Skip to main content

Ab sofort wieder Förderung für Effizienzhaus 55

Drei Jahre gab es keine Förderung mehr fürs KfW Effizienzhaus 55, weil diese Bauweise zum Mindeststandard im Neubau erklärt wurde. Doch seit 16.12.2025 gibt es wieder die beliebte Effizienzhaus 55-Förderung für den Neubau.

Details der Effizienzhaus 55 Förderung für 2026

Ab sofort können private Bauherren wieder die attraktive Förderstufe Effizienzhaus 55 beantragen. Hier die wichtigsten Details der KfW auf einen Blick.

Befristung: Die Förderung steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der Bundesmittel. Insgesamt stehen für 2026 800 Mio. EUR für die Verbilligung der Zinssätze zur Verfügung.

Förderprogramm: KfW Förderprogramm Nr. 297, Klimafreundlicher Neubau Wohngebäude

Zinsen: Förderkredit ab 1,46 % effektiven Jahreszins, bis 35 Jahre Laufzeit und bis zu 10 Jahre Zinsbindung

Voraussetzung: Anforderungen an Effizienzhaus 55 erfüllt, nicht mit Öl oder Gas beheizt, gültige Baugenehmigung; keine LCA und kein QNG-Siegel nötig

Kredithöhe: bis maximal 100.000 Euro pro Wohnung

Ziel: Förderung Effizienzhaus 55 soll bereits geplante, aber noch nicht begonnene Bauvorhaben voranzubringen und den Einsatz erneuerbarer Energien zu erhöhen

Informieren Sie sich auch über KfW Förderung und Baukindergeld.

Neue Förderung für den Neubau in drei Stufen

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) der KfW wird neu geregelt. Das betrifft insbesondere die Zuschüsse im Neubaubereich, wo die Anpassungen 2023 im Förderprogramm "Klimafreundliches Bauen" münden.

Förderung gibt's nur noch für Effizienzhaus 40 oder für Effizienzhaus 40 in Verbindung mit dem Qualitätssiegel für nachhaltiges Bauen (QNG).

Das Qualitätssiegel "Nachhaltiges Gebäude" ist ein staatliches Gütesiegel für Gebäude, mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat als Siegelgeber und akkreditierten Zertifizierungsstellen als Vergabestellen. Auch die Treibhausgasemissionen über das Gebäudeleben hinweg werden stärker berücksichtigt

Nicht betroffen ist übrigens die Bundesförderung von Einzelmaßnahmen in der Sanierung, die über die BAFA läuft – dazu gehört etwa der Heizungstausch, Fassadendämmung oder neue Fenster.

Die Förderungen im Bereich des Gebäudebestandes bleiben also zunächst unverändert bestehen – sowohl bei den Einzel- als auch bei den systematischen Maßnahmen. Das betrifft auch das KfW-Förderprogramm zur energetischen Sanierung von bestehenden Immobilien zum Effizienzhaus.

Effiziente Neubauten mit KfW 55 fördern lassen

Bei der Planung von Neubauten stellt sich für Bauherren die Frage, welchen Grad an Energieeffizienz der Neubau erreichen soll. Umweltfreundlich und nachhaltig bauen möchte jeder, wäre da nicht der Kostenfaktor.

Die Förderung durch die KfW Förderbank (KfW) ist für viele Bauherren der Anreiz, eine höhere Energieeffizienz zu erreichen. 

Was wird gefördert?

Grundsätzlich richtet sich die Höhe der potenziellen Förderung durch die KfW nach dem Grad der zu erreichenden Energieeffizienz. Zugrunde liegt die Relation zwischen dem Neubau und einem Referenzhaus, bei dem ein Optimum in puncto Energieeffizienz angenommen wird. Momentan muss ein geförderter Neubau eine Effizienz von 40 Prozent erreichen.

Haushersteller, Bauberater und Architekten zeigen Bauherren individuell auf, welche Maßnahmen sich im Rahmen der Förderung konkret umsetzen lassen und den Neubau energetisch bereichern.

Auch für die Gebäudehülle des Neubaus lassen sich im Rahmen der Förderung attraktive Maßnahmen oberhalb der Standardanforderungen des Gesetzgebers umsetzen. Wichtig ist, mit einer Energiebedarfsberechnung und weiteren etablierten Methoden Klarheit auf dem Weg zur individuell besten Förderung zu schaffen.

Wie wird gefördert?

Das Modell KfW 55 stellte die erste von drei Förderstufen dar. Grundsätzlich umfasste die Förderung den Abschluss spezieller Baukredite, die mit sehr guten Konditionen einhergingen. Den effektiven Jahreszins veröffentlicht die KfW jeweils auf ihrer Webseite. Beim Effizienzhaus 55 gewährte die KfW einen Tilgungszuschuss von 18.000 Euro je Wohneinheit bei einem max. Gesamtkredit von 120.000 Euro (Stand 24.1.2020).
Neben den reinen Baukosten, die bei energetisch besseren Maßnahmen anfallen, sollte der Spareffekt für Nebenkosten in den Folgejahren nach Einzug in den Neubau berücksichtigt werden.

Weitere Fördermodelle rund um die eigene Immobilie

Die KfW-Förderung ist die bekannteste Art, einen Baukredit zu günstigeren Konditionen abzuschließen. Bei der Konfiguration eines Hauses online oder der konkreten Planung mit einem Architekten sollte das Thema Kreditförderung unbedingt zur Sprache gebracht werden. Im fachkundigen Gespräch zeigt sich schnell, welche Formen der Förderung individuell sinnvoll sind. Es gilt den Mittelweg zwischen finanziellen Möglichkeiten und Energiebewusstsein zu finden.

Die KfW Förderbank hält weitere Fördermodelle für die Modernisierung und Sanierung von Bestandsimmobilien bereit. Bevor hier in eine energiebewusste Zukunft investiert wird, ist das individuelle Förderpotenzial jedes Mal abzuklären.

Meist geklickte Beiträge:

Hier geht's zurück zur Startseite

Über bau-welt.de

Wer einen Hausbau plant oder einen Altbau saniert, hat in der Regel viele Fragen. bau-welt.de informiert Bauherren und Renovierer über alle wichtigen Themen und gibt hilfreiche Tipps. 

Mit unserem Haus-Konfigurator können Sie schnell und einfach nach Ihren persönlichen Suchkriterien nach neuen Häusern suchen, ob Massivhaus oder Fertighaus.

Über den CPZ-Verlag

Der City-Post Zeitschriftenverlag publiziert seit über 40 Jahren Zeitschriften für die Zielgruppe der privaten Bauherren und Modernisierer.

Zum Portfolio gehören u.a. die Zeitschriften Das Einfamilienhaus, Umbauen + Modernisieren und Unser Haus sowie zehn Sonderpublikationen. Erfahren Sie mehr über den CPZ-Verlag. Hier finden Sie unsere Mediadaten.