einer Seite jeweils ein 15 mm Loch bohren und einen 15 mm Rundstab mit einbauen.
  10. In die Auflagen werden die Löcher für die Schrauben vorgebohrt. Um das Anzeichnen der Löcher zu beschleunigen, können Sie ein Streichmaß einsetzen. Schrauben Sie zunächst die kurzen unteren Auflagen zwischen den Beinen und den Stützen fest. Beim Festschrauben der restlichen Bretter werden als Abstandshalter 6 mm dicke Holzstückchen dazwischengelegt. Setzen Sie die beiden Traverse von oben in die Schlitze ein. Bohren Sie in jeder Überplattung von oben ein Loch vor und schrauben Sie die Traversen fest.
  11. Jetzt können auch die oberen Auflagebretter festgeschraubt werden. Auf den Kasten kann ein Flaschenhalter aufgeschraubt werden. Dafür wird in zwei der Bodenbretter jeweils ein Halbkreis mit der Stichsäge ausgeschnitten und mit einem Handschleifklotz oder einem Bandschleifer geschliffen. Dann müssen Sie die Kanten noch runden und schon können Sie den Flaschenhalter von oben anschrauben.
  12. Schneiden Sie den Handgriff und den Rundstab für den Küchenrollenhalter ab. Die Schnittkanten werden großzügig abgerundet. Stecken Sie den Handgriff in die Löcher ein und schrauben Sie ihn von unten mit zwei Schrauben fest. In den Küchenrollenhalter wird auf beiden Seiten jeweils ein 8 mm Loch für die Dübel (8 x 50) gebohrt. Einer dieser beiden Dübel wird fest eingeklebt, der andere ist zum Herausnehmen, wenn die Küchenrolle getauscht werden muss.
  13. Wenn Sie in der oberen Ablage ein Loch (26 mm) bohren und am langen Bein einen Holzklotz mit dem gleichen Loch festschrauben, haben Sie einen Halter für einen Sonnenschirm, der nur noch von oben eingeschoben werden muss.
  14. Je nach Gasgrill sollten Sie noch Befestigungen auf die untere Auflage schrauben, dass der Grill während des Transports nicht verrutschen kann.
  15. Schleifen Sie die Flächen und alle rauhen Stellen mit einem Exzenterschleifer oder einem Handschleifklotz. Der letzte Schliff sollte mit Körnung P180 erfolgen. Für die Behandlung der Oberfläche wird die Achse noch einmal ausgebaut. Streichen Sie die Flächen mit einem wasserfesten Holzöl oder einer Lasur. Um wirklich glatte Flächen zu erreichen, müssen Sie zwischen dem ersten und zweiten Auftrag des Anstrichs einen Zwischenschliff mit Körnung P240 machen.
  16. Montieren Sie am Schluss die Achse wieder an den Grillwagen, stecken Sie eine Küchenrolle in die Halterung und stellen Sie den Grill in Position. Schon kann das Grillvergnügen beginnen.
  17. Falls Sie einen Grill mit einer großen Gasflasche benutzen, müssen Sie im oberen Bereich der Flasche noch ein Brett an das hintere Bein Anbringen. In dieses Brett werden zwei Löcher gebohrt, durch die die Flasche mit einem Xpander befestigt werden kann.

 

Materialtipp: Grillwagen selber bauen

Das Holz für Gartenmöbel sollte auf jeden Fall eine gute Witterungsbeständigkeit aufweisen. Unter den einheimischen Bäumen gibt es einige, deren Holz in Frage kommt. Unter den Laubbäumen sind dies: Robinie, Eiche und Edelkastanie. Bei den Nadelbäumen: Lärche, Douglasie, Kiefer und mit Einschränkungen Fichte.

Die Haltbarkeit der drei Laubbäume ist ungefähr gleich, bei den Nadelbäumen nimmt die Beständigkeit der Reihenfolge nach ab. Die genannten Laubholzarten sind schwerer als die Nadelhölzer, was gerade bei Gartenmöbeln, die doch öfters bewegt werden, eine Rolle spielt.

Bei Nadelhölzern ist es neben anderen Inhaltstoffen das Harz, das für die Beständigkeit verantwortlich ist. Harz hat aber den Nachteil, dass es bei sommerlichen Temperaturen anfängt zu fließen.

Die verwendeten Douglasie-Bretter bekommt man fertig gehobelt im Holzfachhandel in einer guten Qualität und Auswahl. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Bretter möglichst gerade und die Äste fest mit dem Holz verwachsen sind.

Grillkota - Finnische Grillhütten

Aus den skandinavischen Gefilden erreicht uns ein neuer Trend für einen riesen Grillspaß bei jedem Wetter: die Grillkota

Kotas sind aus Finnland stammende gartenlaubenähnliche Konstruktionen. Sie wurden von den Samen, den Ureinwohner Lapplands erfunden. Diese wohnten ganzjährig in den sechs oder achteckigen Hütten.

Heute dienen sie uns immer häufiger als Ort zum Grillen bei schlechtem Wetter. Aber auch bei schönem Wetter kann man es sich in solch einer Grillhütte so richtig gemütlich machen.

Unter dem Namen "Stuga", also Stube, oder unter "Hytter", also Hütte, kehrten auch die Schweden und Norweger immer wieder in das kuschelige Nest ein.

Grillkotas schützen vor Regen und Kälte

In einer durchschnittlichen Grillhütte finden problemlos bis zu 15 Personen auf den rustikalen Holzbänken Platz.

In der Mitte der Hütte befindet sich ein großer Grill, meistens ein Schwenkgrill, dessen Rauch durch einen Rauchabzug an der höchsten Stelle des Dachs in der Mitte der Kota abziehen kann. So können Sie besser Luft holen und auch die Gefahr eines Feuers sinkt erheblich.

Das Besondere an einer Grillkota ist nun, dass Sie bei einem plötzlichen Regenschauer keineswegs Ihre Steaks und Bratwürstchen vor der Nässe schützen müssen, sondern Sie sie ganz gemütlich und im Trockenen weiter essen können. Abesagte Grillabende sind somit Geschichte.

Grillkota dekorieren

Damit es in Ihrer Grillkota auch richtig gemütlich und kuschelig wird, dürfen ein paar ganz besondere Accessoires auf keinen Fall fehlen.

So zum Beispiel Kerzen oder ein flauschiges Rentierfell. Natürlich gibt es auch Felle aus Kunstmaterialien. Ein Geweih bringt zusätzlich inordische Stimmung.

Außerdem rundet passendes Geschirr den Innenraum ab. Holzteller oder -Besteck beispielsweise sind urig und dekorativ. Dazu noch hochwertiges Grillbesteck und die nächste Grillparty kann kommen. 

Weitere Gartengestaltungs Ideen für Ihren Garten:

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