Rubner Haus Morandi: Offenherziges Wohnen mit Weitblick

Das moderne Einfamilienhaus fügt sich harmonisch in die umliegende norditalienische Natur ein.

Berge mit üppigen Wäldern und ein weiter Blick: Bei einer Wanderung fand Barbara Morandi einen Flecken, in den sich die ganze Familie verliebte. Hier, in einem Tal in der Nähe der norditalienischen Stadt Marcheno, entstand ein modernes Einfamilienhaus aus Holz und Stein, das sich harmonisch in die natürliche Landschaft einfügt.

Viel Tageslicht im ganzen Haus

Das zweigeschossige Einfamilienhaus von Rubner Haus bietet ausreichend Platz.

  • Im Erdgeschoss verteilen sich auf 217 Quadratmetern ein großzügiges Wohnzimmer, eine Küche sowie ein Arbeitszimmer.
  • Im kleiner dimensionierten Obergeschoss befinden sich die drei Schlafzimmer der Familie.

Die Holzböden sowohl in den einzelnen Zimmern als auch in den beiden Badezimmern vermitteln eine angenehm warme Ausstrahlung.

Ein offenes Wohnkonzept war den Bauherren besonders wichtig. Und so zeichnet sich der Wohnbereich auf beiden Ebenen durch freundliche, Licht durchflutete Räume aus. Tatsächlich gibt es keine Vorhänge im Erdgeschoss, sondern nur die großflächigen Fenster.

"Die vielen Durchlässe dieses Hauses spiegeln meinen Charakter und vor allem meine Vision von einer offen gestalteten Lebenswelt wider", betont Barbara Morandi. "Mein Haus sollte sich nicht dem verschließen, was ringsum draußen passiert. Das vermittelt zugleich denjenigen, die darin wohnen, ein wohltuendes Gefühl."

Das Holzhaus scheint auf der Nordseite auf einem Mauerwerk zu "ruhen“, in dem auch die Garage mit direktem Zugang zum Haus eingegliedert wurde.

Auf der Südseite befindet sich eine großzügige Veranda, eine Art schwebender Raum, der Innen- und Außenbereich miteinander verbindet. "Für die Familie war es wichtig, zu jeder Jahreszeit einen integrierten Außenbereich zu haben, der den Übergang zu den Zimmern des Hauses schafft", erklärt Hausherr Fiorenzo Tanghetti.

Nähe zur Natur

Lange Schiebefenster ermöglichen den Zugang nach draußen. Die großzügige Grünfläche rund um das Haus erstreckt sich auf 1.200 Quadratmetern. Von hier bietet sich ein wunderschöner Blick ins Tal sowie bis ins Stadtzentrum.

Das Haus ist nach Südosten ausgerichtet. Die langen horizontalen Ebenen sind Merkmale der modernen Architektur und gewährleisten gleichzeitig den direkten Blick in die umliegende Natur.

Besonders wichtig waren der Baufamilie offene Räume, die einen unmittelbaren Blick in Richtung Tal gewähren. "Deshalb entschied ich mich für große Fenster mitsamt einer großzügigen Veranda an der vorderen Seite", erklärt Architekt Alessandro Gasparini, der mit seinem Team das Projekt entwickelte.

Nachhaltiges Wohnkonzept

Die Notwendigkeit, die Arbeiten in kürzester Zeit abzuschließen, spielte bei der Entscheidung mit Holz zu bauen eine grundlegende Rolle. Zudem legte die Baufamilie Wert auf Nachhaltigkeit. Das Haus entspricht der Klimahausklasse A.

Photovoltaik und Sonnenkollektoren sorgen für eine hohe Energieeffizienz, auch weil die Sonne diesen Teil des Tales dominiert. Dadurch werden die laufenden Heizkosten des Hauses auf einem niedrigen Niveau gehalten.

Bautafel: Rubner Haus Morandi

Nutzfläche: EG: 138 m²; OG 79 m²
Heizung: Photovoltaik und Sonnenkollektoren
Bauweise: Holzhaus

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