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Bad - Duschen, Badewannen, Sauna und mehr

Das Bad dient längst nicht mehr nur der Körperreinigung, sondern ist Wellnessoase und Erholungsraum zugleich. Moderne Bäder mit wohnlichem Design und Bewegungsfreiheit sind heutzutage so gut wie immer barrierefrei. Die Ansprüche an das häusliche Badezimmer steigen: Es soll Komfort und Sicherheit bieten, die Gesundheit fördern und Individualität ausstrahlen, aber auch Ressourcen wie wertvolles Trinkwasser sparen und smarte Technologien wie Steuerungen per App bieten.

Im Folgenden stellen wir Ihnen iverschiedene Gestaltungsideen für Ihr Familienbad und/oder Gästebad vor:

Die kurze Geschichte des Badezimmers

Vom Zinkkübel in der Küche zum Wellnessbad – die Entwicklung des Badezimmers dauerte keine 100 Jahre. Und mancher musste sich noch lange mit Brunnen oder öffentlichen Volksbädern begnügen. Geld bestimmt zwar weiterhin den Grad des Luxus – doch auch mit schmalerem Budget kann das Badezimmer zum Wohlfühlbad werden.

Gestaltungsideen für Ihr Bad

Sie schalten immer nur im Urlaub ab? Warum nehmen Sie sich nicht regelmäßig eine Auszeit? Ohne Tablet, Smartphone, Twitter oder Newsticker.

Alleine oder sogar mit der ganzen Familie einfach mal auf „Pause“ drücken. Ein warmer Tropenschauer von oben oder gemütliches Dümpeln im Wasser, Meeresrauschen oder Waldoptik, Urlaubsgefühle kann man jeden Tag genießen – im eigenen Bad.

 

Ausbau des Badezimmers

Vorwandinstallationen bieten ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten. Als Raumteiler strukturieren sie den Raum. WC und Bidet können rückwärtig stehen, Dusche und Waschtisch zum Raum hin orientiert.

Vorwandinstallation im Badezimmer
Vorwandinstallation mit Schiebetür zum WC. Foto: Casa/Münster
Vorwandinstallation im Loft-Badezimmer
NICA Gleittür. Foto: Kermi
Wellnessbad im Dachgeschoss
Das Dachgeschoss gut genutzt, ohne Flur. Foto: Velux
Wellnessbad neben Schlafen
Großzügig, der durchgehende Bodenbelag. Foto: Ragno/VDF

Alternativ eignen sich zur Ausbau und Gliederung des Bads frei stehende Heizungs-Handtuchtrockner. Bei einer Komplettsanierung des Bads ist es allerdings immer ratsam, das Heizungssystem von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Vielleicht ist sogar eine Fußbodenheizung sinnvoll.

Badausstattung für ein Wellnessbad

Empfehlenswert ist, dass Bauherren beim Hausbau nicht nur ihre aktuellen Wünsche betrachten, sondern auch an die Zukunft denken – Stichwort Barriere- und Bewegungsfreiheit. Ein Bad soll schließlich zwei oder drei Jahrzehnte gefallen und auch im fortgeschrittenen Alter zur bequemen Körperpflege dienen.

  • Die Dusche lässt sich am schnellsten für ein Wellnessbad aufrüsten. Während Massagestrahl und Perleneffekt bei Handbrausen meist Standard sind, finden seit ein paar Jahren die fest montierten, tellergroßen Kopfbrausen viele Freunde. Das Wasser fällt wie warmer Regen.
  • Noch mehr Duschvergnügen bieten Duschpaneele: Genuss „all inclusive”: Kopfbrause und Seitenbrausen, die sich in Stellung und Stärke verstellen lassen mit elektronischen Steuereinheiten, die für kräftige Wechselduschen à la Kneipp sorgen. Vielfach gehört die integrierte Audioanlage mit dazu.
  • Übrigens: Nicht nur elegant, sondern auch barrierefrei ist die begehbare Dusche – mit oder ohne Glasabtrennung. Der Fliesenboden wird einfach fortgeführt. Die Abflussleistung der Duschrinnen ist inzwischen so hoch, dass auch große Wassermengen von Regenduschen sicher und schnell abgeleitet werden.
  • Das Nonplusultra sind Dampfduschen. Sie sind nicht größer als normale Duschen und ersetzen ein ganzes Dampfbad. Meist wird die Dampffunktion durch weitere Ausstattungsmerkmale wie Massageprogramme und Farb-, Klang oder Aromatherapie ergänzt.
  • Ähnlich luxuriösen Genuss bietet eine Whrilwanne. Während die Luftdüsen und Water-Jets in der Badewanne arbeiten, kann man die Seele baumeln lassen.

