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Effiziente Gartenbewässerung

Jeder Garten muss bewässert werden. Oft geschieht das wenig effizient.

Wassermangel

Mitteleuropa leidet selten unter Wasser­mangel. Das atlantische Meeresklima bringt immer wieder Regen. Doch manchmal hält eine stabile Hochdruckzone alle Regenwolken fern. In dieser Trockenzeit braucht der ­Garten eine „künstliche“ Bewässerung.

Es lohnt sich, rechtzeitig für solche Regenpausen Gießwasser zu sammeln oder aus vorhandenen Quellen zu erschließen, damit es dann bei Bedarf rasch und reichlich zur Verfügung steht. Zur Verteilung können neben Gießkanne und Gartenschlauch auch spezielle Sprinkler oder Bewässerungssysteme nützlich sein.

Regentonne

Regentonnen wurden über die Jahre optisch weiterentwickelt. Heute gibt es Regentonnen und Regenfässer in unterschiedlichsten Materialien und Designs. Gesammeltes Regenwasser gilt als die ökologisch nachhaltigste Art, seinen Garten zu bewässern. Denn Regenwasser gilt als besonders weich und ist dadurch für die Pflanzen besser verträglich als Trinkwasser.

Die beste Zeit zum gießen

Ob aus dem Leitungsnetz oder der Zisterne, gegossen werden muss zur rechten Zeit, früh am Morgen oder abends. In den heißen Mittags- und Nachmittagsstunden ist das kühle Nass für die Pflanzen ein Schock, viel zu viel wird außerdem verdunsten. Dazu wirken die Tropfen in der Sonne auf den Blättern wie Brenngläser, sie zerstören das Gewebe.

Bewässerungssysteme

Die Gartenbewässerung planen ist nicht kompliziert. Oftmals genügt ein Gartenschlauch, denn er ist immer noch eine unentbehrliche Wasserleitung im Garten. Durch das biegsame leichte Gummirohr lässt sich das Wasser rasch in ­jede Gartenecke leiten. Der Schlauch ist schnell ­wieder weggeräumt, wenn ein Schlauchwagen bereitsteht oder ein Schlauchhalter vor­handen ist. Mit genormten Kupplungen lässt sich der Schlauch an jeden Förderer anschließen und mit jedem Verteiler verbinden.


Ab einer bestimmten Grundstücksgröße beziehungsweise ab einer bestimmten Bequemlichkeitsstufe ist Automatisierung angesagt. Man kann Leitungen unter dem Rasen verlegen und so eine Gartenpipeline anlegen. Auch eine punktgenaue Tröpfchenbewässerung ist realisierbar, die Verdunstungsverluste stark minimiert.


Für größere Areale gibt es unterschiedliche Beregner: Viereckregner für quadratische Flächen, Kreisregner für runde. Wenn unterschiedliche Flächen im Garten mit Wasser versorgt werden sollen, kommt der Vielflächenregner mit variabel programmierbaren Wurfweiten des Wassers zum Einsatz. Zur definierten Flächenabdeckung lassen sich die Kontureneckpunkte programmieren und speichern. Bodenhülsen markieren die jeweils exakte Positionierung des mobilen Vielflächenregners in der Beregnungsfläche.

Bewässerungscomputer

Ein Bewässerungssystem ist einfach mit einem Bewässerungscomputer aufzurüsten. Er lässt es nach Programmierung tropfen und regnen. Außerdem erkennt er mit Hilfe eines Feuchtesensors, wenn mal gar nicht gegossen werden muss.

Der Bewässerungscomputer wird zwischen Hahn und Schlauch geschraubt. Danach kann in der entsprechenden App festgelegt werden, wie der Computer reagieren soll. Zeitintervale sowie verschiedene Szenen bestimmen die Bewässerung. Auch bei Wasserlecks reagiert das System und sendet einen Warnhinweise an den Nutzer.

Zur Dauerbewässerung sollten Sie aber kein Trinkwasser verwenden, sondern eigenes Wasser aus einem Brunnen oder einer Zisterne nutzen. Viele Bewässerungsanlagen sind mit Zeitschaltuhren regulierbar. Der Bewässerungscomputer optimiert die Wasserversorgung im Garten. Ein Feuchtefühler misst die Bodenfeuchtigkeit und setzt die Beregnungsanlage bei Bedarf in Betrieb.

Planungstipp

Fertigen Sie sich vor der Besorgung der Regner, der Schläuche, der Düsen und weiterer Bauteile zunächst eine Skizze an. Als Vorlage für den detaillierten Bewässerungsplan ist der Bauplan geeignet. Es lohnt sich, mehrere Kopien zu machen, zumal Änderungen oder Ausbesserungen im Zuge der Planung kaum zu vermeiden sind.

Die Kopien haben auch in den nächsten Jahren noch einen Nutzen, wenn durch Verlagerungen der Beete oder durch Umgestaltungen eventuell Änderungen der Bewässerungsanlage nötig sind. Die Grundstückspläne lassen sich auch für die Gartengestaltung verwenden, so etwa, wenn eine günstige Lage für einen Teich gesucht wird, wenn ein Freisitz mit Pergola erwünscht ist oder andere Gestaltungselemente geplant werden.

Beregnungsanlage einrichten

Die Einrichtung einer Bewässerungsanlage im Garten ist jederzeit möglich. Günstig ist aber ein Termin im Frühjahr vor der Bepflanzung der Beete oder im Herbst nach dem Abräumen. Dann lassen sich die Schläuche ungehindert auslegen und die Verteiler einfach in die Beete stecken. Beim Testen auf dem nackten Boden ist sichtbar, welche Flächen Wasser abbekommen und wo noch trockene Stellen sind. Dementsprechend sind Änderungen machbar oder es lassen sich zusätzliche Verteiler nachrüsten.

Während der ganzen Saison sind immer wieder Änderungen nötig, so etwa, wenn die ersten Salate und Rettiche reif zum Ernten sind und andere Pflanzen folgen. Dann werden die Verteiler oder Düsen eventuell an anderen Stellen gesteckt. Die Löcher in den Schläuchen lassen sich mit speziellen Stopfen abdichten. Der besondere Wert solcher Systeme besteht darin, dass es für jede Pflanzenart passende Düsen gibt.

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