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Lichtplanung für Ihr Zuhause

Je nach Raum sollten Sie eine andere Lichtplanung beachten, denn Schlaf-, Wohn- und Arbeitsräume stellen unterschiedliche Anforderungen an das Lichtkonzept.

Die Regeln der Beleuchtung

Lampen sind weit mehr als nur ein zweckdienliches Mittel, um die Wohnung zu erhellen. Sie sind Dekoration und manchmal auch besonderes Designstück.

So oder so: Das richtige Licht ist ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum perfekten Zuhause. Sie können mit Licht immer für die richtige Stimmung sorgen.

Außerdem sollte die Beleuchtung von Arbeitszimmer, Küche und Bad gut durchdacht sein, um optimale Abläufe zu gewährleisten. Auch das Wohnzimmer wird zum Beispiel mit der passenden Lichtplanung zum Wohlfühlort.

Hätten Sie's gewusst?

Lampen sind eigentlich die Birnen oder Leuchtmittel, die in die Leuchte geschraubt werden. Im Alltag jedoch bezeichnet man meist die Leuchte als Lampe.

Stimmungsvolles Lichtkonzept

Ein Lichtkonzept ist ein ebenso wirksames Gestaltungselement wie die Wandgestaltung oder die Auswahl der Bodenbeläge, denn das Licht sorgt für die richtige Stimmung in Innenräumen. Eine gute Lichtplanung ist jedoch nicht mit großer Helligkeit gleichzusetzen.  

Ausschlaggebend ist nicht allein das Design der Leuchte, sondern ihre Platzierung im Raum, die Farbwiedergabe und die Beleuchtungsstärke. Ein Arrangement aus unterschiedlichen Leuchten verleiht einem Raum mehr Stimmung als eine einzelne Lichtquelle und sorgt für ein stimmungsvolles Lichtkonzept.

Dafür brauchen wir Tageslicht

Tageslicht sorgt für die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin und nebenbei auch für mehr Produktivität und Konzentration. In Hinsicht auf die positiven Auswirkungen von natürlichem Licht in Innenräumen auf das Raumklima generell, unsere Gesundheit, die "innere Uhr" und die Leistungsfähigkeit, ist eine adäquate Belichtung von großer Bedeutung.

Eine gezielte Positionierung der Tageslichtquellen sorgt für die gewünschte Lichtversorgung im Innenraum. Wenn möglich, sollte man tagsüber ohne Kunstlicht auskommen.

Zusätzlich bietet Tageslicht eine einzigartige Lichtstimmung und -dynamik und Fenster schaffen einen direkten Bezug zur Außenwelt. Durch richtige Lichtplanung und gezielten Einsatz von Tageslicht kann man zudem Strom für Beleuchtung und Heizenergie durch passive solare Gewinne sparen.

Tageslicht in Innenräumen

Licht bestimmt den Tagesrhythmus sowie biologische Abläufe im Körper. Der Wechsel von Tag und Nacht hat ebenso Einfluss auf uns wie die Veränderung der Lichtfarbe im Tagesverlauf. Entsprechend sollte Tageslicht, wann immer es geht, die Räume einer Wohnung oder eines Hauses ausleuchten.

Demnach sollte die Lichtsituation sowohl vor dem Hausbau, als auch bei einer Renovierung berücksichtigt werden. Im Dachgeschoss sorgen schräge Dachfenster für mehr als doppelt so viel Licht wie gleich große Fassadenfenster oder Gauben.

Erfahren Sie mehr über natürliches Licht:
Biophile Architektur setzt auf viel Tageslicht in Innenräumen.

Die Grundlagen der Lichtplanung

Grundsätzlich sollten in jedem Raum drei Arten der Beleuchtung zum Einsatz kommen:

Darüber hinaus unterscheidet man zwischen direkter und indirekter Beleuchtung. Direkte Beleuchtung dient in erster Linie der Helligkeit. Der angestrahlte Bereich soll beleuchtet und somit erhellt werden. Indirekte Beleuchtung hingegen ist gedämpfter und dient zur Hintergrundbeleuchtung oder als Stimmungslicht.

Die Grundbeleuchtung

Die Grundbeleuchtung dient der gleichmäßigen Ausleuchtung des Raumes. Dies erfolgt meist durch eine Deckenleuchte oder Schienensysteme, die durch den ersten Lichtschalter nach Betreten des Raumes eingeschaltet werden können.

