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​​​​​​​Holzschutz außen: Alles picobello im Garten

Ein effektiver Holzschutz im Außenbereich ist wichtig. Denn in Deutschland haben wir vor allem im Sommer überdurchschnittlich viele Regentage. Das trübt nicht nur die Stimmung, auch Holzgegenstände wie Zäune, Pergolen und Terrassenbeläge leiden unter der Nässe.

Natürlich ist das Wetter in Deutschland je nach Region verschieden, mal mehr Regen, mal mehr Schnee, mal stärkerer Frost, mal intensivere Sonneneinstrahlung – aber überall im Land greift die Witterung das Holz an.

Der beliebteste und natürlichste Werkstoff der Deutschen benötigt deshalb einen hochwertigen qualifizierten Schutz, damit seine Schönheit, die Anmut der Maserung in allen Wohn- und Lebensräumen erhalten bleibt und „weiterlebt“.

Holz, ob bei Fassade, Fenster, Tür, Carport, Sichtblende, Zaun oder Gartenhaus, ist nur richtig geschützt und gepflegt ein Hingucker oder Vorzeigeobjekt. Doch der moderne und aufgeklärte Verwender will noch mehr. Sein Wunsch, so aktuelle Marktforschungsergebnisse, ist ein Holzschutz für außen, der auch die Umwelt schont – ohne Kompromisse bei der Leistung.

Welches Holz ist beliebt im Garten?

  • Bangkirai steht in der Beliebtheitsskala der Hölzer ganz weit oben. Äußerst belastbar ist es ideal für Holzdecks, Holzstege, Gartenparkett und sogar für Bootsanlegestellen.
  • Immer mehr Freunde im Gartenbereich findet auch die Douglasie. Ihr heller, rötlicher Ton gibt Gartenparkett, Holzdecks oder Zäunen eine besonders freundliche Note.
  • Der „Exot“ unter den heimischen Nadelhölzern ist, da er strapazierfähiges Hartholz liefert, die Lärche. Ihre schöne rotbraune Maserung ist ein Hingucker bei Zäunen, Pergolen, aber auch Holzdecks und Gartenmöbeln.

Was ist der beste Holzschutz für außen?

Die Auswahl an Holzarten – gerade für die Verwendung im Garten – ist sehr groß. Von Jahr zu Jahr immer beliebter werden besonders hochwertige Hölzer, wie Bangkirai, Douglasie und Lärche, deren Pflege besonders einfach ist.

Da diese Hölzer von Natur aus mit einer sehr widerstandsfähigen Oberfläche ausgestattet sind, hat man beim Holzschutz ein leichtes Spiel. Spezieller Holzschutz sorgt außen im Gartenbereich für einen frischen Glanz. Den Schutz schaffen folgende Produkte:

Der Holzschutz ist jeweils auf eine bestimmte Holzart abgestimmt, schützt und betont die Schönheit dieser wertvollen Hölzer. Die Produkte dienen als Holzschutz und auffrischende Holzpflege in einem.

Ohne Behandlung allerdings vergrauen diese sonst robusten Holzarten innerhalb eines Jahres. Aus den edlen Holzelementen werden dann schnell verwitterte, unansehnliche Objekte.

Tipp: Metallschutz im Gartenbereich

Wer zusätzlich zum Holz einige Gegenstände oder Zäune aus Metall besitzt, der sollte hier vor allem auf die Rostbeseitigung durch Metallschutz Produkte achten. Hier lesen Sie mehr zum Thema Metallschutz!

Foto: AdobeStock/mirsad

Tipps für die richtige Holzpflege auf der Terrasse

Nach den Wintermonaten sieht die Holzterrasse oft grau aus und ist mit Moos und Algen bewachsen.

Denn auch das UV-Licht der Sonne sorgt nach einiger Zeit dafür, dass Holz vergraut. Für viele Terrassenbesitzer ein Problem, denn sie wünschen sich die ursprüngliche, natürliche Holzoptik zurück. Hinzu kommen Algen, Moos und Flechten, die sich auf dem Holz ansiedeln. Auch Wasserflecken von Blumentöpfen finden sich auf so mancher Holzterrasse.

Im Frühjahr soll es also all diesen Punkten an den Kragen gehen. Doch wie? Naturfarbenexperte Frank Lipfert kann in einer Hinsicht beruhigen: "Bei durchdachter Pflege ist aufwendiges Abschleifen von Terrassendielen nicht nötig. In den meisten Fällen genügen Schrubber, Schwamm, Pinsel und ein Wassereimer als Handwerkszeug."

