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Coronakrise: Was Bauherren wissen müssen

Covid-19 ist immer noch Thema, die Pandemie bestimmt nach wie vor die Nachrichten. Während einzelne Geschäfte still stehen, gehen die Baustellen und vor allem auch der private Hausbau munter weiter. Was Bauherren jetzt wissen müssen.

Covid-19 hat die Welt derzeit im Griff. Die Pandemie beeinträchtigt Branchen wie den Tourismus, nicht jedoch den Hausbau. Ganz im Gegenteil, immer mehr Familien sagen sich: Hausbau jetzt!

Haus als sicherer Hafen

Das eigene Heim bildet einen sicheren Hafen, emotional und finanziell. Mit einem Hausbau tun Sie das Beste für sich und Ihre Familie. In den eigenen vier Wänden finden wir einen geschützten und sicheren Bereich.

Viele gute Argumente sprechen für einen Hausbau jetzt: steigende Mieten, niedrige Bauzinsen und hohe Fördermittel. Zudem gibt es kaum eine bessere, inflationssichere Geldanlage – und Altersabsicherung.

Baustellen standen auch in dieser Ausnahmezeit nie still, ebenso wenig die Produktionen in den Werkshallen der Holzfertigbauunternehmen. Intensive Beratung und Abstimmung kann statt in persönlichen Terminen auch am Telefon oder in Videokonferenzen stattfinden.

Bemusterungen werden unter Einhaltung penibler hygienischer Standards durchgeführt. Musterhäuser können nach Voranmeldung und Terminvereinbarung problemlos besucht und besichtigt werden.

Viele Häuser können auch bei digitalen Rundgängen oder in unserem Haus-Konfigurator kennengelernt werden, mit Hilfe von Apps können ganz Bauprojekte am Smartphone live mitverfolgt werden. Die Gesundheit ihrer Kunden und Mitarbeiter ist für alle Hausbaufirmen ein zentrales Anliegen.

In der aktuellen Coronakrise ist insbesondere die deutsche Bauwirtschaft eine Stütze der Volkswirtschaft. Alle erdenklichen Anstrengungen und Maßnahmen werden unternommen, um den Baubetrieb auch pandemiegerecht durchzuführen. Baufacharbeiter und Handwerker sind gebrieft, kennen die Hygienevorschriften und wissen, worauf es ankommt.

Während viele Bereiche des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft beeinträchtigt sind, ist die Bauwirtschaft sehr wenig vom Lockdown betroffen. Die Bauwirtschaft unternimmt jedoch alles, um den geplanten Betrieb der Baustellen weiterzuführen.

Ungeachtet der Ausgangsbeschränkungen laufen die meisten Bauvorhaben weiter. Schließlich kann der Mindestabstand auf den Baustellen größtenteils eingehalten werden. Auch die Empfehlungen zur Hygiene auf Baustellen werden eingehalten.

Gerade die Bauwirtschaft ist mit ihrer dezentralen Struktur sehr gut geeignet, zu einer Stabilisierung der Volkswirtschaft beizutragen. Daher dürfen Baustellen nicht geschlossen werden. Dabei hilft auch die relativ starke Regionalität der Baustoffhersteller zur Versorgung der Baustellen. Die Bauwirtschaft ist vergleichsweise weniger von globalen Lieferketten abhängig.

Langzeitdesinfektion für Oberflächen

Hilfreich zum Schutz vor Covid-19-Viren sind im Alltag insbesondere die richtigen Hygienemaßnahmen. Händewaschen, Abstand halten, Masken tragen und Flächendesinfektion helfen.

Die itCoating GmbH hat eine viruzide und bakterizide Langzeitdesinfektion für glatte Oberflächen entwickelt. In klinischen Tests wurde laut Unternehmensangaben die Resistenz der transparenten Dünnschicht-Beschichtung u.a. gegen die Besiedlung durch Viren der Familie der Coronaviren (Influenza H1N1) nachgewiesen.