Die Zonenbeleuchtung

Die Zonenbeleuchtung (oder auch Arbeitsbeleuchtung) hingegen beleuchtet nur die Teile eines Raumes, die in diesem Moment genutzt werden. Dies kann beispielsweise Licht zum Lesen, Essen oder Arbeiten sein. Eine Lichtplanung von mehreren Seiten eignet sich dabei besonders, um dunkle Stellen zu vermeiden. 

Die Akzentbeleuchtung

Zuletzt kommt noch die Akzentbeleuchtung ins Spiel. Akzentbeleuchtung kann zum einen dekoratives Licht, wie LED Bänder sein, aber auch Licht, das bestimmte Objekte in Szene setzt.

Tipp: Unterschiedliche Leuchten im Überblick

  • Deckenstrahler: Die Hintergrundbeleuchtung sorgt für eine optimale Ausleuchtung des Raumes. Dafür eignen sich Deckenstrahler oder Schienensysteme besonders gut.
  • Pendelleuchten sowie indirekte Lichtquellen schaffen tolle Akzente.
  • Steh- und Tischleuchten sorgen für ein optimales Arbeitslicht, da sie punktuell auf einen Bereich strahlen.

Diese Kategorisierung ist allerdings nur bedingt pauschal anzuwenden, da ausgefallene Designs und moderne Lichtsteuerung einiges möglich machen. Beispielsweise gibt es sehr große Pendel- und Stehleuchten, die genug Licht erzeugen, um die Hintergrundbeleuchtung durch Deckenstrahler zu ersetzen.

Innenbeleuchtung für jeden Raum

Indirektes Licht steht für Gemütlichkeit und ist sehr beliebt. Zu viel vom Gleichen ist jedoch nie gut, weshalb ein Raum immer durch unterschiedliche Lichtquellen ausgeleuchtet werden sollte. Die Beleuchtung eines Raumes sollte grundsätzlich durch mehrere Lichtquellen erfolgen, um ein behagliches Ambiente zu kreieren.

Eine Mischung aus kontrastarmer und kontrastreicher Beleuchtung bringt das beste Ergebnis.

Tipp: Wissenswertes über Lichtfarbe

Licht besteht aus elektromagnetischen Wellen verschiedener Wellenlängen. Dabei reicht das Spektrum von 380 bis 780 Nanometer (violett bis rot):

  • Blaues Licht im Bereich um die 490 Nanometer führt bei Menschen zur Unterdrückung des Schlafhormons Melatonin. Dadurch wird man wacher und das Licht der Morgen- und Vormittagsstunden belebt.
     
  • Warmes Licht hat einen gegenteiligen Effekt. Ein hoher Rotanteil in den Abendstunden führt zur vermehrten Ausschüttung von Melatonin. Man kommt zur Ruhe, Konzentration und Anspannung lassen nach. Der Körper bereitet sich auf den Schlaf vor.

Bildschirme von Smartphones oder Computern strahlen blaues Licht ab und können Melatonin dadurch blocken. Blaulichtfilter schwächen diesen Effekt allerdings ab. Oftmals entstehen Schlafprobleme durch die nächtliche Nutzung derartiger Bildschirme.

Lichtplanung mit Tageslicht-Spots

Innenliegende Räume in Wohngebäuden bereiten häufig Probleme: Die Belüftung gestaltet sich ohne Fenster und Lüftungsanlage schwierig und ohne Lampen wäre es immer dunkel. Tageslicht-Spots können zumindest in puncto Licht Abhilfe verschaffen und für angenehme Lichtverhältnisse sorgen.

Abends sorgt die in den Tageslicht-Spot eingebaute LED-Lampe für eine gute Beleuchtung. 

Auch die Belüftung kann bei innenliegenden Räumen Schwierigkeiten machen. Besonders in Badezimmern steigt die Luftfeuchtigkeit durch Duschen oder Baden stark an. Ohne einen regelmäßigen Luftaustausch bildet sich dann schnell Schimmel.

Auch hier schaffen Tageslicht-Spots Abhilfe. Durch den Einbau eines zusätzlich erhältlichen Lüftungsadapters wird verbrauchte und feuchte Luft nach außen geleitet. Dadurch verbessern einige Tageslicht-Spots die Wohnqualität in innenliegenden Räumen gleich doppelt.

Welche Beleuchtung im Wohnzimmer?