Frank Lipfert empfiehlt ein systematisches Vorgehen in vier Schritten:

  1. Reinigung mit einem ökologischen Intensivreiniger
  2. Behandlung mit Holzauffrischer Antigrau
  3. Pflege mit Terrassen-Öl auf Leinölbasis
  4. Reinigung mit speziellem Terrassenreiniger über das Jahr hinweg

"Der große Vorteil dieses vierstufigen Systems liegt darin, dass es das Abschleifen der Holzterrasse überflüssig macht", betont Lipfert. Die verwendeten Produkte beinhalten keine schichtbildenden Öle und sind biologisch abbaubar

Reinigung der Terrassendielen Schritt für Schritt

Reinigen Sie zuerst die zu behandelnde Oberfläche mit Gartenholzreiniger. Ist der Verschmutzungsgrad hoch, sollte auch die Dosierung erhöht werden. Dadurch befreien Sie Terrasse und Gartenmöbel aus Stein, Holz oder Beton von Algen, Moos und Schmutz und vermindern zudem die Rutschgefahr. Der Intensivreiniger wird 1:1 mit Wasser verdünnt. Anschließend können Sie die angefeuchteten Dielen damit schrubben.

Möchten Sie nur die Vergrauung und leichte Verschmutzungen entfernen, reicht eine kleine Menge des Konzentrats im Wischwasser. Danach tragen Sie einen Holzauffrischer auf Fruchtsäurebasis unverdünnt mit einem Schrubber auf die noch feuchten Terrassendielen auf.

Im nächsten Schritt folgt die Pflege. Dazu tragen Sie ein Terrassenöl mit einem Schwamm oder einer Schaumstoffrolle auf das Holz auf. Die Öle sind dünnflüssig und dringen tief ins Holz ein. Dadurch bleibt es elastisch und vor Austrocknung geschützt

Der spezielle Terrassenreiniger, der über das Jahr hinweg immer wieder angewendet werden kann, sollte Ölanteile aufweisen, sodass er das Holz nicht austrocknet.

Pflege von WPC-Dielen

Auch Holz-Kunststoff-Verbundstoffe können in diesen vier Schritten gereinigt und gepflegt werden. Den Holzauffrischer können Sie dabei genauso verwenden wie auf Echtholz. Zur Reinigung und Imprägnierung sollten Sie jedoch zu speziellen Produkten für WPC-Dielen greifen. 

Welche Holzfarbe für draußen?

Wer seinen Gartenzaun oder Sichtschutz mit einer Holzlackierung schützt, hat viele Vorteile: Zum einen halten die Gegenstände länger, zum anderen werden sie optisch aufgewertet.

Mit einem neuen Farbton lässt sich ein ganz neuer Stil in den Garten bringen. Wie wäre es mit dem modernen Scandi Style in Grau- und Weißtönen?

Diverse Hersteller bieten Holzlacke in den verschiedensten Farben an. Die Protect Lacke für den Außenbereich z.B. von Schöner Wohnen-Farbe gibt es in 14 verschiedenen Farbtönen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Die Lacke machen nicht nur optisch etwas her, sie schützen darüber hinaus auch Holz, Metall oder Kunststoff vor Witterung. So eignen sich Protect Lacke auch für Gartenmöbel, Garagentore oder die Türen und Fenster vom Gartenhäuschen.

Für jedes Anwendungsgebiet gibt es das passende Produkt für Ihr Holz im Gartenbereich:

  • Vom Bunt- und Weißlack
  • über Klarlack, Fenster- und Türenlack
  • bis hin zum feuchtigkeitsregulierenden Venti-Weißlack.

Viele Buntlacke sind dabei hoch deckend und haben einen sehr guten Verlauf, sodass auch ungeübten Lackiererinnen und Lackierern glatte Oberflächen mühelos gelingen.

Für eine lange Lebensdauer des Farbtons und den optimalen Halt auf Holz, Metall oder Kunststoff, bieten Hersteller zudem die passenden Grundierungen für die jeweiligen Untergründe an. So ist der Garten für Wind, Regen und Sonnenschein jederzeit bereit.

Videoanleitung: Zaun und Sichtschutz lackieren

So lackieren Sie richtig.