Was benötige ich an zusätzlicher Badausstattung? Einzel- oder Doppelwaschtische? Wie viel Ablagefläche wird benötigt und wofür? Hier stellen wir Ihnen Armaturen, Waschbecken und Co. vor!

Dampfdusche in blauem Licht
Dampfdusche Body+Soul. Foto: Artweger
Whirlpool
Velux Spa Casa. Foto: Velux

Spiegelheizung im Bad

Eine Spiegelheizung ist eine Infrarotheizung, die anders als konventionelle Heizsysteme funktioniert. Infrarotheizkörper funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie das der Sonnenstrahlen. Die entstehenden Infrarotstrahlen wärmt nicht die Luft auf, sondern Umgebungsflächen.

Die von einer Infrarotheizung angestrahlten Flächen wie Wände, Decken, Möbel und auch Personen werden erwärmt und speichern die empfangene Wärme. Bei diesem Prinzip kommt es zu keiner Staubaufwirbelung im Raum und die entstehende Wärme sorgt für ein angenehmes Wohlfühlgefühl bei Menschen.


Spiegelheizungen eignen sich optimal zur Nutzung in Ihrem Badezimmer. Mit einer Spiegelheizung kombinieren Sie zwei wichtige Einrichtungsgegenstände in einem und sparen dadurch nicht nur Platz, sondern auch Kosten. Bei einer Spiegelheizung fallen nur einmalig die Anschaffungskosten an. Es entstehen keine Folgekosten, da Infrarotheizungen wartungsfrei sind.


Bei einem herkömmlichen Spiegel besteht oft das Problem, dass er nach dem Duschen anschlägt. Mit Hilfe einer Infrarot-Spiegelheizung kann dieses Problem nicht mehr entstehen, da die Wärme das Anschlagen des Spiegels verhindert.


Die richtige Temperatur in einem Bad ist ein sehr wichtiger Faktor. Meist verbringt man nur wenig Zeit im Badezimmer, aber genau in dieser Zeit muss es eine angenehme Temperatur haben. Vor allem nach dem Baden oder Duschen ist es wichtig, nicht zu frieren und sich möglichst wohl zu fühlen.

Steuerung der Spiegelheizung durch ein Thermostat

Dank einer Infrarotheizung ist die Steuerung der Temperatur in Ihrem Badezimmer sehr einfach und kann flexibel gestaltet werden. 
Noch einfacher geht die Steuerung Ihrer Infrarotheizung mit Hilfe eines Thermostates. Bei einigen Infrarotheizkörpern sind diese bereits angebracht, bei einigen ist der zusätzliche Kauf eines Thermostates notwendig.

Ein Thermostat für Ihre Infrarotheizung hilft Ihnen dabei, maximal effizient zu heizen. Sie haben die Möglichkeit, die Temperatur in Ihrem Raum gradgenau einzustellen. Des Weiteren können Sie bei zahlreichen Thermostaten zwischen verschiedenen Programmen wählen. Somit können Sie beispielsweise einstellen, dass sich Ihre Spiegelheizung ab einer bestimmten Uhrzeit von alleine anschaltet. Dies bietet Ihnen die Möglichkeit, ein bestimmtes Zimmer nicht den ganzen Tag über heizen zu müssen, damit es abends warm ist, wenn Sie von der Arbeit kommen. So können Sie zum Beispiel einstellen, dass Ihr Badezimmer genau dann durch die Heizung aufgewärmt wird, wenn Sie Feierabend haben und sich eine Dusche verdient haben.