Die keimtötende Wirkung beginnt laut Hersteller bereits bei der Applikation durch den enthaltenen Alkohol (n-Propanol) und hält je nach Beanspruchung bis zu drei Jahre. Die Langzeitdesinfektion itCoating K630N* ist geeignet für nicht saugfähige Oberflächen aus Metall, Keramik, Holz und vielen Kunststoffen, appliziert in gut gelüfteten Räumen. Das Produkt wird in Altenheimen, Schulen und Kindergärten sowie in Arztpraxen eingesetzt, fände zum Beispiel aber auch Verwendung in sanitären Bereichen auf Baustellen.

*Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Hygiene-Regeln für Baustellen

Von der Berufsgenossenschaft Bau wurden hilfreiche Hygienemaßnahmen für Baustellen erlassen. Dazu gehören neben der Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern auch die Vermeidung von Fahrten in vollbesetzen Fahrzeugen und die Bereitstellung von technischen Hilfsmitteln wie fließendes Wasser, Seife und Einmalhandtücher sowie Brille, Handschuhe und Mundschutz.

7 Tipps zum Schutz auf Baustellen

Für die Einhaltung von Abstandsregeln und Co. sind private Bauherren zwar nicht persönlich verpflichtet, sie können jedoch zu deren Umsetzung beitragen.

Welche Verpflichtungen und Rechte Bauherren während der Coronakrise haben, verrät Rechtsanwalt Lars Markmann in unserem ausführlichen Beitrag.

Mobilität gefragt

"Als Bauindustrie sind wir bereit und in der Lage, allen notwendigen Vorgaben des Infektionsschutzes auf unseren Baustellen Folge zu leisten", betont Dieter Babiel Hauptgeschäftsführer des Verbands Bauindustrie.

Für die Aufrechterhaltung vieler Baustellen in Deutschland sei die grenzüberschreitende Mobilität von Baufirmen und Bauarbeitern innerhalb der Europäischen Union eine wichtige Voraussetzung. "Vor diesem Hintergrund begrüßen wir die von der EU-Kommission am 30. März 2020 veröffentlichten Richtlinien zur Ausübung der Arbeitnehmerfreizügigkeit der Arbeitskräfte während des Covid-19-Ausbruchs."

Darin empfiehlt die EU-Kommission den Mitgliedstaaten, einen ungehinderten grenzüberschreitenden Zugang von entsandten Arbeitnehmern zu ihrem Arbeitsplatz zu gestatten – insbesondere dann, wenn die Beschäftigung in dem betreffenden Sektor im Aufnahmemitgliedstaat weiterhin erlaubt ist.

Trotz Coronakrise: Positive Aussichten dank Klimapaket

Das Klimapaket der Bundesregierung zeigt Wirkung im Hausbau – auch in Zeiten der Coronakrise. Drei Monate nach Inkrafttreten der neuen Förderbedingungen wollen Eigentümer demnach vor allem im Heizungskeller modernisieren.

So plant fast jeder achte Hausbesitzer (13 Prozent) in Deutschland innerhalb der nächsten zwei Jahre einen Heizungstausch. Dies ergab eine Umfrage des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) von Anfang März.

Alle Baufach- und Handwerksbetriebe sind bestens vorbereitet, was Hygienemaßnahmen angeht. So hat beispielsweise der Zentralverband Saniät Heizung Klima für seine Innungsbetriebe einen Hygienekodex eingeführt. Die Handwerker verpflichten sich, die umfassenden Bedingungen des Hygienekodex zum Schutz der Kunden einzuhalten.

Der Verband betont den verantwortungsvollen Umgang des Handwerks während der Pandemie gegenüber seinen Kunden. Das verantwortliche Handeln aller Beteiligten und die strikte Beachtung der Hygienevorschriften bleiben essentielle Voraussetzung, das Virus weiter einzudämmen. Mitarbeiter sind unterwiesen im Tragen von Masken und Handschuhen, nutzen die Corona-Warn-App und verzichten auf das Gegenzeichnen von Dokumenten durch die Kunden.

Was Bauherren während der Coronakrise beachten müssen:

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