Das Wohnzimmer ist der Gemeinschaftsraum des Hauses. Er dient dem gemütlichen Beisammensein und manchmal auch der Zeit für sich. Häufig findet man neben einer großen Couch auch eine kleine Leseecke oder einen Arbeitsplatz. Auf all diese Funktionen muss man bei der Lichtplanung und beim Lichtkonzept Rücksicht nehmen.

  • Je nach Größe des Wohnzimmers eignet sich eine Deckenleuchte oder ein Schienensystem als Grundbeleuchtung.
  • Stehlampen oder Tischlampen können bestimmte Zonen zusätzlich beleuchten.
  • Für die Leseecke eignet sich am besten eine Lampe mit Schwenkarm, die man je nach Bedarf auf das Buch richten kann.
  • Dimmbare Lampen bieten zusätzlich den Vorteil einer größeren Flexibilität, denn sie können die Intensität der Lichtquelle bequem verstellen. Mit Smart-Home-Systemen zur Steuerung bietet sich eine noch größere Variationsbreite, da neben der Intensität auch die Farben verändert werden können.

Falls ein kleines Home Office im Wohnzimmer realisiert werden soll, ist zusätzlich eine Tischleuchte für den Schreibtisch nötig. Diese sollte kaltes Licht abgeben, da dieses die Konzentration fördert.

Punktuelle Akzentuierung bringt Spannung in den Raum und sorgt dafür, dass besondere Merkmale wie Möbel oder Architektur hervorgehoben werden. Das Wohnzimmer gewinnt dadurch an Behaglichkeit und Atmosphäre.

Tipp: Zu viele Lichtspots bewirken das Gegenteil und bringen Unruhe in den Raum – Raumbestandteile werden in den Hintergrund gerückt.

Da man es sich abends auch gerne mal vor dem Fernseher oder mit einem guten Buch im Wohnzimmer gemütlich macht, sollten auch warme Lichtquellen Teil der Lichtplanung sein. 

Dazu eignen sich:

  • Beistelllampen
  • dimmbare Leuchtmittel in den vorhandenen Lampen
  • LEDs oder Vintage-Leuchten, die ohne Lampenschirm zum Einsatz kommen

Auch Kronleuchter sind eine Möglichkeit, warme Lichtquellen in die Lichtplanung mit einzubeziehen. Oft sind diese dann das Highlight in der Einrichtung.

In unserem Beitrag Kronleuchter erfahren Sie mehr über die glanzvollen Designleuchten.

Lichtplanung über dem Essplatz

Über dem Essplatz sollte es hell und freundlich sein. Die ideale Esstischleuchte reicht bis etwa 60 cm über den Tisch und sollte blendfrei die ganze Tischplatte ausleuchten, ohne die Gesichter der Umsitzenden in Schatten zu tauchen. Hier haben sich höhenverstellbare Pendelleuchten bewährt.

Meist sind zwei oder drei zusammengeschaltete Leuchten nötig. Für einen Essplatz kalkuliert man etwa 60 bis 120 Watt, bei ungerichtetem Licht etwas mehr. In Frage kommen auch Seil- und Stangensysteme oder Stromschienen mit über dem Tisch abgependelten Leuchten. Angenehm, wenn sich das Licht mit einem Dimmer an die jeweilige Atmosphäre anpassen lässt.

Was ist die optimale Beleuchtung im Bad?

Das Badezimmer muss viele verschiedene Funktionen erfüllen. Dadurch entstehen auch unterschiedliche Ansprüche an die Bad Beleuchtung.

  • Morgens möchte man im Bad schwungvoll in den Tag starten. Dazu gehört die Morgenroutine – inklusive Zähneputzen, Duschen und Schminken. Deshalb wird morgens helles Licht im Bad benötigt. Am besten sollte dieses natürlichem Tageslicht ähneln. Tageslicht-Spots bringen ein natürliches, helles Licht in innenliegende Räume.
  • Abends hingegen möchte man im Bad entspannen und den Tag ausklingen lassen. Bei einem Schaumbad beispielsweise ist zu helles Licht unerwünscht. Warmes Stimmungslicht passt da schon besser.

Deshalb werden im Bad verschiedene Lichtquellen und verschiedene Lichtfarben benötigt.

Die Grundbeleuchtung im Bad

Die Grundbeleuchtung sollte wie immer den ganzen Raum ausleuchten. Um zwischen hellem und gedämpftem Licht wählen zu können, ist hier eine dimmbare Leuchte sinnvoll. Doch auch dezente Deckenstrahler sind eine Option. 