Spiegelheizkörper gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, dies bietet Ihnen die Möglichkeit, die perfekte passende Heizung für Ihr Badezimmer zu finden: 

  • Es gibt sowohl rahmenlose Spiegelheizungen als auch Heizungen mit einem Rahmen - auf dem Markt gibt es die Heizkörper mit Aluminiumrahmen, Massivholzrahmen und vielen weiteren anderen Rahmen.
  • Außerdem gibt es Spiegelheizungen mit eingebauter Beleuchtung - diese erhöhen die Funktionalität der Heizung um noch einen Faktor, da sie für ein besseres Lichtverhältnis im Raum sorgen und Sie den Spiegel somit noch besser nutzen können. 


Auch die Größe und Beschaffenheit Ihres Raumes spielen hierbei eine Rolle. Letztendlich vereinen Sie - egal mit welcher Spiegelheizung - mehrere Funktionen in einem, sparen viel Platz und sorgen für einen echten Hingucker in Ihrem Badezimmer oder auch in anderen Räumen Ihrer Wohnung.

Badsanierung: Neues Bad – Neues Glück

Ein rundum modernisiertes Bad zaubert glückliche Gesichter. Auch bei einer weniger aufwendigen Teilrenovierung kann bereits viel verändert werden. Typische Fragen, typische Fälle – hier sind die Antworten.

Das alte Bad aus den 70er- oder 80er-Jahren ist irgendwann ein tägliches Ärgernis. Das Shampoo steht auf dem Wannenrand, der WC-Deckel dient als Sitzplatz und die olivgrünen, quadratischen Fliesen machen depressiv. Höchste Zeit für eine Modernisierung. Aber wo anfangen?

Noch vor der eigentlichen Badplanung ist es ratsam, sich über die eigenen Bedürfnisse klar zu werden: Wanne, Dusche oder beides? Ob eine Dusche als moderne, barrierefreie begehbare Dusche oder mit der extra Portion Wellness als Dampfdusche lesen Sie hier Wichtiges rund ums Thema Duschen und Badewannen!

Planungsphase

Das Blättern in den entsprechenden Bad-Zeitschriften (z.B. 250 Bad-Ideen) oder Surfen im Netz (z.B. auf Livvi.de) schafft eine erste Orientierung und einen Überblick. Mit Katalogen der Hersteller konkretisieren sich die Wünsche, ab hier kann auch eine gezieltere Suche im Internet stattfinden. Spätestens dann, wenn man eine ungefähre Vorstellung über die eigenen Wünsche und den eigenen Stil entwickelt hat, sollten Profis mit einbezogen werden. Ein Gang in die Fachausstellung hilft, Produkte „live“ zu erleben.

Die Badberater in den Fachausstellungen planen und koordinieren Ihr neues Bad und dessen Verwirklichung mit dem Fachhandwerker. Das Bad ist ein sensibler Raum, es treffen Wasser und – immer mehr im digitalen Komfortbereich – auch Strom zusammen. „Selbst ist der Mann“ ist hier nicht das richtige Motto.

Wer die Möglichkeit zu einem Besuch in einer Fachausstellung nicht nutzen kann, kann seit neustem einen „Zwischenweg“ wählen und sein Bad mittels Online-Kommunikation mit Profis ganz nach den eigenen Bedürfnissen planen lassen. Die weitere Koordination der Handwerker vor Ort übernimmt dann auch dieser Dienstleister.

Traumbad maßgeschneidert mit Vorwandinstallation

Dank zeitgemäßer Vorwandtechnik kann das neue Traumbad auch im Altbau entstehen – und das selbst bei einem kleinen Grundriss. Ist der Bedarf an Funktion und Komfort ermittelt, übernimmt ein Bad-Profi die Planung des neuen Bades. Dank Vorwandtechnik kann der Raum völlig neu aufgeteilt werden: Waschtisch oder Wanne können den Platz wechseln, raumhohe oder halbhohe Wände können das Bad in einzelne Zonen gliedern und ermöglichen eine geschicktere Raumaufteilung.

