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Glashaus: Geschützt vor Wind und Wetter

Die Terrasse könnte so schön sein, wäre da nicht der ständige Wind. Erst mit dem Glashaus als Windschutz kann die Familie ihre Terrasse richtig genießen. 

Glashaus passend zur Architektur

Mitten in der Natur zu wohnen, ist eine wunderbare Sache. Meistens. Denn Familie Liska hatte sich den Sommer auf der Terrasse gemütlicher vorgestellt: Permanent zog der unnachgiebige Wind um das Haus.

Man suchte nach einem Windschutz für die Terrasse, der perfekt zur kubischen Architektur passen sollte – und fand sie mit dem Glashaus.

Haus und Terrasse im Grünen

Stefan Liska hatte schon immer ein Faible für die klaren Linien und die schlichte Eleganz dieser Architektur. Das Eigenheim für der vierköpfigen Familie könnte es heute nicht deutlicher ausdrücken.

Etwas Geduld mussten die Bauherren mitbringen, bevor ihr Traumhaus entstand. Die Suche nach einem geeigneten Grundstück im nördlichen Münsterland war erwartungsgemäß kein Kinderspiel. Zum Glück half die Großmutter des Bauherrn aus: Ihr Haus steht auf einem weitläufigen Areal am Rande der Gemeinde.

Die Terrasse bietet Sicht ins Grüne. Felder und Wiesen soweit das Auge reicht, hier und da mächtige alte Bäume, dahinter ein herrlicher Wald. Die Entscheidung, hier zu bauen, war nicht schwer und der Einzug ins neue Haus dauerte dann nicht allzu lange.

Was eignet sich als Windschutz?

Allerdings hat die exponierte Lage des Hauses ihren Preis. Da abgesehen von dem Klinkerbau in unmittelbarer Nähe keine weiteren Häuser stehen, umgibt nahezu ständig ein ordentlicher Wind den kubischen Neubau und seine Terrasse.

Und so gern die Familie zusammen auf der Terrasse am Frühstückstisch sitzt: Der Wind sorgte für Frust. „Häufig haben wir bei schönstem Wetter im Wohnzimmer gefrühstückt“, erzählt die Bauherrin. „Es hätte uns draußen schlichtweg die Brötchen vom Teller geweht.“

Also suchten die Liskas nach einem entsprechenden Windschutz, um die Terrasse besser nutzen zu können. Die Lösung: ein Glashaus.

Tipp: Wohnwintergarten als Anbau

Wer die Nähe zur Natur auch im kalten Winter genießen möchte, der kann sich statt für ein Glashaus auch für einen Wohnwintergarten als Anbau entscheiden. In unserem Artikel zum Wohnwintergarten finden Sie alles Wichtige, einige Beispiele, sowie Wissenswertes über die rechtliche Lage bei so einem Anbau.

Glashaus und Wintergarten im Vergleich

 GlashausWohnwintergarten
Wintergarten FormKaltwintergartenWohnwintergarten
Thermische Hülle / DämmungNicht Teil der thermischen Gebäudehülle, unbeheiztTeil der thermischen Gebäudehülle, beheizt
VerglasungEinfache VerglasungAnspruchsvolle Wärmeschutzverglasung
Übergang ins HausKlare Abtrennung zum Wohnbereich, z.B. durch eine gedämmte TerrassentürWohnraumerweiterung ins Haus/in den Wohnbereich
KostenGeringere Kosten, denn der Fous liegt auf dem WindschutzHöhere Kosten, da hier der gedämmte Wohnraum erweitert wird
NutzungsdauerAls Kaltwintergarten vom Frühsommer bis Herbst nutzbar, danach zur Überwinterung von PflanzenAls Wohnwintergarten ganzjähriges Wohlfühklima
Vorteile 
  • Verlängerte Sommersaison bis in den Herbst durch Wind- & Wetterschutz
  • Überwinterungsmöglichkeit für empfindliche Topfpflanzen
 
 
  • Vergrößert die Gesamtwohnfläche des Hauses
  • ganzjährig nutzbar
 

 

Glashaus mit beweglichen Elementen

Dass es eine möglichst transparente Lösung aus Glas werden musste, war klar. Schließlich musste von der Terrasse die Rundumsicht in die Natur erhalten bleiben, bei windstillen Verhältnissen sollte außerdem alles geöffnet werden können.

Gefragt waren daher bewegliche seitliche Glaselemente. Und nur ein Dach aus Glas würde weiterhin das Tageslicht bis ins Wohnzimmer führen.

„Einige Lösungen haben wir direkt verworfen, weil sie uns optisch nicht gefielen. Andere waren technisch nicht gut gelöst“, erinnert sich der Bauherr. Gerade das Thema Entwässerung war verzwickt: Das Dach des Glashaus sollte passend zur Architektur möglichst flach sein, doch gleichzeitig auch den Regen gut wegleiten.

Glashaus schützt vor Regen

Bei Solarlux, einem Familienunternehmen aus dem niedersächsischen Melle, fanden die Liskas endlich das passende Glashaus. „Als wir hier in der Ausstellung das Terrassendach Acubis entdeckten, waren wir von der Optik, den Funktionen und der Technik begeistert“, sagt die Bauherrin heute.

Die Dachneigung vom Glashaus von nur zwei  Grad ist kaum zu sehen, führt das Wasser jedoch zuverlässig in die verdeckt liegende Dachrinne. Ein in die Stützen integriertes Fallrohr leitet es dann vom Glashaus ab. Bei Regen also ein sicheres und geschützes Dach

Glashaus und seine Beschattung

Passgenaue Markisen schützen auf Wunsch vor zu viel Sonne im Glashaus. Und die eleganten, eingebauten LED-Strahler sorgen abends für dezentes Licht und ein traumhaftes Ambiente. „Die Form, das pflegeleichte Aluminium, die großen, flexiblen Glaselemente, das durchdachte Zubehör: All das hat uns sofort überzeugt.“

Das Acubis steht auf einer hölzernen Terrasse, eingerahmt vom sattgrünen Rasen und einigen Deko-Elementen. Die Sicht auf die Felder und den Wald ist so gut wie eh und je. Mit perfekten Windschutz jederzeit.

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