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Horizontalsperre stoppt Feuchte und Schimmel im Allgäu:

Bauernhaus von 1898 vor Abriss gerettet

Ein Abriss schien bereits fast beschlossen: Für Familie Bernhard aus Wiggensbach im Allgäu stand ihr Bauernhaus aus dem Jahr 1898 wegen massiver Feuchteschäden und Schimmelbefalls kurz vor dem Aus. Erst eine fachgerechte Sanierung mit einer ISOTEC-Horizontalsperre mit Spezialparaffin brachte die Wende und rettete das traditionsreiche Zuhause.

Muffiger Geruch, Feuchtigkeit und Schimmel im Haus

Das Wohnhaus der Familie wurde bereits 1898 von den Großeltern der Eigentümerfamilie errichtet. Ein angebautes landwirtschaftliches Gebäude wurde 2018 kernsaniert und zu Wohnraum umgebaut. Im historischen Haupthaus nahmen die Probleme jedoch immer weiter zu.

Über Jahre hinweg breitete sich im Gebäude ein unangenehmer Geruch aus. Hinter Schränken wurden sichtbare Feuchteschäden und Schimmel entdeckt. Eigene Sanierungsversuche blieben erfolglos. Deshalb dachte die Familie bereits über den Abriss und einen Neubau nach, trotz bereits erfolgter Investitionen wie einem neuen Dach.

Vor dieser weitreichenden Entscheidung informierten sich die Eigentümer über Sanierungsmöglichkeiten. Dabei stießen sie auf ISOTEC, ein Spezialunternehmen für die Sanierung von Feuchteschäden an Gebäuden und Schimmelbefall. Das Unternehmen mit über 85 Fachbetrieben in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist auch im Allgäu durch die Firma Bauabdichtung Ulrich GmbH & Co. KG mit Sitz in Kempten vertreten.

Ursache erkannt: aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk

Bei der Vor-Ort-Analyse durch den ISOTEC-Experten Daniel Haug wurde schnell klar, woher die Schäden kamen:

"Wie bei Häusern bis 1970 üblich, haben wir hier ein sogenanntes Streifenfundament. Die Steine des Mauerwerks wurden direkt in das Erdreich gesetzt, sodass die Feuchte aus dem Boden ungehindert kapillar im Mauerwerk aufsteigen kann.“

Bevor der Schimmelschaden saniert werden konnte, musste also zunächst die Ursache beseitigt werden. Die klare Empfehlung von Daniel Haug: eine von außen vorgenommene ISOTEC-Horizontalsperre mit Spezialparaffin, um kapillar aufsteigende Feuchtigkeit dauerhaft zu stoppen. 

So war die Familie schnell sicher, dass sie ihr Haus erhalten konnte.

Sanierung mit Horizontalsperre über 42 Meter

Die Sanierungsarbeiten begannen mit der patentierten ISOTEC-Horizontalsperre, die auf einer Länge von 42 Metern ausgeführt wurde. Zunächst wurden Bohrlochinjektionskanäle in einem Abstand von 10 bis 12 Zentimetern und in einem Winkel von 25° hergestellt. Die Kanäle traten auf der Innenseite exakt am Beginn der Bodenplatte heraus.

Anschließend wurde der Bohrstaub sorgfältig abgesaugt.

Nach dem Absaugen des Bohrstaubes wurden in diese Kanäle Spezialheizstäbe eingeführt, um das Mauerwerk auf über 100 °C zu erhitzen. Dadurch wird das Mauerwerk vollständig ausgetrocknet, und die Poren der Ziegelsteine optimal für die Aufnahme des Spezialparaffins vorbereitet.

Anschließend injizierte das ISOTEC-Team das Spezialparaffin. Im erhitzten Zustand ist es fließfähiger als Wasser, resistent gegen Salze und Mikroorganismen sowie baustoff- und gesundheitsverträglich. 

Beim Abkühlen der Wände erstarrt das Spezialparaffin und bildet eine ca. 15 Zentimeter dicke Sperrschicht. Diese verhindert das Aufsteigen kapillarer Feuchtigkeit im Mauerwerk dauerhaft.

"Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die Lebensdauer der ISOTEC-Horizontalsperre mit Spezialparaffin sogar die eines Gebäudes übersteigt“, betont Experte Daniel Haug. 

Nach Abschluss der Injektion wurden die Bohrlöcher mit Zementsuspension verschlossen, sodass das Mauerwerk auf Wunsch verputzt und gestrichen werden kann. Die Ausführung der Horizontalsperre über 42 Meter dauerte lediglich sechs Tage. 

Anschließend wurde der Schimmel im Innern des Hauses fachgerecht entfernt.

Haus erhalten statt neu bauen

Für die Eigentümerfamilie bedeutet die ISOTEC-Sanierung vor allem eines: Sie kann ihr angestammtes Zuhauses erhalten. Die Familie wird nun langfristig in einem gesunden Umfeld mit deutlich gesteigerter Wohnqualität leben.

Die Bernhards erlebten die Zusammenarbeit mit ISOTEC von der ersten Beratung bis zur erfolgreichen Sanierung sehr positiv:

"Wir fühlten uns sehr gut mitgenommen und die einzelnen Arbeitsschritte wurden verständlich erklärt. Das Team ist sehr kompetent und hat einen professionellen Job gemacht.“

 

Fazit

Das Beispiel zeigt: Selbst starke Feuchteschäden im Altbau bedeuten nicht automatisch Abriss oder Neubau. Gerade bei älteren Häusern lohnt sich eine professionelle Ursachenanalyse. Häufig lässt sich wertvolle Bausubstanz erhalten, und das oft schneller und wirtschaftlicher als gedacht.

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit ISOTEC.

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