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Immer mit der Ruhe: Leise Wärmepumpe im Ferienhaus

In einer idyllisch gelegenen Ferienhaussiedlung im Vogelsberg liefert eine Buderus Luft-Wasser-Wärmepumpe Logatherm WLW196i AR S+ Heizwärme und warmes Wasser. Durch die Silent plus-Technologie arbeitet die Anlage besonders leise und passt so perfekt in die ruhige Umgebung.

An dem renovierten, im dänischen Stil errichteten Holzhaus hängt eine emaillierte Tafel mit der Aufschrift: ‚lebende Legende im Ruhestand‘. „Die hat mir eine sehr nette Arbeitskollegin zum Abschied geschenkt“, schmunzelt Georg Zander – und findet das fast etwas zu viel der Ehre.

Allerdings ist das Umfeld, in dem das Ehepaar Zander seit kurzem lebt, schon legendär. Wohnen, wo andere Urlaub machen, das trifft den Nagel auf den Kopf. Das Holzhaus steht in einer Ferienhaussiedlung im Vogelsberg, idyllisch gelegen etwas außerhalb einer kleinen Ortschaft auf einer Anhöhe. 

„Wenn wir aus dem Fenster schauen, sehen wir als nächste Erhebung den Taunus“, schwärmt der 62-Jährige, der sich hier einen Traum erfüllt hat. Leben mitten im Grünen, umgeben von Bäumen und Wiesen.

Die Natur lag Georg Zander und seiner Frau Isolde schon immer am Herzen – deshalb hat er sich auch für ein klimafreundliches Heizsystem entschieden. Eine Buderus Luft-Wasser-Wärmepumpe Logatherm WLW196i AR S+ liefert Heizwärme und warmes Wasser. Der Zusatz „S+“ steht für den besonders geräuscharmen Betrieb der Maschine, das war dem Hauseigentümer ebenfalls sehr wichtig. „Nichts soll die Ruhe in unserem Wohngebiet mit den zahlreichen Ferienhäusern stören“, sagt er. 

Vom Ferienhaus zum Wohnhaus

Bei der Suche nach einem Altersruhesitz hat die Liebe zur Natur bei Georg Zander eine wesentliche Rolle gespielt. Die Bauweise des 1978 im dänischen Stil errichteten Holzhauses und die Lage hatten es ihm gleich angetan. „Früher war es ein Ferienhaus, wir haben es zu einem dauerhaften Wohnhaus umgebaut“, sagt er. Und das mit ziemlich großem Aufwand, der anfangs so gar nicht geplant war. „Aber, wenn man einmal anfängt, dann kommt eins zum anderen“.

Die äußere Holzverkleidung wurde erneuert, die Außenwände verstärkt und eine Dämmung aus Hanf – reines Naturmaterial aus der Uckermark – von Hand in die einzelnen Gefache gestopft. Selbst die Innenwände waren mit Holz verkleidet, „das war uns dann doch zu viel des Guten“, lacht Georg Zander.

Hier entschied sich das Ehepaar für einen Lehmputz. Nicht nur an den Wänden, sondern auch an den Decken. Und das aus gutem Grund – an dieser Stelle kommt nämlich das Thema Heizen ins Spiel. Erwärmt werden alle Räume über eine Deckenstrahlheizung, hier schafft der Lehmputz ideale Bedingungen für ein angenehmes Raumklima.

Dass die bisherige Öl-Heizung in dem Gebäude ausgedient hat, daran bestand für Georg Zander nie ein Zweifel. Pellets oder Wärmepumpe, das war für ihn die Frage. Die recht schnell beantwortet war. „Unser Haus hat gut 100 Quadratmeter Wohnfläche. Da kam gerade recht, dass wir den bisherigen Öl-Lagerraum jetzt als Kellerraum nutzen können. Bei Pellets wäre dieser belegt gewesen“, erklärt der ehemalige Technische Fachreferent und Trainer.

Also: Luft/Wasser-Wärmepumpe. Bei der Frage der Wärmeverteilung folgte er dem Vorschlag des Energieberaters für eine Deckenstrahlheizung in Verbindung mit einem Lehmputz. Mit dieser Flächenheizung und an den Decken angebrachten Heizschlangen waren ideale Voraussetzungen für den Betrieb eines Wärmepumpen-Heizsystems geschaffen.

„Ich werde immer wieder gefragt, ob es in den Räumen nicht unter der Decke sehr warm und am Boden kalt ist“, sagt Georg Zander. Und liefert gleich die Antwort: „Ist es nicht“. Denn bei diesem System geben die Decken eine dezente Strahlungswärme ab, die sich durch permanente Reflektionen im Raum verteilt.