Bewohner einer Dachgeschosswohnung könnten außerdem durch Dachfenster für einen größeren Tageslichteinfall sorgen. Im Rahmen einer Badsanierung lassen sich beispielsweise größere Fenster oder Lichtlösungen wie Lichtbänder oder Überfirstverglasungen umsetzen. 

Die Zonenbeleuchtung im Bad

Die Zonenbeleuchtung rund ums Waschbecken und den Spiegel sollte hingegen möglichst hell sein und einen hohen Blauanteil aufweisen, da das dem natürlichen Tageslicht am nächsten kommt. Besonders praktisch sind verstellbare Leuchten, die jeder Bewohner so einstellen kann, dass das Licht ideal zur persönlichen Morgenroutine passt.

Die Akzentbeleuchtung im Bad

Für ein entspanntes Ambiente am Abend sorgen dann weitere Lichtquellen sowie Akzentbeleuchtung in warmen Lichttönen. Hierzu können auch LEDs zum Einsatz kommen, deren Lichtfarbe sich verändern lässt. In Kombination mit Smart Home Technologie können dann sogar Lichtszenarien programmiert und auf Knopfdruck abgerufen werden.

Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, dass alle verbauten Leuchten für den Einsatz in Feuchträumen geeignet sind.

Weitere interessante Tipps und Tricks zur Bad Beleuchtung lesen Sie hier: Bad Beleuchtung.

Lichtkonzept fürs Schlafzimmer

In Schlafräumen sollen wir zur Ruhe kommen und uns regenerieren. Dazu ist auch das richtige Licht von Bedeutung. Grundsätzlich sollte im Schlafzimmer eher zu warmen Lichtquellen mit hohem Rotanteil gegriffen werden, um eine ruhige Stimmung zu kreieren.

Als Grundbeleuchtung eignen sich eine große Deckenleuchte oder Deckenspots. Sie sollten den Raum vollständig ausleuchten, ohne unangenehm hell zu sein. Hinzu kommen Leuchten, die bestimmte Zonen, beispielsweise den Kleiderschrank oder den Nachttisch beleuchten. Dadurch sind die Bewohner nicht eingeschränkt, auch wenn die Grundbeleuchtung ausgeschaltet ist.

Darüber hinaus kann Akzentbeleuchtung für eine harmonische und gemütliche Stimmung sorgen. LED Bänder können zum Beispiel hinter oder unter dem Bett angebracht werden und den Raum in ein sanftes Licht tauchen. Durch farblich veränderbare LEDs lässt sich außerdem die Stimmung auf Knopfdruck verändern.

Wie beleuchte ich meine Küche richtig?

Kochen ohne ausreichend Licht ist weder effektiv, noch macht es Spaß. Deshalb ist eine gute Grundbeleuchtung in der
Küche ein Muss. Außerdem sollten die Arbeitsflächen durch zusätzliche Leuchten (Zonenbeleuchtung) gut ausgeleuchtet sein, jeweils mit mindestens 50 Watt. Ideal sind flache Einbauleuchten, die man mit ca. 50 cm Abstand zur Arbeitsfläche einzeln oder an Stromschienen unter die Oberschränke montiert.

Für diesen Zweck eignen sich beispielsweise kleine LEDs, die man auf der Unterseite der Oberschränke montiert. Achtung: Zugelassen für die direkte Montage an Möbeln sind nur Leuchten, die neben dem ENEC-, VDE-, oder GS-Zeichen auch das M-Zeichen tragen. Zusätzlich können Tischleuchten – am besten mit schwenkbarem Arm – auf der Arbeitsplatte platziert werden.

Die Überstände von Küchenschränken eignen sich ideal als
Akzentbeleuchtung, denn LED Streifen lassen sich einfach dahinter montieren. Diese Art der indirekten Beleuchtung kann die Grundbeleuchtung unterstützen sowie als Dekoration und Stimmungslicht dienen.

Die Lichtplanung für die Küche im Überblick:

  • Lichtleisten
  • Arbeitsleuchten
  • dimmbare Spots
  • Einbaustrahler

Durch eine LED-Pendelleuchte wird eine Küche stilvoll beleuchtet – ohne unangenehm zu blenden.