Mehr Komfort im Altbau
Gelungene Renovierung: Das Bad unter dem Dach erhielt modernen Komfort im charmanten Altbau. Foto: Geberit
Vorwandkonstruktion für Sanitärtechnik
Die Vorwandinstallation besteht aus einem stabilen Tragwerk. Sie enthält die komplette Sanitärtechnik. Zudem muss die Wand nicht aufgebrochen werden. Foto: Geberit
Unsichtbare Anschlüsse
Wasser- und Stromanschluss für das moderne Dusch-WC wurden in der halbhohen Wand unsichtbar installiert. Foto: Geberit

Vorwände werden aus einem stabilen Tragwerk errichtet, in dem die gesamte Sanitärtechnik enthalten ist. Installationsleitungen, Siphons, Rohre, Spülkästen – alles verschwindet später hinter den Fliesen, jedoch ohne dass dafür die gemauerte Wand aufgeschlagen werden muss. Ein weiteres Plus: Die Vorwand schafft neue und nützliche Ablageflächen – so können sich hinter der Wand Einbauschränke oder Spiegel verbergen.

Doch wann braucht man eine Vorwandinstallation? Lesen Sie hier mehr dazu!

Die Teilsanierung: Dusche und Wanne

Eine Bad-Komplettsanierung bedeutet Handwerker im Haus und eine Zeit lang Einschränkungen im täglichen Ablauf. Mögliche Alternative ist eine zügig funktionierende Teilsanierung: Die bisherige Raumaufteilung und ein Großteil des Boden- und Wandbelags bleibt bestehen, aber zentrale Elemente wie Badewanne, Dusche, Waschtisch, und Teile der Wandverkleidung werden verändert.

Im Fokus stehen dabei normalerweise Wanne und Dusche. Zum Beispiel ist die alte Badewanne vergilbt oder zerkratzt und muss ersetzt werden. Oder statt der Wanne wird eine großzügige Dusche gewünscht. Barrierefreie Lösungen wie eine begehbare Badewanne ohne ‚Kletterschwelle’ gehören ebenfalls zu den Überlegungen. In Kombination mit einem neuen Spiegelschrank, einem neuen Unterschrank, einem Keramikwaschtisch und neuen Accessoires gewinnt das Bad eine neue Optik, mehr Funktion und mehr Komfort.

Veraltetes Bad
Das Problem: Badewanne und Waschtisch mit Spiegel sind nicht mehr zeitgemäß. Foto: Repabad
Schnelle Renovierung
Lösung 1: In die alte Wanne wird ein neuer Acrylwanneneinsatz eingebaut. Wandverkleidung, Waschtisch und Möbel setzen moderne Akzente. Foto: Repabad
Einbau an einem Tag
Lösung 2: Aus der alten Badewanne wird eine moderne Dusche. Foto: Repabad
Barrierefreie Lösung
Lösung 3: "Easy-in" bietet eine leicht begehbare Badewanne und Dusche in einem. Foto: Repabad
Bodengleiche XXL-Dusche
Lösung 4: Eine Mineralgusswanne mit neuer Wandverkleidung bietet besonders viel Komfort. Die baulichen Voraussetzungen müssen aber passen. Foto: Repabad

Von der Planung zur Nutzung

Tipps zur Badrenovierung

Für eine Badrenovierung mit Grundrissänderung ist es sinnvoll, einen Architekten zu Rate zu ziehen. Folgende Schritte sind zu beachten:
• Architekten suchen
• Raumplanung (Grundrissänderung, Statik)
• Bei Anbauten Bauantrag stellen
• Gewünschte und notwendige Ausstattung festlegen
• Genaue Grundriss- und Raumplanung mit Nischen, Fenster- und Türausschnitten
• Fachplanung (Heizung, Sanitärinstallation, Elektroinstallation)
• Fliesenauswahl
• Angebote der verschiedenen Gewerke einholen
• Abriss und Deinstallation des „alten“ Bades
• Fußboden als wasserdichte Wanne sowie Maurerarbeiten
• Fenster und Türen setzen
• Fußbodenaufbau, Elektro-, Sanitär- und Heizungsinstallation
• Gegebenenfalls Budgetkontrolle und Anpassung
• Estrich, Gipser, Fliesenleger, Maler
• Anbringen der Sanitärkeramik, Heizkörper, Armaturen, Spiegel, Licht
• Möblierung und andere Einrichtungsgegenstände
• Wasser marsch!