Fußboden, Wände und Gegenstände wie Möbel nehmen die Wärme auf und erwärmen anschließend ihrerseits die Luft konvektiv. Der hohe Strahlungsanteil in diesem System wird als besonders angenehm empfunden – soweit die Theorie. „Sogar die Holzdielen im Untergeschoss fühlen sich schön warm an, wenn man barfuß darüber läuft“, bestätigt der Hauseigentümer.

Geringe Geräuschentwicklung

Einzig die Frage der Geräuschentwicklung in dem sehr ruhigen Wohngebiet hat ihn anfangs noch stark beschäftigt. „Keine Experimente“, lautete seine Devise. Nach einem Hörtest bei einem Bekannten waren die letzten Zweifel ausgeräumt – „die Logatherm WLW196i S+ arbeitet tatsächlich ausgesprochen leise.“

Das liegt an der SILENT plus Technologie, die Buderus bei diesem Gerät anwendet. „Eine perfekt auf die Leistungsanforderung abgestimmte Verdichterdrehzahl zusammen mit dem verbesserten Kältekreis reduzieren die Geräuschemissionen des Kompressors. Dadurch läuft dieser im optimalen Betriebsbereich und damit insgesamt leiser“, erklärt Hans-Jörg Risse, Produktmanager bei Buderus.

Buderus hat auch die Vibrationen im Kältekreis verringert. Durch eine neue Geometrie des Ventilators wird zusätzlich der Geräuschpegel gemindert, da der Schall sich nicht nach vorne ausbreitet. Der Lüfter und ein Luftauslass mit Diffusor sorgen dafür, dass er sich gedämpft entlang dem Diffusor-Auslass ausbreitet. 

Buderus berücksichtigte außerdem den sogenannten „optischen Schall“. Forschungen aus der Psychoakustik belegen, dass Menschen bei jedem Geräusch auch eine subjektive Empfindung des Hörenden eine Rolle spielt. Am Beispiel von Wärmepumpen beudeutet das, dass wir sie lauter empfinden, wenn man z.B. den Ventilator sieht. Deshalb entält die Außeneinheit der Logatherm WLW196i AR S+ einen speziellen Diffusor, der zusätzlich Schall reduziert

Bei Familie Zander steht die Außeneinheit des Wärmepumpen-Heizsystems direkt an der wenig befahrenen Zufahrtsstraße – hier sind häufig Fußgänger unterwegs. „Wenn wir ins Gespräch kommen, ist das Geräusch immer wieder ein Thema. Und die meisten Passanten sind erstaunt, wie wenig man im laufenden Betrieb hört“, gibt Zander seine Erfahrungen der ersten Monate wieder. Auch mit dem Nachbarn, dessen Terrasse gut 13 Meter von der Außeneinheit entfernt liegt, hat das Ehepaar nach wie vor ein sehr gutes Verhältnis. 

Inneneinheit mit integriertem Pufferspeicher

Über einen örtlichen Heizungsfachbetrieb hat Georg Zander seine neue Wärmepumpenanlage mit Außen- und Inneneinheit bezogen. Im vorkonfektionierten Logaplus-Paket waren alle Komponenten enthalten, was die Mitarbeiter der Fachfirma bei der Installation wesentlich unterstützt hat. Bei der Logatherm WLW196i-6 AR TP S+ mit Komfort-Hydraulik-Tower im Titanium Design und moderner Inverter-Technologie ist unter der Verkleidung ein 120-Liter-Pufferspeicher integriert.

Dadurch waren der unkomplizierte hydraulische Anschluss und eine platzsparende Installation möglich. Das Logaplus-Paket enthält zudem eden separaten Warmwasserspeicher Logalux SH mit 300 Liter Fassungsvermögen, der speziell für Wärmepumpen-Heizsysteme entwickelt wurde.

Durch den großflächigen Doppelwendel-Wärmetauscher ist der Wasserspeicher leistungsfähig. Zudem schützt die Thermoglasur sowie die Magnesiumanode zuverlässig vor Korrosion. Einmal erwärmtes Wasser bleibt außerdem durch einen Wärmeschutz aus Polyurethan-Hartschaum lange warm.

Die Logatherm WLW196i-6 AR TP S+ mit 6,8 kW (bei A-7/W35) erreicht bei Vorlauftemperaturen von 35 °C und 55 °C die Energieeffizienzklasse A+++ beziehungsweise A++. Über wasserführende Verbindungen ist die modulierende Außeneinheit mit der Inneneinheit verbunden. Selbst bei Außentemperaturen unter 0 °C liefert die moderne Wärmepumoe zuverlässig Wärme. Sie ist zudem bis zu minus 20 °C einsatzfähig.

„Wärmepumpen wandeln unerschöpfliche, natürliche und kostenlose Energie in der Umgebungsluft in Wärme für Heizung und Warmwasser um. Mit einer Kilowattstunde Strom kann die Logatherm WLW196i vier Kilowattstunden Wärme erzeugen“, erläutert Hans-Jörg Risse. 