Lichtplanung im Homeoffice

Das Homeoffice oder der Schreibtisch der Kinder muss unbedingt mit geeigneter Arbeitsbeleuchtung ausgeleuchtet sein. Dafür eignen sich verschiedene Lampen:

  • Kleine Tischlampen beleuchten sehr punktuell.
  • Große Stehlampen leuchten einen größeren Bereich aus. Stehleuchten und Strahler sollten immer vorhanden sein, da eine gute Arbeitsbeleuchtung die Augen schont.
  • Wand- oder Bilderleuchten sowie Deckenfluter setzen zusätzlich schöne Akzente und sorgen für Helligkeit im Home Office.

Fällt das Licht aus verschiedenen Richtungen auf die Arbeitsfläche, werden Schatten aufgehellt und Objekte besser erkennbar. Als Faustformel gilt: Die Helligkeit im Raum ergibt sich aus rund 70 Prozent reflektierendem Licht und 30 Prozent direktem Licht.

Licht von hinten verursacht Spiegelungen auf dem Bildschirm, die das Auge irritieren und ermüden. Der Bildschirm sollte im rechten Winkel zum Fenster angeordnet sein, sodass das Hauptlicht von der Seite kommt. So vermeiden Sie Blendungen und schonen Ihre Augen. Und: Schalten Sie bei Dunkelheit die Raumbeleuchtung ein. Der Bildschirm sollte nicht die einzige Lichtquelle sein, denn starke Kontraste ermüden.

Tipp: Neben dem richtigen Licht sind auch ergonomische Büromöbel wichtig, um konzentriert arbeiten zu können.

Materialmix der Leuchten

Das Design einer Leuchte ist eines der ausschlaggebenden Kriterien für oder gegen einen Kauf. Neben Form und Farbe kommt es auch auf das Material an.

Leuchten werden gerne aus einem Materialmix wie zum Beispiel aus Holz, Kork, Glas oder Metall gefertigt, da diese Kombination für eine ausgefallene Optik sorgt.

Durch eingefärbtes Glas entsteht angenehmes, warmes Licht, wohingegen weiße oder transparente Lampen mehr Helligkeit schaffen.

Ein weiteres beliebtes Material für Lampen ist Papier. Es ist gut formbar, weshalb Papierlampen oft ein ausgefallenes Design aufweisen. Außerdem kann es als Blende dienen und sorgt so für eine indirekte Beleuchtung.

LED Beleuchtung

Die Glühbirne hat über lange Zeit beste Dienste geleistet. Inzwischen wird der Energiebedarf der birnenförmigen Lichtquelle aber als zu hoch eingeschätzt. Seit 2018 sind Halogenlampen verboten.

Die beste Alternative sind LEDs, da sie Energie sparen und teilweise über 6.000 Stunden brennen können. Auch häufiges Ein- und Ausschalten ist bei LEDs kein Problem.

LEDs sind die Leuchtmittel der Zukunft. Denn sie sind:

  • energiesparend 
  • langlebig
  • und verfügen über eine geringe Wärmeentwicklung

Während LEDs früher noch extrem kaltes Licht mit hohem Blauanteil produzierten, gibt es sie heute in unterschiedlichen Designs und Farben. Mit Fernbedienungen oder integriert in Smart Home-Systeme lassen sie sich leicht dimmen oder farblich verstellen.

Die Beleuchtung mit LEDs ist einfach: Es gibt Birnen in allen Größen als LEDs, aber auch flexible LED Bänder sind erhältlich. Letztere eignen sich ideal, um eine indirekte Beleuchtung zu installieren. Die inneren, meist gelben Stäbe der Birnen nennt man übrigens Filamente.

Mehr zum Thema LEDs lesen Sie in unserem Beitrag zu
LED Lampen.

Sicherheit bei der Lichtplanung

Oberstes Gebot bei Lampen aller Art – wie bei allen elektrischen Geräten – ist die Sicherheit. Achten Sie bei den Leuchten auf das VDE-Prüfsiegel. Modelle mit Vorschaltgeräten sollten das Funkschutz- und das F-Zeichen tragen.

Bei Antiquitäten sollte auch die Elektrik generalüberholt und mit neuen, dem heutigen Standard entsprechenden Kabeln versehen worden sein. Nur dann erfolgt der Anschluss an vorhandene Leitungen problemlos.

Neben der Auswahl von Design und Lichtkonzept spielt auch die Planung der Lichtsteuerung eine große Rolle. Durch getrennt schaltbare Fassungskreise und Dimmung lassen sich einfach die gewünschten Lichtwirkungen erzielen.

Noch mehr Ideen für Lichtkonzepte und Lichtplanung:

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