
Wasserschäden an Innenwänden: So gelingt die Sanierung
Feuchtigkeit und bereits kleinere Wasserschäden an Innenwänden können die Bausubstanz schädigen und führen leicht zu Schimmel oder schlechter Raumluft.
Um solche Schäden zu beheben und die Wände wieder in einen wohnlichen Zustand zu bringen, ist eine sorgfältige Sanierung unerlässlich. Dafür stehen mit dem SAKRET Wasserschaden Sanierungssystem aufeinander abgestimmte Baumaterialien zur Verfügung.
Ein erster Schritt sollte die genaue Untersuchung des Schadens sein – an den Oberflächen ebenso wie in Verputz und Mauerwerk. Bei größeren und unklaren Schäden hilft dazu ein Feuchtigkeitsmessgerät, mit dem man später auch bestimmen kann, ob die Wand schon ausreichend getrocknet ist. Verschmutztes Wasser kann außerdem Salzablagerungen hinterlassen, die das Mauerwerk schädigen.

Trocknen und Vorbereiten der Wände
Zuerst sind die betroffenen Wände gründlich zu trocknen. Dafür benötigt man insbesondere bei größeren Schäden Bau- oder Kondenstrockner, ergänzt durch Ventilatoren und regelmäßiges Stoßlüften.
Möbel sollten ausgeräumt oder zumindest von den Wänden abgerückt werden. Ist die Nässe großflächig eingedrungen, z. B. nach einem Hochwasser, muss man mit bis zu vier Wochen Trocknungszeit rechnen.
Außerdem sind alle feucht gewordenen Schichten auf dem Mauerwerk, oder die eine Trocknung behindern, zu entfernen. Dazu zählen Verkleidungen, Tapeten, dampfdichte Anstriche und Beläge sowie beschädigte Putzschichten. Gips- und Kalkgipsputze sind besonders anfällig für Feuchtigkeit und sollten bis in den intakten Bereich hinein abgetragen werden.

Schicht für Schicht zur sanierten Wand
- Unterputz
Die Wahl des Unterputzes richtet sich nach dem Zustand der vollständig getrockneten Wand:
Bei salzbelastetem Mauerwerk ist ein Sanierputzsystem die beste Wahl. Diese speziellen Putze – wie der SAKRET Sanierputz– nehmen Restfeuchtigkeit und Salze aus dem Mauerwerk auf und speichern sie in der Putzschicht. Damit bleibt die Wandoberfläche trocken.
Liegt keine Salzbelastung vor, können auch Kalk-Zementputze oder reine Kalkputze verwenden werden. Zum Stabilisieren rissgefährdeter Bereiche arbeitet man in das äußere Drittel des Putzes zusätzlich das SAKRET Armierungsgewebe ein. Sanierputz zweilagig mit je mindestens 10 mm auftragen.

- Oberfläche
Sobald der Unterputz getrocknet ist, beginnt der Aufbau der Wandoberfläche:- Falls ein Anstrich bzw. Tapeten geplant sind, bereitet man die Wand mit dem SAKRET Klebe- und Armierungsspachtel für die Malerarbeiten vor. Dabei ist darauf zu achten, dass Farben oder Tapeten atmungsaktiv sind, um die Diffusionsfähigkeit der Wand zu erhalten.
- Für eine Putzoberfläche wird zunächst der SAKRET Putzgrund als haftvermittelnde Schicht aufgetragen.
Für den Oberputz stehen im SAKRET Putzsystem verschiedene Putze für unterschiedliche Gestaltungswünsche zur Verfügung: ein Feinputz für glatte Oberflächen, ein Scheibenputz für belastete Räume wie Flure oder Bäder und der Münchner Rau- und Reibeputz für eine markante Struktur.
- Falls ein Anstrich bzw. Tapeten geplant sind, bereitet man die Wand mit dem SAKRET Klebe- und Armierungsspachtel für die Malerarbeiten vor. Dabei ist darauf zu achten, dass Farben oder Tapeten atmungsaktiv sind, um die Diffusionsfähigkeit der Wand zu erhalten.

Nach einem großflächigen Schaden wie z. B. durch Hochwasser ist ein langfristig wirksamer Schutz gegen Restfeuchtigkeit besonders wichtig, um Schimmel oder Geruchsbildung zu verhindern. Dazu gehören auch atmungsaktive Farben und Putze, ausreichendes Lüften und Heizen sowie ggf. eine spezielle Anti-Schimmel-Beschichtung.
Erfolgreich sanieren mit dem SAKRET Profisystem
SAKRET Putze und Baumaterialien bieten nicht nur Profiqualität – etwa bei Zusammensetzung und Ergiebigkeit. Sie sind auch in ihren Eigenschaften aufeinander abgestimmt. Damit hat man bei korrekter Anwendung die Sicherheit, ein wertbeständiges Gesamtergebnis zu erzielen.
Detaillierte Informationen zur Anwendung der SAKRET Systemputze und weitere nützliche Tipps zur Wandsanierung nach Wasserschäden findet man unter SAKRET Rat & Tat:
https://www.sakret.de/heimwerker/rat-tat/wasserschaeden/sanierung-innenwaende
Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit SAKRET.
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