45 Prozent Förderung vom Staat

Großer Pluspunkt: Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) verlangt bei Luft-Wasser-Wärmepumpen einen Mindestwert für die jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz ETAs. Dieser ETAs-Wert muss bei durchschnittlichen Klimaverhältnissen und bei 55°C mindestens 120 Prozent betragen – die Logatherm WLW196i-6 AR TP S+ übertrifft diese Mindestanforderung mit 136 Prozent deutlich.

Anlagenbetreiber erhalten einen Zuschuss von 35 Prozent der Investitionskosten – nicht nur für den Wärmeerzeuger, sondern auch für die Installation. In den Genuss dieser Förderung ist auch Georg Zander gekommen: Er erhielt sogar 45 Prozent der Investitionskosten vom Staat zurück, weil in seinem Wohnhaus eine alte Ölheizung durch ein regeneratives Heizsystem ersetzt wurde.

Dafür gibt es zusätzlich 10 Prozent Förderung. „Sogar der Lehmputz als Medium zur Wärmeübertragung wurde gefördert“, freut sich der Hausbesitzer. „Unter dem Strich war unser klimafreundliches Wärmepumpensystem nicht mehr viel teurer als eine neue Ölheizung“.

Sparen im laufenden Betrieb kann das Ehepaar Zander durch die intelligente Regelung der Anlage. Für einen effizienten und komfortablen Betrieb hat Buderus serienmäßig das Regelsystem Logamatic EMS plus eingebaut. Es sammelt alle wichtigen Informationen aus Wärmepumpe, Warmwasserspeicher sowie den beheizten Räumen und passt auf Basis der Information über den aktuellen Energiebedarf die Leistung des Heizsystems entsprechend an.

Individuelle Einstellungen kann Georg Zander mit der zugehörigen Systembedieneinheit Logamatic HMC300 vornehmen. Sie bietet umfangreiche Möglichkeiten wie Funktionstests, Monitor- und Statusinfos, Anlagenüberwachung und zeigt Stör- und Wartungsmeldungen an. 

Im Wohnbereich ist die Fernbedienung Logamatic RC100(H) montiert, der Basis-Raumregler mit Raumtemperaturfühler ergänzt die Systembedieneinheit HMC300 ideal. Sie kann auch als Fernbedienung mit zusätzlichem Feuchtesensor für den Kühlbetrieb eingesetzt werden. „Wir nutzen unsere Anlage bislang aber nicht zur Raumkühlung“, sagt Georg Zander.

Aufgrund der sehr guten Dämmung seines Holzhauses erwärmen sich die Räume in den Sommermonaten nicht so stark. „An die optimalen Einstellungen der Regelung tasten wir uns gerade heran und haben beispielsweise bei der Warmwasserbereitung bestimmte Parameter eingegeben, damit die Wärmepumpe nicht rund um die Uhr warmes Wasser bereitstellt.“ Einstellungen zu ändern, ist bei der Logatherm WLW196i AR S+ auch online über die serienmäßige Internet-Schnittstelle und die entsprechende Buderus App ganz bequem möglich. 

Die komfortable Bedienung war für das Ehepaar Zander ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Auswahl des neuen Heizsystems. „Als Rentner wollen wir auch schon mal unterwegs sein, bei der Wärmepumpenanlage muss ich mich dann um nichts kümmern“, so Georg Zander. Und wenn er zuhause ist, kann er die Ruhe auf der eigenen Terrasse genießen. Die Ferienhaussiedlung im Vogelsberg bietet dafür ja beste Voraussetzungen – ohne störende Geräusche.

Fazit

Mit einem Haus im Grünen hat sich das Ehepaar Zander einen Traum erfüllt. Dazu passt die klimafreundliche Wärmeerzeugung mit einer Buderus Luft-Wasser-Wärmepumpe Logatherm WLW196i AR S+. Dass die Anlage besonders leise arbeitet, war ein wesentliches Entscheidungskriterium – schließlich steht das renovierte dänische Holzhaus inmitten einer Ferienhaussiedlung.

Deckenstrahlheizung und ein Lehmputz sorgen für eine sehr gute Wärmeverteilung in allen Räumen und ein angenehmes Raumklima. Mit dem Regelsystem Logamatic EMS plus und der Fernbedienung RC100(H) kann Georg Zander sein neues Heizsystem bequem regeln und Einstellungen anpassen.

Ein besonderes Bonbon gab’s vom Staat: Für den Austausch des alten Öl-Heizkessels durch ein regeneratives Wärmepumpensystem erhielt der Bauherr einen Zuschuss in Höhe von 45 Prozent der Investitionskosten.  

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