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Fertighaus mit Eigenleistung

Das Paar aus Laubach wollte kein ausgebautes Haus übernehmen. Also entschieden sie sich für ein neues Haus in der Ausbaustufe "technikfertig".

Zusammen im Traumhaus

Ein eigenes Haus war immer der Traum des junges Paars. "Man empfindet dafür einfach mehr Wertschätzung", bestätigt Normen Hofmann, der als Produktmanager im technischen Vertrieb arbeitet. Seine Frau Svenja verdient ihr Geld als Buchhalterin.

Möglichst viel selbst machen, am besten ein Fertighaus mit Eigenleistung, das war ihnen wichtig: "Wir sind beide sehr kreativ." Vor dem Umzug in ihr eigenes Reich lebten sie jeweils in einer Wohnung im Haus der Eltern, 30 Kilometer voneinander entfernt. Zusammenziehen war der Wunsch der beiden, zur Miete wohnen jedoch nicht. Entsprechend wollten sie zusammen bauen.

Pragmatischer Grundriss

Am Hauskonzept "Vio" von FingerHaus gefiel dem jungen Paar der pragmatische Grundriss. Das Gäste-WC wurde kurzerhand verlegt und der Hauswirtschaftsraum dadurch vergrößert. Damit lag dieser genau unter dem großen Badezimmer im Dachgeschoss. Der Grund dafür: "Ich wollte unbedingt einen Wäscheabwurfschacht", meint die Hausherrin. Jetzt fällt die Wäsche vom oberen Bad direkt neben die Waschmaschine.

Auch die Treppe in L-Form finden sie inzwischen super, obwohl der Ursprungsplan eine U-förmige Variante vorsah. Die neue Treppe nimmt – unten wie oben – viel weniger Platz ein. Obendrauf wünschten sich die Bauleute das Zusatzpaket "Kamin, Erker und Vordach".

Ausbaustufe "technikfertig"

Als die zwei ihr Fertighaus mit Eigenleistung übernahmen, war es ein Rohbau mit Dach, Fenstern und Leitungen, also "technikfertig". Entsprechend mussten Svenja und Normen die Bäder fließen, Parkett verlegen, Türen setzen und Wände für den Anstrich vorbereiten. Viel Arbeit, "hat aber auch sehr viel Spaß gemacht", beteuert der Hausherr. Ein Highlight für Svenja war die Gestaltung des deckenhohen Kamins. Der erhielt von außen einen schicken, zweifarbigen Rostputz.

Bei einem Rundgang zeigt die Hausherrin stolz ihre weiteren DIY-Projekte: etwa Holzbalken aus einem alten Fachwerkhaus, die im Erker als Blumenständer und im Bad als Regale dienen. Oder die mit Parkettholzdielen verkleidete Schlafzimmerwand am Kopfende des Doppelbetts sowie den runden Couchtisch vor dem Ecksofa, dessen Gestell mal ein Erntekorb war.

Den Garten selbst gestalten

Die Hanglage des Grundstücks bietet im Hinblick auf den Garten einige Herausforderungen. Dennoch ist der Garten selbst entworfen und bepflanzt worden. Auch das Aufschütten der L-förmigen Terrasse hat sich der Bauherr nicht nehmen lassen: "Ich habe mir einen kleinen Bagger ausgeliehen und los ging's." Selbst die mit Gräsern begrünte Umrandung ist das Werk der Bauleute.

Der Ausbau verlief ganz nach den Vorstellungen des Baupaars. Denn sie fühlen sich draußen wie drinnen wohl. Selbiges gilt für die kleine Mitbewohnerin Giny, eine Zwerghamsterdame. Sie bewohnt ein Glashaus. In diesem Fall gekauft und nicht selbst gebaut, wobei es es äußerst gut auf einen kleinen Schrank hinter der Wohnzimmertür passt. Svenja und Normen beteuern grinsend, es wäre nur ein Zufall.

Bautafel – FingerHaus VIO 211 S130

Bauweise: Holzfertigbauweise (Holzrahmenkonstruktion in Großtafelbauweise)

Fassade: Putz

Wohnfläche: EG 78,56 m2, DG 67,28 m2 

Außenmaße: 9,35 m x 9,60 m

Dachform: Satteldach, Dachneigung 38°, Kniestock 1,30 m

Heizung/Haustechnik: Luft/Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, elektrische Rollläden

Herstellerdaten:

FingerHaus GmbH

Auestraße 45

35066 Frankenberg/Eder

0 64 51/5 04-560

hausbau@fingerhaus.de

www.fingerhaus.de

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