Gästebad: Clevere Lösungen fürs kleine Bad

Wohlfühlen auf zwei bis vier Quadratmetern? Kein Problem, die Sanitärindustrie hält schöne, pfiffige und vor allem kleine Produkte bereit, häufig extra für das Gästebad konzipiert.

Denn die üb­lichen Sanitärprogramme, die für die Verwendung im großen Hauptbad entworfen wurden, passen meist nicht in das wesentlich kleinere Gästebad, wo auf minimalem Raum Toilette, Waschtisch, Spiegel und Handtücher untergebracht werden müssen.

Glücklicherweise sind die Anforderungen an das Gästebadezimmer zumindest andere als an das Hauptbad. So ist im Hauptbad neben der funktionellen Einrichtung auch immer ein großer Bedarf an Stauraum für Handtücher, Kosmetikartikel, Arzneimittel und ähnliches notwendig – dieser ist im Gäste-WC meist nicht gefragt.

Clevere Lösungen sind vor allem deswegen gefragt, weil auf kleinstem Raum dennoch ausreichend Bewegungsfreiheit für den Nutzer vorhanden sein muss. Außerdem sieht es wohl niemand gerne, wenn jedes Mal beim Betreten des Raumes wegen Platzmangel die Tür gegen die Badmöbel schlägt und unschöne Macken hinterlässt.

Was gehört alles in ein Gäste-WC?

Moderne, kleine Handwaschbecken für das Gäste-WC lassen sich zum Beispiel in der Ecke unterbringen oder sind mit asymmetrischen Ablageflächen ausgestattet, damit sie besser an schwierige Grundriss-Situationen angepasst werden können. Um möglichst viel Freiraum im Gästebad zu erhalten, sind die Handwaschbecken schmaler geschnitten und besitzen nur kleinere Durchmesser. Abgestimmt darauf stehen im Handel spezielle, kurze Armaturen zur Verfügung.

Auch bei den Toiletten wird an der Größe gespart, wo es möglich ist. So sind auf das Gästebad abgestimmte Toiletten meist etwas kürzer als das WC fürs Hauptbad.

Für ein paar Handtücher ist im Unterschrank Stauraum vorhanden, der häufig als platzsparende, schicke Kombination mit dem Waschtisch zusammen angeboten wird. Ein hübsches Regal oder ein Wandschränkchen, am besten aus der gleichen Badkollektion, sowie wandhängende Accessoires wie Seifenschale und Toilettenbürstenhalter in einheitlichem Design dazu – und fertig ist das Gästebadezimmer, um Ihre Freunde stilvoll willkommen zu heißen.

Bad putzen

Zum Glück kann man das Bad heute so gestalten, dass der tägliche Zwangsputz der Vergangenheit angehört. Ob Armaturen, Badewanne oder Duschwände: Alles lässt sich 'veredeln'.

Das klingt vornehm, ist aber in Wahrheit eine prima Lösung für ein handfestes Problem: Die neuen Oberflächen stoßen Schmutz und Kalk ab. Das Bad glänzt viel länger, und Putzen wird zur Nebensache.

Damit aber alles, was schön aussieht, auch schön bleibt, sollte man gut informiert sein, wie man das Bad richtig putzt.

Armaturen sind ein echter Blickfang. Deshalb fallen Wasserflecken und Kalkablagerungen dort auch besonders rasch ins verärgerte Auge. Trotz guter Vorsätze wie Abtrocknen nach Gebrauch, ganz vermeiden lassen sich die Flecken nicht.

Verschwinden lassen aber kann man sie ziemlich schnell und unkompliziert. Der falsche Weg wäre es, mit einem kräftigen Scheuermittel zu Werke zu gehen. Viele handelsübliche Reiniger, die Salz-, Ameisen- sowie Essigsäure oder sogar Chlorbleichlauge enthalten, können die bei Armaturen häufige dünne Chrom-Nickel-Schicht schädigen. Wer Kalkrändern gar mit Stahlwolle an den Kragen will, wird feststellen, dass zwar der Kalk weicht, die Kratzspuren aber nicht.