Wetterschutzfarbe

Eine spezielle Wetterschutzfarbe sorgt für effektiven Holzschutz, denn sie schützt Ihr Holz vor Regen und Sonne und sorgt für einen langfristigen Werterhalt.

Sollte Ihr Holz im Außenbereich einen neuen Anstrich brauchen, liegen Sie mit einer Wetterschutzfarbe genau richtig. Marken wie Consolan haben bewiesen, dass selbst nach 10 Jahren Bewitterung durch einen Anstrich mit einer Wetterschutzfarbe nur geringe Abwitterungserscheinungen zu erkennen sind. 

An folgenden Anwendungsbereichen kommt eine Wetterschutzfarbe für Holz im Außenbereich zum Einsatz:

  • Holzhäuser und Holzverkleidungen
  • Fachwerk
  • Zäune und Sichtschutzelemente
  • Fassaden
  • Carports
  • Garagentore
  • Regenrinnen aus Zinnblech

Holzschutz durch Holzlasur

Holzschutzlasuren brauchen in der Regel keine extra Grundierung vor der Verwendung. Damit sparen Sie nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Lediglich bei rohen, unbehandelten (z.B. nicht imprägnierten) Nadelhölzern wird eine Vorbehandlung mit einer Holzschutz-Grundierung empfohlen.

Welche Arten von Holzlasuren gibt es?

Hier präsentieren wir eine kurze Übersicht:

HolzlasurEigenschaften

Dünnschichtlasur

 
  • Zieht tief ins Holz ein, blättert nicht ab
  • Es entsteht ein Tiefenschutz
  • Bis zu 4 Jahre Wetterschutz
  • Schützt vor Nässe und UV-Licht
  • Betont die Holzmaserung
  • Atmungsaktiv (offenporig)
 
Mittelschichtlasur 
  • Bis bis zu 7 Jahre Wetterschutz
  • Tropfgehemmt
  • Dringt tief ein – nährt und schützt
  • Atmungsaktiv – blättert nicht ab
 
Dickschichtlasur 
  • Liegt wie ein Lack auf dem Holz
  • Bis zu 7 Jahre Wetterschutz
  • Verschließt die Holzoberfläche
  • Höchste UV-Beständigkeit
  • Helles Holz bleibt dauerhaft hell
  • Cremig eingestellt – tropft nicht
  • Zum Renovieren nur 1 x streichen
 

Der Hersteller Xyladecor erfüllt mit seinem Holzschutz „Natürliche Langzeit-Schutzlasur“ den Wunsch nach doppelter Nachhaltigkeit. Ein lang anhaltender Wetterschutz hält das Holz außen bis zu sieben Jahre schön und formstabil und die nachwachsenden Rohstoffe schonen die Umwelt. Somit ist diese Langzeit-Schutzlasur die erste Holzlasur, die Nachhaltigkeit mit dauerhaftem Wetterschutz verbindet.

Möglich machen das die natürlichen Inhaltsstoffe der Holzlasur, das sind u.a. Öle, die als Nebenprodukt bei der Papierherstellung entstehen und auch bei der Seifenproduktion Verwendung finden. Diese Holzöle ersetzen zum größten Teil die herkömmlichen Bindemittel.

Eine Mittelschichtlasur dringt tief ins Holz ein, nährt es, betont die Holzmaserung und bildet gleichzeitig eine dauerhafte Oberfläche mit einem schönen Seidenglanz-Effekt. Sie ist darüber hinaus – also auch optimal für die Anfänger unter den Heimwerkern – tropfgehemmt, blättert nicht ab, da atmungsaktiv.

Ideal für alle neuen und alten Hölzer im Außenbereich und hier besonders bei hochwertigeren Holzbauteilen empfehlenswert.

Tipp: Den Holzschutz auftragen - Eine Anleitung

1. Vorbereiten: Alles, was Sie vor dem Streichen des Holzes tun müssen, ist das Säubern des Holzes z. B. mit einer Wurzelbürste. Bei neuen, unbehandelten Hölzern ist die Behandlung mit einer Grundierung auf Lösemittelbasis empfehlenswert. 

2. Streichen: Streichen Sie entlang der Holzmaserung. Für ein gleichmäßiges Ergebnis bearbeiten Sie jeweils Brett für Brett. Lassen Sie den Anstrich gut trocknen, und streichen Sie dann ein zweites Mal.

3. Nochmals streichen: Die Schnittkanten und Stirnkanten des Holzes sollten ein drittes Mal lasiert werden, damit keine farbigen Holzinhaltsstoffe austreten können.

