Normalerweise ist in unserem Leitungssystem alles im Gleichgewicht und der Rost, der durch die Abtragung der Zinkschichten auf den Rohren entsteht, bildet eine Schutzschicht gegen weitere Korrosion.

Rost im Wasser: Mineralstoffzusätze für das Trinkwasser

Hilfe zur Selbsthilfe: Mit Mineralien baut sich das Wasser eine Schutzschicht gegen Rost

Normalerweise ist in unserem Leitungssystem alles im Gleichgewicht und der Rost, der durch die Abtragung der Zinkschichten auf den Rohren entsteht, bildet eine Schutzschicht gegen weitere Korrosion. Diese Schutzschichtbildung kann jedoch durch ungünstige Wasserqualität, aber auch durch Material- oder Verarbeitungsmängel ganz ausbleiben. Dann ist der Einbau eines DVGW geprüften Dosiergerätes gefragt, das dem Wasser Mineralstoffe, überwiegend Phosphate, zugibt. Diese Dosieranlagen verhindern das Ausfällen des im Wasser enthaltenen Kalks und wirken als Korrosionsschutz, in dem sie an der Rohrinnenseite eine Schutzschicht bilden.

Für wen ist eine Dosierung sinnvoll, wie geht sie vonstatten und ist sie für die Gesundheit des Menschen unbedenklich? Der Wasserspezialist Grünbeck hat die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die viel diskutierte Dosiertechnik zusammengestellt.

Was ist Dosierung genau?

Bei einer Dosierung werden dem Trinkwasser fein dosierte Mengen an Mineralwirkstoffen, die auch in natürlichen Wässern vorkommen, zugesetzt. Die Menge der zugesetzten Mineralstoffe, meist Phosphate, wird mit Hilfe eines Computers elektronisch gesteuert. Das so aufgewertete Wasser schützt Wasserleitungen und daran angeschlossene Wasser führende Armaturen und Geräte vor Funktionsstörungen sowie Schäden durch Kalkablagerungen und Korrosion.

Wann ist eine Dosierung sinnvoll?

Zunächst einmal sollte geklärt werden, welche Qualität das Wasser hat. Verfügt es überhaupt über die natürlichen Stoffe, die einen Schutzschichtaufbau innerhalb des Rohres möglich machen? Wenn nein, so sollte die optimale Wasserqualität durch entsprechende Dosieranlagen, wie zum Beispiel die EXADOS-Dosierlösungen von Grünbeck, sichergestellt werden.
Auskunft über die Zusammensetzung des Wassers erteilen die Stadtwerke oder auch das Unternehmen Grünbeck, dem Sie gerne eine Probe einschicken können.
Der Einsatz von Dosieranlagen ist im Übrigen unabhängig von der Art der Rohrleitungen, sie empfehlen sich aber insbesondere bei verzinkten Stahlrohren sowie Installationen aus Kupfer.

Tritt bereits braunes Rostwasser auf, haben die Installationen erhebliche Korrosionsschäden erlitten. Hier kann durch die Zugabe fein dosierter Mineralstoffe die weitere Schadensentwicklung verlangsamt und Rostwasser verhindert werden.

Ist eine Dosierung schädlich für die Gesundheit?

Dies kann mit einem klaren Nein beantwortet werden. Bei den EXADOS-Dosierlösungen handelt es sich um Mineralstoffe in Lebensmittelqualität und um Naturprodukte die zur Spurenelement- und Mineralstoffversorgung des menschlichen Körpers so oder so unbedingt erforderlich sind.
Die Dosierung von EXADOS erfolgt darüber hinaus in äußerst geringen Mengen. Zum Vergleich: Zwei kleine Stückchen Schokolade enthalten ebenso viele Phosphate wie 10 Liter mit EXADOS behandeltes Wasser.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich weitere Fragen zur Dosierung habe?

Ihr Installateur berät Sie gern bei allen Fragen rund um das Thema Dosierlösungen.
Oder Sie wenden sich direkt an das Grünbeck-Labor (Tel.: 0 90 74/41-284) beziehungsweise informieren sich im Internet unter www.gruenbeck.de.

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