Bedenkenlos lassen sich Armaturen auf folgende Weise reinigen: 

  1. Mit einem Schwamm und Spülmittel putzen. Die darin enthaltenen Tenside reinigen gründlich – auf die sanfte Tour.
  2. Anschließend mit viel Wasser nachspülen und die Armaturen sorgfältig trocken reiben.
  3. Wenn dennoch hartnäckige Kalkflecken bleiben, hilft ein altes Hausmittel: ausgedrückte Zitrone. Ihre Säure ist enorm effeltiv und schadet der Beschichtung nicht.

Wer Bade- und/oder Duschwanne aus hochwertigem Sanitäracryl etwas Gutes tun will, lässt bei der Reinigung aggressive Scheuermittel im Schrank und greift stattdessen zu flüssigem Spülmittel und weichem Schwamm. Das löst Fett und Schmutz ebenso gut wie viele Spezialreiniger.

Soll dennoch ein 'richtiger' Badreiniger verwendet werden, ist unbedingt darauf zu achten, dass er für den Werkstoff geeignet ist. Hartnäckigen Verschmutzungen rückt man am besten mit einem Schwamm und verdünntem flüssigen Badreiniger zu Leibe – oder mit den Pflegesets, die Hersteller wie Duscholux für ihre Produkte anbieten.

Duschabtrennungen aus Glas lassen sich gut mit warmem Wasser plus einem Spritzer Spülmittel oder mit einem handelsüblichen Glasreiniger (keine Pasten) säubern. Regelmäßige Pflege sorgt dafür, dass Kalkablagerungen kein Thema sind: Möglichst nach jedem Duschen sämtliche Reste von Shampoo und Duschgel abspülen, Tropfen mit einem Glasabzieher locker abstreifen und alle Flächen und Profile kurz mit einem weichen Tuch nachreiben.

Das gilt übrigens auch für Duschen aus Kunststoffglas. Bei hartnäckigeren Ablagerungen sollte man auf die speziellen Reiniger der Hersteller zurückgreifen. Duschwände aus Echtglas können bereits werksseitig veredelt werden – für maximale Brillanz bei minimalem Pflegeaufwand.

Der Vorteil: Wassertropfen fließen bei Beschichtungen auf nanotechnologischer Basis so schnell ab, dass ihnen kaum Zeit bleibt, Kalk und Schmutz an das Glas abzugeben. Für die Auffrischung der Veredelung stehen spezielle Flüssigkeiten zur Verfügung, die sich einfach auftragen lassen.

Wichtig: Aggressive Reinigungsmittel zerstören die Schutzschicht und sind tabu.

Schmutzabweisende Sanitärkeramik hat eine extrem glatte Oberfläche. Schmutzpartikel oder Kalk finden kaum Halt. Das Wasser perlt zusammen mit den gelösten Rückständen ab. Zur Reinigung genügt ein feuchtes Tuch. Desinfektionsmittel sind überflüssig, wenn die Keramik zudem mit einer antibakteriellen Glasur versehen ist.

Scheuermittel und Kalkreiniger schaden der Beschichtung. Auch beim Einsatz von Abflussreinigern ist Vorsicht geboten. Ab und zu kann man einen milden Reiniger verwenden – Hygiene garantiert.

Bei Whirlwannen sollte man besonders die Düsen im Auge behalten. Spezielle Reinigungsprogramme von Markenproduzenten trocknen sie per Knopfdruck, sodass Kalk und Bakterien keine Chance haben.

Alle verwinkelten Formen, verchromte Oberflächen, Systemteile werden mit einem Schwamm gereinigt und anschließend mit einem Fensterleder kurz nachpoliert. Bei Verwendung von Badeölen sollte man zudem am besten 14-tägig, zumindest aber monatlich, mit einer Sodalauge spülen.

Dahinter verbirgt sich in Wasser gelöstes Natriumcarbonat, das in Apotheken und Drogerien erhältlich ist. Im Zweifel zuerst beim Fachhandel oder Hersteller nachfragen.

Alle Infos, News und Tipps zum Bad:

Über bau-welt.de

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