4. Fertig: Fertig! Nun hat das Holz eine schöne, äußerst witterungsbeständige Oberfläche.

Holzlasur zum Sprühen

Feuchtigkeit und Frost setzen vor allem Metall- und Holzoberflächen zu. Eine Schutzschicht aus Holzlack oder Holzlasur, regelmäßig aufgetragen, beugt allzu schnellen Verwitterungserscheinungen vor.

Eine gute Pflege verlängert deutlich die Lebensdauer von Gartenmöbeln und Terrassenbelägen.

Um den Holzschutz außen noch leichter zu verteilen, bieten verschiedene Hersteller Systeme zum Sprühen an. Auch der Hersteller Wagner erleichtert mit seinem Flexio Farbsprühsystem die Verwendung von Holzlasuren und Co. Neue kreative Projekte rücken damit in greifbare Nähe.

Ein weiteres Sprühsystem präsentiert der Holzschutz-Spezialist Xyladecor: Das Xyladecor-Sprühsystem – erhältlich in vielen Baumärkten – besteht aus einem Druck-Sprüher plus einer Sprüh-Lasur und / oder dem Holzboden-Öl für Böden im Außenbereich.

Die Holzlasur zum Sprühen ist wasserabweisend, schnelltrocknend, wasserbasiert und somit umweltfreundlich. Sie besitzt eine extrem hohe Deckkraft, einmal sprühen genügt.

Nachhaltige Holzöle

Da nachhaltige Holzöle tief in die Holzflächen eindringen, pflegen und schützen sie das Holz gleichermaßen. Außerdem sind sie atmungsaktiv und verleihen den Gartenaccesoires einen feuchtigkeitsregulierenden Anstrich.

Durch spezielle Pigmentierung schützen einige Farbtöne wie Teak, Bangkirai oder Lärche das Holz vor dem Ausbleichen durch UV-Strahlung und verbessern zudem die Witterungsbeständigkeit.

Gartenmöbel richtig pflegen

Am besten trägt man die ökologischen Pflegeöle mit einem Pinsel oder einem flusenfreien Tuch auf. Nach kurzer Einwirkzeit wird der Überstand abgewischt.

Durch die Pflege sehen Terrasse sowie Gartenmöbel nicht nur besser aus, sondern haben zudem eine erhöhte Lebensdauer – das spart Geld.

Wasserbasierte Lacke

Für deckende, robuste Farbaufträge auf Holz und Metall eignen sich lösemittelfreie wasserbasierte Lacke. Auch sie schützen vor Abnutzung, Nässe und Sonnenlicht.

Die nachhaltigen Produkte von Auro beispielsweise sind biologisch abbaubar und schonen aufgrund der pflanzlichen und mineralischen Rohstoffe die Umwelt. Zudem können die behandelten Hölzer am Ende ihres Lebenszyklus problemlos kompostiert werden.

Resistente Lacke als Holzschutz

Verwenden Sie die Holzlacke von Auro, dann erreichen Sie bereits mit zwei Anstrichen die volle Witterungsbeständigkeit. Die gestrichene Fläche ist resistent gegen UV-Strahlung und sehr langlebig. Also der perfekte Schutz vor Wind, Wetter, Stöße und Abblättern.

Zudem sind die schnell trocknenden Lacke gilbungsfrei und erreichen die besten Werte (Klasse 1) bei Nassabrieb und Deckkraft. Außerdem garantieren die Auro-Holzlacke Schweiß- und Speichelechtheit.

Holzschutz durch Holzschutzgel

Weitere Produkte, die den Holzschutz außen im Gartenbereich ergänzen, sind Holzschutzgele. Die gelartige Konsistenz sorgt dafür, dass es beim Auftragen nicht zum Tropfen kommt. Das Pflege-Gel ist somit sauber auftragbar.

Holzschutzgele frischen das Holz auf und lassen es in neuem Glanz erstrahlen. Zudem lässt sich dadurch die Holzmaserung betonen. Auch vor Witterung und Vergrauung schützt dieses Holzschutz Produkt.

Bevor sie das Pflegegel auftragen, sollten Sie das Holz jedoch reinigen (z.B. mit Seifenwasser). Anschließend sollten Sie es gründlich trocknen lassen und eventuell mit Schleifpapier oder Schleifvlies leicht anschleifen (Staubmaske tragen).

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